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Playstation 5: Schlechte Chip-Ausbeute soll Stückzahl reduzieren

Deutlich weniger Konsolen bis März 2021: Sony soll die Produktion der Playstation 5 aufgrund einer niedrigen Yield-Rate gedrosselt haben.

Artikel veröffentlicht am ,
Playstation 5
Playstation 5 (Bild: Sony)

Sony soll die Anzahl der herzustellenden Playstation 5 für das laufende Fiskaljahr signifikant reduziert haben. Laut Bloomberg sind bis März 2021 nur 11 Millionen Konsolen statt 15 Millionen Geräte geplant, was auf das verbaute System-on-a-Chip zurückführen sei. Als Grund nennt die Nachrichtenagentur nicht näher bezifferte Probleme bei der Ausbeute.

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Die sogenannte Yield-Rate soll bei gerade einmal 50 Prozent liegen, womit etwa jeder zweite Chip nicht verwendet werden könnte. Für ein Massenprodukt wie eine Konsole wäre das ein katastrophaler Wert, gerade angesichts der Tatsache, dass der verwendete Fertigungsprozess grundsätzlich sehr ausgereift ist. Sony nutzt für das SoC ein 7-nm-Verfahren von TSMC, wobei N7 mit DUV-Immersionslithographie seit April 2018 läuft und N7P als verbesserte Version über ein Jahr.

Mit nicht funktionsfähigen CPU-Kernen oder Shader-Einheiten ist die Yield-Rate schwerlich zu erklären, bei Microsofts größerem Chip der Xbox Series X scheint es keine Probleme zu geben. Hier taktet die Grafikeinheit mit 1,825 GHz und bei der Xbox Series S sogar mit niedrigen 1,565 GHz. Sony hingegen hat sich für die Playstation 5 für vergleichsweise wenige Shader-Blöcke bei dafür sehr hohen 2,23 GHz entschieden.

Solche Frequenzen erreichen bisherige Desktop-Grafikkarten im regulären Betrieb nicht ansatzweise und mit Blick auf die Xbox Series X/S erscheint der Takt ebenfalls ungewöhnlich. Insbesondere Konsolen-GPUs werden traditionell eher langsamer als schneller betrieben, was Effizienz und eben auch der Yield-Rate (eigentlich dem Binning) zugutekommt. Möglicherweise hatte Sony also zu aggressiv geplant und nun erreichen zu wenige Chips die hohe Frequenz.

Während Microsoft angekündigt hat, die Xbox Series X für 500 Euro und die Xbox Series S für 300 Euro ab dem 10. November 2020 zu verkaufen, gibt es von Sony noch keine Preise oder Termine.

Für den morgigen Mittwoch ist allerdings ein Livestream angesetzt, in dem die Japaner beides nennen dürften. Die Playstation 5 wird es als Digital Edition und als Variante mit Blu-ray-Laufwerk geben.

Nachtrag vom 16. September 2020, 9:15 Uhr

Sony sagte in einem Statement, der Bericht von Bloomberg über die reduzierte Anzahl an Einheiten sei falsch - seit dem Start der Serienproduktion habe man diese nicht verändert. Zur Yield-Rate nahm Sony allerdings ebenso wenig Stellung wie zur absoluten Menge der zu fertigenden Konsolen.

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ElZar 17. Sep 2020

Einer schönen Optik bin ich nicht abgeneigt, deshalb mag ich auch die AC Reihe. Wie...

Volkhardt 16. Sep 2020

Mal abwarten. Es gibt gerüchte das es zum Release der XSX soweit sein könnte der...

yumiko 16. Sep 2020

Das ist im Einzelfall der Verträge zwischen jeweils zwei Partnern geregelt. Beispiel...

yumiko 16. Sep 2020

Auf jedenfall besser als bei der PS3 ^^ Btw. ist der Series X Chip teurer (da größer...

Allandor 15. Sep 2020

Die S -> X Skaliert über Auflösung und Details. Zumindest MS sieht das so vor, das die...


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