Abo
  • Services:

Playstation 4: Firmware 4.55 gehackt und Spiele verwendet

Hacker haben offenbar auch die Sicherheitssysteme der halbwegs aktuellen Firmware 4.55 der Playstation 4 überwunden und nicht signierte Spiele ausgeführt.

Artikel veröffentlicht am ,
Sondermodell des Playstation-4-Controllers
Sondermodell des Playstation-4-Controllers (Bild: Sony)

Im Oktober 2017 hat die Szene es als Erfolg gefeiert, die Sicherheitssysteme von Firmware 1.76 auf der Playstation 4 überwunden zu haben. Jetzt sind Hacker bei einer bedeutend neueren Version angelangt: bei der im April 2017 veröffentlichten Firmware 4.55. Hinweise darauf gibt es zwar schon länger, nun haben mehrere Hacker unter anderem ein Video als Beleg veröffentlicht, wie unter anderem Torrentfreak berichtet.

Stellenmarkt
  1. Bundesanstalt für Straßenwesen, Bergisch Gladbach
  2. OC Oerlikon, München, Remscheid

Seit Ende Februar 2018 wurde nach Angaben der Seite zuerst ein Kernel Exploit für Firmware 4.55 ins Netz gestellt, dann folgten immer neue Dateien und Anleitungen, die unter anderem eine schon länger bekannte Sicherheitslücke in der Rendering-Engine Webkit auf der Playstation 4 ausnutzen. Am Ende folgte dann ein vollständiger Jailbreak. Dessen Entwickler schreibt ausdrücklich, dass es nun möglich sei, auf einer der Sony-Konsolen mit Firmware 4.55 "Homebrew und ja, auch raubkopierte PS4-Spiele auszuführen."

Derzeit ist Firmware 5.05 aktuell, Sony bereitet derzeit die Veröffentlichung auf Firmware 5.50 vor - einen Termin gibt es nicht. Ganz neue Spiele benötigen eine entsprechend aktuelle Firmware, aber natürlich gibt es inzwischen viele Programme, die mit Version 4.55 oder älter auskommen. Allerdings ist derzeit kein Weg bekannt, auf einer Playstation 4 eine ältere Firmware zu installieren.

Für Sony bedeuten die Fortschritte der Hacker natürlich ein Problem, weil durch Schwarzkopien der Umsatz mit Spielen zurückgehen dürfte. Allerdings ist die Lage bei der aktuellen Konsolengeneration wohl nicht mit ähnlichen Fällen aus früheren Jahren vergleichbar: Der Anteil der Spieler, der seine Konsole nicht mit einer dauerhaften Verbindung zum Playstation Network (PSN) betreibt, dürfte zumindest in den USA, Europa und Japan nicht mehr sehr hoch sein - und die Verbindung mit dem PSN funktioniert nur mit der aktuellen Firmware.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 2,49€
  2. 4,99€
  3. 4,99€
  4. 18,49€

pEinz 02. Mär 2018

100% der Hackerangriff Das passiert immer. Einer hackt den Kernel seiner PS4 und dann...

Axido 02. Mär 2018

1. Es gibt im Netz listen, welche Bundles garantiert eine hackbare Firmware haben...


Folgen Sie uns
       


Sechs Bluetooth-Hörstöpsel im Test

Wir haben sechs neue Bluetooth-Hörstöpsel getestet. Mit dabei sind Modelle von Sennheiser, Audio Technica, Master & Dynamic sowie HMD Global. Aber auch zwei Modelle kleinerer Startups sind vertreten. Und eines davon hat uns bezüglich der Akkulaufzeit sehr überrascht. Kein anderer von uns getesteter Bluetooth-Hörstöpsel hat bisher eine vergleichbar lange Akkulaufzeit zu bieten - wir kamen auf Werte von bis zu 11,5 Stunden statt der sonst üblichen drei bis fünf Stunden.

Sechs Bluetooth-Hörstöpsel im Test Video aufrufen
Geforce GTX 1660 im Test: Für 230 Euro eine faire Sache
Geforce GTX 1660 im Test
Für 230 Euro eine faire Sache

Die Geforce GTX 1660 - ohne Ti am Ende - rechnet so flott wie AMDs Radeon RX 590 und kostet in etwa das Gleiche. Der klare Vorteil der Nvidia-Grafikkarte ist die drastisch geringere Leistungsaufnahme.

  1. Nvidia Turing OBS unterstützt Encoder der Geforce RTX
  2. Geforce GTX 1660 Ti im Test Nvidia kann Turing auch günstig(er)
  3. Turing-Grafikkarten Nvidias Geforce 1660/1650 erscheint im März

Trüberbrook im Test: Provinzielles Abenteuer
Trüberbrook im Test
Provinzielles Abenteuer

Neuartiges Produktionsverfahren, prominente Sprecher: Das bereits vor seiner Veröffentlichung für den Deutschen Computerspielpreis nominierte Adventure Trüberbrook bietet trotz solcher Auffälligkeiten nur ein allzu braves Abenteuer in der deutschen Provinz der 60er Jahre.
Von Peter Steinlechner

  1. Quellcode Al Lowe verkauft Disketten mit Larry 1 auf Ebay
  2. Wet Dreams Don't Dry im Test Leisure Suit Larry im Land der Hipster
  3. Life is Strange 2 im Test Interaktiver Road-Movie-Mystery-Thriller

Fido-Sticks im Test: Endlich schlechte Passwörter
Fido-Sticks im Test
Endlich schlechte Passwörter

Sicher mit nur einer PIN oder einem schlechten Passwort: Fido-Sticks sollen auf Tastendruck Zwei-Faktor-Authentifizierung oder passwortloses Anmelden ermöglichen. Golem.de hat getestet, ob sie halten, was sie versprechen.
Ein Test von Moritz Tremmel

  1. E-Mail-Marketing Datenbank mit 800 Millionen E-Mail-Adressen online
  2. Webauthn Standard für passwortloses Anmelden verabschiedet
  3. Studie Passwortmanager hinterlassen Passwörter im Arbeitsspeicher

    •  /