Playstation 5: Fake Shop gibt sich als Euronics aus

Betrüger machen sich die Lieferschwierigkeiten der Playstation 5 zunutze. Eine gefälschte Webseite verspricht die schnelle Lieferung.

Artikel veröffentlicht am , Daniel Ziegener
Augen auf beim Konsolenkauf
Augen auf beim Konsolenkauf (Bild: Kerde Severin/Unsplash)

Seit ihrem Erscheinen der Playstation 5 ist die Konsole wegen anhaltender Lieferschwierigkeiten kaum zu bekommen. Nicht nur Scalper, die Geräte horten und zu überteuerten Preisen verkaufen, profitieren von dem Hype. Auch Kunden des Elektronikhändlers Euronics wurden Opfer von Betrügern. Auf Twitter und Facebook warnte das Unternehmen vor einem Fake Shop.

Stellenmarkt
  1. Fachinformatiker*in (m/w/d) für den Benutzerservice
    Landesamt für Finanzen - Zentralabteilung, Weiden
  2. Senior IT Project Manager (w/m/d)
    Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie GmbH, Berlin
Detailsuche

Eine gefälschte Webseite, die sich als Angebot von Euronics ausgibt, bietet die begehrte Playstation 5, Spiele und Zubehör im Namen von Euronics an. Als einzige Zahlungsmöglichkeit steht eine Überweisung per Vorkasse zur Verfügung. Wer dorthin überweist, ist sein Geld los und wird die Ware nie bekommen. "Aktuell erreichen uns viele Nachrichten und Anrufe bezüglich der Webseite", schreibt Euronics in den sozialen Medien. Wie viele Kunden tatsächlich auf die Masche hereingefallen sind, ist nicht bekannt.

Die Betrüger werben mit sofortiger Verfügbarkeit der Playstation 5. Interessierte Kunden sind es mittlerweile gewohnt, auf kurzfristig angekündigte "Drops" neuer Lieferungen zu warten. Ungeduld sorgt dafür, dass Warnsignale für eine Betrugsmasche übersehen werden können.

Dass die Seite den Eindruck von Se­ri­o­si­tät vermittelt, liegt am vertrauten Anblick. Das Profil wurde mit dem Webseiten-Baukasten Shopify erstellt, das Bankkonto lässt sich zu N26 zurückverfolgen. Der Support der Bank teilte mit, man werde das Konto umgehend prüfen "und entsprechend handeln".

Vorsicht beim Onlineshopping

Golem Karrierewelt
  1. CEH Certified Ethical Hacker v11: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    30.05.-03.06.2022, Virtuell
  2. Container Management und Orchestrierung: virtueller Drei-Tage-Workshop
    22.-24.08.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Konten bei Onlinebanken wie N26 oder Solaris sind bei Betrügern beliebt, weil die Erstellung oft schnell und vor allem ohne Besuch in einer Filiale möglich ist. Beim Anlegen von Konten über das Internet wird das Video-Ident-Verfahren eingesetzt. Schon 2019 warnte die Finanzaufsicht Bafin davor, dass Betrüger diese Identifikationsmethode austricksen können.

Die deutsche IBAN von N26 verleiht den Angeboten eine gewisse Seriösität. Die N26 vergibt die IBAN jedoch unabhängig vom Wohnsitz des Kontoinhabers. Die Bank wurde über die Fälschung informiert. Doch selbst wenn Webseite und Konto schnell gesperrt werden, löst es das zugrundeliegende Problem nicht. Mittlerweile zeigt der Euronics-Fake-Shop eine spanische IBAN-Nummer an.

Wegen der wiederholten betrügerischen Verwendung von N26-Konten hatte zuletzt die Staatsanwaltschaft Berlin Ermittlungen eingeleitet.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Heldbock 10. Mär 2022

Ganz ehrlich, der Shop sieht doch auf den ersten Blick schon nach Fake aus. Betrüger...

chefin 09. Mär 2022

Spiel es in Gedanken mal durch: Da kommt eine Mail von einem Elektronikanbieter. Der...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Optibike
E-Bike mit 480 km Reichweite kostet 17.000 Euro

Das E-Bike Optibike R22 Everest setzt mit seinen zwei Akkus auf Reichweite.

Optibike: E-Bike mit 480 km Reichweite kostet 17.000 Euro
Artikel
  1. Krypto-Kriminalität: Behörden fahnden nach Onecoin-Betrügerin
    Krypto-Kriminalität
    Behörden fahnden nach Onecoin-Betrügerin

    Deutsche und internationale Behörden suchen nach den Hintermännern und -frauen von Onecoin. Der Schaden durch Betrug mit der vermeintlichen Kryptowährung geht in die Milliarden.

  2. Hassrede: Bayern will soziale Netzwerke bestrafen
    Hassrede
    Bayern will soziale Netzwerke bestrafen

    Der bayrische Justizminister fordert, bei der Verbreitung von Hassrede auch die Betreiber von sozialen Medien stärker zur Verantwortung zu ziehen.

  3. Prehistoric Planet: Danke, Apple, für so grandiose Dinosaurier!
    Prehistoric Planet
    Danke, Apple, für so grandiose Dinosaurier!

    Musik von Hans Zimmer, dazu David Attenborough als Sprecher: Apples Prehistoric Planet hat einen Kindheitstraum zum Leben erweckt.
    Ein IMHO von Marc Sauter

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Samsung 870 QVO 1 TB 79€ • Prime Video: Filme leihen für 0,99€ • Alternate (u. a. Recaro Rae Essential 429€) • Gigabyte RTX 3080 12 GB ab 1.024€ • Mindstar (u. a. AMD Ryzen 5 5600 179€, Palit RTX 3070 GamingPro 669€) • SanDisk Ultra microSDXC 256 GB ab 14,99€ • Sackboy 19,99€ [Werbung]
    •  /