Playstation: Demon's Souls hat zu Streit mit From Software geführt
Bis Mitte Januar 2025 arbeitete Shuhei Yoshida in leitenden Funktionen bei Sony. Nun ist er im Ruhestand, spricht aber weiter in Interviews über seinen Werdegang und Erlebnisse in der Spielebranche.
In einem Podcast bei Sacred Symbols(öffnet im neuen Fenster) (via Videogames Chronicles(öffnet im neuen Fenster) ) hat er sich über die Anfangstage von Demon's Souls geäußert.
Das Spiel wurde 2009 veröffentlicht, es entstand in Zusammenarbeit von From Software und Sony Japan. Allerdings war Sony nach Angaben von Yoshida damals gar nicht überzeugt von dem Titel.
Demon's Souls: zu schwierig für westliche Gamer?
Wegen des hohen Schwierigkeitsgrads und den negativen Playtests (gemeint sind hier interne Tests im Labor vor der Veröffentlichung) habe sich Sony sogar gegen eine Lokalisierung für westliche Märkte entschieden, sagte er.
Auch das Publishing habe Sony deswegen nur für Japan übernommen. In den USA habe Atlus den Job übernommen, in Europa Bandai Namco, jeweils zusammen mit From Software.
Nach dem Erfolg von Demon's Souls habe Sony eigentlich an einer Fortsetzung mitarbeiten wollen, so Yoshida. Darauf habe aber From Software nach den schlechten Erfahrungen keine Lust gehabt und sich stattdessen allein um das 2011 veröffentliche Dark Souls gekümmert.
Was aus dem Interview mit Yoshida nicht klar hervorgeht, ist die Sache mit dem Namen der Fortsetzung. Unter Serienfans gibt es die Vermutung, dass ein anderer Titel verwendet wurde, weil From Software erstens keine Sequels mag und weil zweitens Dark Souls in einer anderen Welt angesiedelt ist.

Nun könnte es auch allerdings auch sein, dass die Rechte an "Demon's Souls" zumindest zum Teil bei Sony lagen und der Konzern sie nicht freigab.
Inzwischen sind die Beziehungen zwischen From Software und Sony längst wieder gekittet. Die Firmen arbeiteten etwa bei Bloodborne und Dark Souls Remastered eng zusammen, und seit Ende 2024 hält Sony sogar rund 10 Prozent der Anteile an dem Entwicklerstudio.
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