Playstation 4: Neuer PSN-Name kann in Beta zu Datenverlusten führen

Verlorene Savegames und kein Zugriff auf gekaufte Erweiterungen: Wer seine Playstation-ID ändert, muss laut Sony mit Schwierigkeiten rechnen. Unklar ist, ob diese Warnung für Betatester auch für die finale Version der vielgewünschten Funktion gilt.

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Sondermodell des Playstation-4-Controllers
Sondermodell des Playstation-4-Controllers (Bild: Sony)

Sony hat den geschlossenen Betatest der Firmware 6.10 für die Playstation 4 gestartet. Mit der neuen Software gibt es vor allem eine Funktion, die sich viele Spieler schon lange wünschen: die Möglichkeit, seine Playstation-ID zu ändern - also den Namen, den andere etwa in Multiplayerpartien angezeigt bekommen. Allerdings weist Sony die Betatester laut Berichten auf Resetera und anderen Foren vor gravierenden Problemen durch die Namensänderung hin.

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So könne es passieren, dass nach der Umbenennung die Savegames von Spielen nicht mehr gefunden würden, und der Fortschritt in Leaderboards nicht mehr angezeigt werde. Auch der Zugriff auf gekaufte Inhalte wie Erweiterungen oder virtuelle Währungen könne verlorengehen, ebenso könnten Teile von Spielen oder anderen Anwendungen nicht mehr funktionieren. Trotzdem könne es passieren, dass an einigen Stellen weiterhin der alte Name angezeigt werde.

Bei solchen Problemen sei zwar eine Rückkehr zur ursprünglichen Playstation-ID möglich, unter Umständen würden dadurch aber nicht alle Fehler ausgeräumt. Wer das dennoch vorhabe, solle es so früh wie möglich machen, damit möglichst wenige Programme betroffen seien.

Die Warnung von Sony gilt vorerst nur für Betatester. Es ist möglich, dass einige oder alle Fehler noch behoben werden - dazu sind Betatests da. Allerdings liest sich der Text eher so, als ob es keine grundlegenden Änderungen für die Fassung geben werde, die Anfang 2019 erscheinen soll. Darauf deuten unter anderem die final klingenden Preise für mehrere Namensänderungen hin. Klarheit gibt es indes erst, wenn Firmware 6.10 für alle Nutzer erhältlich ist.

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Auch für die fertige Fassung der Umbenennungsfunktion rechnet Sony mit Problemen. Das Ganze soll mit allen PS4-Spielen funktionieren, die nach dem 1. April 2018 erschienen sind. Außerdem soll es mit den meisten Titeln klappen, die vor diesem Stichtag auf den Markt gekommen sind. Die erste Umbenennung wird kostenfrei sein. Jeder weitere Namenswechsel kostet rund zehn Euro, Mitglieder von Playstation Plus zahlen rund fünf Euro. Die Änderungen sollen beliebig oft möglich sein.

Nutzer können ihren alten Namen gemeinsam mit dem neuen einblenden lassen, damit sie von Freunden wiedererkannt werden. Die ID wird wahlweise im Einstellungsmenü der Playstation 4 oder auf der Profilseite der Konsole umgestellt.

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