Abo
  • Services:

Playstation 4 Teardown: Vollendetes Konsolendesign aus Japan

Sonys Playstation 4 vereint eine sehr aufgeräumte Platine mit Heatpipe-Kühlung und dem Netzteil in einem schlichten Gehäuse. Dieses ist leicht zu öffnen und besteht aus vielen modularen Bauteilen.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Platine der Playstation 4 ist puristisch ausgestattet, die Kühlung durchdacht.
Die Platine der Playstation 4 ist puristisch ausgestattet, die Kühlung durchdacht. (Bild: Wired)

Wired hat Sony in Tokio besucht und gemeinsam mit dem Chefingenieur Yasuhiro Ootori eine Playstation 4 Schritt für Schritt auseinandergebaut. Das mattschwarze Gehäuse ist modular aufgebaut und wird von nur wenigen Schrauben zusammengehalten. Im Inneren befinden sich die aufgeräumte Platine, die Kühlung, die Laufwerke und sogar das Netzteil.

Austauschbare HDD und integriertes Netzteil

Stellenmarkt
  1. Bosch Gruppe, Leonberg
  2. Universität Passau, Passau

Der Deckel der Playstation 4 ist mit nur vier Schrauben befestigt. Darunter sitzen die einzelnen Komponenten, die ineinander verschachtelt und dennoch mit nur wenigen Handgriffen erreichbar sind - das Design kann man nur als absolut gelungen bezeichnen. Da alle Einzelteile wenn überhaupt nur von ein oder zwei Schrauben fixiert sind, ist die Playstation 4 vermutlich auch leicht zu reinigen und zu reparieren.

Neben dem Blu-ray-Laufwerk verbaut Sony eine handelsübliche 2,5-Zoll-Festplatte mit 500 GByte und SATA-Anschluss. Ootori betont, die HDD sei einfach auszutauschen - etwa gegen eine mit mehr Kapazität, SSDs sind höchstwahrscheinlich ebenfalls möglich. Das Netzteil nimmt zwar einen Großteil des Platzes im Gehäuse ein, dafür muss der Käufer aber nur noch ein Stromkabel anschließen. Bei der Xbox One ist das Netzteil extern.

Puristische Platine und durchdachte Kühlung

Das Mainboard samt SoC ist sehr aufgeräumt und intelligent aufgebaut: Jeweils 8 der 16 GDDR5-Speicherbausteine befinden sich auf der Vorder- sowie Rückseite, die Spannungswandler sitzen am anderen Ende der Platine und ein Chip ist für die Netzwerkaktivitäten verantwortlich. Das Board der Xbox One ist hingegen mit Bauteilen vollgestopft, unter anderem, weil der DDR3-Speicher aufwendiger zu verdrahten ist. Wir vermuten, dass Sonys Platine günstiger ist, da das schlichte Design vermutlich nur wenige Schichten (Layer) benötigt.

Statt wie Microsoft auf einen Top-Down-Kühler mit nach oben absaugendem Lüfter zu setzen, hat sich Sony für eine radiale Kühlung mit einem 85-Millimeter-Propeller entschieden. Direkt auf dem SoC sitzt ein großer Block aus Aluminiumlamellen und zwei kupfernen Heatpipes, ein Kanal lässt die Luft zudem über die Wandler streichen. Die Speicherbausteine auf der Vorder- sowie Rückseite sind per Wärmeleitpads mit einer Aluminiumplatte verbunden, diese deckt das komplette Board ab und dient ergo als Heatspreader sowie EMI-Schild (Schutz vor Störausstrahlung).

Neben den Bildern hat Wired auch ein exklusives Teardown-Video veröffentlicht.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Dark Souls 3 11,99€, Little Nightmares 5,50€)
  2. 999,00€
  3. (u. a. Window Silver 99,90€)
  4. 59,90€ (Bestpreis!)

David64Bit 12. Nov 2013

Entschuldigung, dass ich einen so dämlichen "Witz" nichts abgewinnen kann...

rj.45 10. Nov 2013

Wenn es nach Z101s """Wissen""" geht, bringt Sony erst gar nicht die PS4 heraus, man...

Anonymer Nutzer 09. Nov 2013

Das Netzteil der Xbox 360 ist auch aktiv gekühlt, muss es ja zwangsweise

Anonymouse 08. Nov 2013

ICh meinte die Metallhalterung der Festplatte. Auf den Bildern sahen die wie Schraiben...

spYro 08. Nov 2013

Du musst daran denken, dass sie die Mainboards selbst herstellen. Die haben da...


Folgen Sie uns
       


VR-Brille Varjo VR-1 ausprobiert

Das VR-Headset VR-1 von Varjo stellt den zentralen Bereich des Displays sehr scharf dar, wodurch auch feine Details erkennbar sind.

VR-Brille Varjo VR-1 ausprobiert Video aufrufen
WD Black SN750 ausprobiert: Direkt hinter Samsungs SSDs
WD Black SN750 ausprobiert
Direkt hinter Samsungs SSDs

Mit den WD Black SN750 liefert Western Digital technisch wie preislich attraktive NVMe-SSDs. Es sind die kleinen Details, welche die SN750 zwar sehr gut, aber eben nicht besser als die Samsung-Konkurrenz machen.
Ein Bericht von Marc Sauter

  1. WD Black SN750 Leicht optimierte NVMe-SSD mit 2 TByte
  2. Ultrastar DC ME200 Western Digital baut PCIe-Arbeitsspeicher mit 4 TByte
  3. Western Digital My-Cloud-Lücke soll nach 1,5 Jahren geschlossen werden

Emotionen erkennen: Ein Lächeln macht noch keinen Frohsinn
Emotionen erkennen
Ein Lächeln macht noch keinen Frohsinn

Wer lächelt, ist froh - zumindest in der Interpretation eines Computers. Die gängigen Systeme zur Emotionserkennung interpretieren den Gesichtsausdruck als internes Gefühl. Die interne Gefühlswelt ist jedoch sehr viel komplexer. Ein Projekt des DFKI entwickelt ein System, das Gefühle besser erkennen soll.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Ökostrom Wie Norddeutschland die Energiewende vormacht
  2. Magnetfeld Wenn der Nordpol wandern geht
  3. Computational Periscopy Forscher sehen mit einfacher Digitalkamera um die Ecke

Varjo VR-Headset im Hands on: Schärfer geht Virtual Reality kaum
Varjo VR-Headset im Hands on
Schärfer geht Virtual Reality kaum

Das VR-Headset mit dem scharfen Sichtfeld ist fertig: Das Varjo VR-1 hat ein hochauflösendes zweites Display, das ins Blickzentrum des Nutzers gespiegelt wird. Zwar sind nicht alle geplanten Funktionen rechtzeitig fertig geworden, die erreichte Bildschärfe und das Eyetracking sind aber beeindruckend - wie auch der Preis.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Und täglich grüßt das Murmeltier Sony bringt VR-Spiel zu Kultfilm mit Bill Murray
  2. Steam Hardware Virtual Reality wächst langsam - aber stetig
  3. AntVR Stirnband soll Motion Sickness in VR verhindern

    •  /