Playstation 4: Filmverbot beim Endgegner
Der Endgegner, eine besonders berührende Liebesszene oder eine überraschende Wendung: Spielentwickler können dafür sorgen, dass derartige Stellen aus ihrem Werk nicht über den Share-Button der Playstation 4 ins Internet gelangen. Das hat Shuhei Yoshida, Chef der Sony Worldwide Studios, laut einem von Edge(öffnet im neuen Fenster) übersetzten japanischen Artikel auf 4Gamer.net gesagt. Ihm zufolge können Entwickler den sonst per Share möglichen Upload von Ingame-Videosequenzen an kritischen Stellen unterbinden.

Shuhei Yoshida vergleicht den Share-Stopp mit der bereits existierenden Möglichkeit auf der PS Vita, das Anfertigen von Screenshots an bestimmten Stellen im Spiel zu unterbinden. Allerdings schränkt kaum ein Entwickler das ein – was wohl auch daran liegt, dass Bilder meist weniger stark "spoilern" als Videos und das Hochladen der Fotos manuell erfolgen muss und nicht ganz unkompliziert ist.
Vor einigen Tagen wurde bekannt, dass die Idee für den Share-Button – den Sony seit der Ankündigung der Konsole in den Mittelpunkt seiner Vermarktungskampagne stellt – ursprünglich von Sony Santa Monica stammt. Der Einfall der God-of-War-Macher hat dann offenbar schnell Anklang bei Sony gefunden. Auch Yoshida sagt, dass er sich gerne Ingame-Videos ansieht: In dem Gespräch berichtet er, dass er quasi süchtig nach Dark Souls gewesen sei und sich damals an langen Arbeitstagen durch die Archive einer japanischen Videoseite geklickt habe.
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