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Überzeugender Controller mit Touchpad

Sony hat das klassische Design der Playstation-Gamepads beibehalten, der Dualshock-4-Controller verbindet sich per Bluetooth oder USB-Kabel mit der Playstation 4. Im Unterschied zur Playstation 3 wird nun aber nicht mehr Mini-USB, sondern das für mehr Steckvorgänge spezifizierte Micro-USB verwendet. Die neue Lightbar des Gamepads dient als optische Zuordnung von lokalen Mitspielern in Multiplayer-Titeln (blau, rot, grün und pink). Die Select- und die Start-Taste wurden durch die selbsterklärenden Share- und Options-Buttons ersetzt, bei kleineren Händen ist ein Umgreifen notwendig, um sie zu erreichen. Da Select und Start fehlen, ersetzt die rechte untere Schultertaste (R2) diese als Button zum Bestätigen. Die unteren Schultertasten sind nach außen gewölbt und angeraut, daher rutschen die Zeigefinger nicht ab.

  • Von vorne sind das Slot-in-Laufwerk, zwei Sensortasten und die beiden USB-3.0-Ports zu erkennen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auf der Rückseite befinden sich die Gigabit-Ethernet-Schnittstelle, ein optischer Audio- und ein HDMI-Ausgang. Hinzu kommt ein proprietärer Anschluss für die Playstation-Kamera. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Dualshock 4 ist deutlich ergonomischer als sein Vorgänger. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die bauchigen Griffstücke sind angeraut, der Controller liegt daher gut in der Hand. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Touchpad ist klickbar, seitlich befinden sich die Share- und die Options-Taste. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Lightbar dient als Anzeige, welcher Controller zu welcher Figur in lokalen Mehrspielerpartien gehört. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Analogsticks sind mit einer Wulst versehen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die unteren Schultertasten sind nach außen gewölbt und angeraut.  (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Controller der Playstation 3 im Vergleich. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Die bauchigen Griffstücke sind angeraut, der Controller liegt daher gut in der Hand. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

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Zwischen der Share- und der Options-Taste befindet sich ein Touchpad samt Klickfunktion und Gestensteuerung. In Assassin's Creed wird hiermit die Karte aufgerufen, mit Touchgesten wird diese bewegt oder Ausschnitte vergrößert - per Analogsticks ist die Karte allerdings komfortabler zu bedienen. Guerrilla Games nutzt die Möglichkeit, jede der vier Ecken als eigene klickbare Taste zu verwenden, um dem Spieler die Drohnensteuerung in Killzone Shadow Fall zu erleichtern.

Die Analogsticks des PS4-Controllers sind nicht konvex, sondern verfügen über einen Wulst am Rand, sind etwas grobkörniger gummiert und sitzen tiefer im Gehäuse als beim PS3-Pad. Die abgeschrägten Kanten sind für das Gros der Spieler optimiert, da diese die Sticks seitlich drücken. Die bauchigen statt konischen Griffstücke hat Sony auf der Unterseite und den Enden angeraut. Die Ergonomie des Dualshock 4 ist sehr gut, auch wirkt er deutlich hochwertiger als sein Vorgänger - nicht zuletzt, weil er 213 statt 136 Gramm wiegt.

Mit Hilfe der optionalen Kamera dient der Controller als Ersatz für die Bewegungssteuerung Move. Bewegungen werden genauso direkt umgesetzt wie bei der Playstation 3, in unserem Test vermissten wir die Kamera jedoch nicht. Die Lagesensoren des Dualshock 4 sind eine gewöhnungsbedürftige, aber flotte Option, um Texte auf der Playstation 4 einzugeben.

Hören und sprechen

Der Monolautsprecher unter dem Touchpad bietet akustisches Feedback, in Knack etwa gibt er ein charakteristisches Geräusch von sich, wenn die Spielfigur Relikte aufsammelt, und in Killzone ertönen blecherne Funksprüche. Ein langer Druck auf die Playstation-Taste öffnet ein Menü, um die Konsole auszuschalten oder in den Bereitschaftsmodus zu schicken. Das Menü zeigt zudem den Akkuladestand des Controllers. In unserem mehrtägigen, intensiven Test der Playstation 4 zeigte der Controller zum Schluss einen Akkuladestand mit zwei von drei Strichen an, eine Ladung hält bei mäßiger Nutzung also viele Tage bis Wochen. Gute Idee: der kombinierte Kopfhörerausgang respektive Mikrofoneingang am Gamepad selbst. Damit hat der Spieler Zugriff auf eine große Anzahl von Headsets.

Der Controller funktioniert per Micro-USB-Kabelverbindung auch an der Playstation 3 und dem PC. Sofern Letzterer über eine Bluetooth-Schnittstelle verfügt, ist auch eine drahtlose Verbindung möglich. Da der Dualshock 4 das Directinput-API nutzt und viele Spiele nur die Xbox-Tastenbelegung unterstützen, ist die Unterstützung derzeit mäßig.

 Viel zu teilen und flotte Oberfläche, aber nur beschränktes MultitaskingPlaystation Plus und Leistungsaufnahme 
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Hizumi 05. Dez 2013

Die Präferenz ist doch das die PS4 wieder ein Fortschritt ist. Es gibt eine neue Hardware...

Das_B 02. Dez 2013

Richtig 49,95¤. Jedoch gibt es so tolle Menschen die die aktuell seltene Kamera ergattert...

Seitan-Sushi-Fan 01. Dez 2013

Es hat sich herausgestellt, dass der Mainstream zuhause keine 3D-Brillen aufsetzen will...

Der Held vom... 28. Nov 2013

Also gut, dann doch ein wenig mehr ins Detail: Ich habe mit einem AMD-Quadcore bzw...

ms (Golem.de) 28. Nov 2013

Die Quelle für die Northbridge ist die Microsoft-Präsentation von der Hot Chips 2013...


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