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Playstation Direct: PS5 offenbar nur nach Einladung von Sony erhältlich

Ohne Mail mit Link von Sony gibt's keine PS5 – im Store von Sony. Gleichzeitig hat der Konzern intern seine Produktionsziele gesenkt.
/ Peter Steinlechner
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Artwork des Playstation-5-Controllers (Bild: Sony)
Artwork des Playstation-5-Controllers Bild: Sony

Wer im frisch von Sony eröffneten Onlineshop Playstation Direct eine neue Konsole kaufen möchte, benötigt dazu momentan offenbar eine Einladung von Sony. Das berichteten mehrere Nutzer in sozialen Netzwerken.

Die E-Mail enthält einen Link, mit dem man sich dann eine Playstation 5 sichern könnte – sofern die Kontingente bis dahin nicht auch schon wieder leergekauft wurden.

Die Mail ist also keine Garantie, bei Playstation Direct(öffnet im neuen Fenster) eines der Geräte zu bekommen. Besonders bitter: Einige Nutzer berichten, dass man nach dem Schließen des Tabs im Browser – etwa wegen einer etwas längeren Wartezeit auf eine Antwort – dann sogar eine ganze Stunde warten müsse, um erneut Zugriff zu erhalten.

Bislang ist unklar, an welche Personen die E-Mail von Sony geschickt werden. Mutmaßlich könnte es helfen, Mitglied bei Playstation Plus zu sein – bestätigt ist das aber nicht. In den USA gibt es vergleichbare Einladungen schon länger.

Dabei soll auch das Engagement der Spieler mitberücksichtigt werden, etwa über die Trophäen. Ziel: Nur echte Spieler sollen eines der Geräte erhalten, und keine Scalper und andere Weiterverkäufer.

PS5-Produktionsziel um 1 Million gesenkt

Gleichzeitig wurde bekannt, dass sich die gegenwärtigen Lieferengpässe sogar noch etwas verschärfen könnten. Jedenfalls schreibt Bloomberg(öffnet im neuen Fenster) , dass Sony zwischen April und März 2022 statt der geplanten 16 Millionen Playstation 5 nun lediglich 15 Millionen Exemplare produzieren kann.

Playstation 5 ausgepackt
Playstation 5 ausgepackt (01:37)

Grund seien die schon länger bekannten Probleme bei der Herstellung wichtiger Komponenten sowie die aktuellen Herausforderungen bei der allgemeinen Logistik. Die Konsolen werden bei Auftragsfertigern hergestellt, etwa in den chinesischen Fabriken von Foxconn.

Wer vor Weihnachten eine der neuen Konsolen haben möchte, kann momentan nur die Xbox Series S (rund 300 Euro) sicher und sofort kaufen. Die ist zwar weniger leistungsstark als die Xbox Series X und die Playstation 5 – kommt aber mit allen aktuellen Games gut klar, solange man nicht unbedingt in 4K spielt.


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