Playstation 4: Dank günstiger Bauteile nur 60 Dollar Verlust pro Konsole

Sonys Japanchef Masayasu Ito hat zwar die exakte Zahl von 60 Dollar verneint, nicht aber einen Verlust an sich. Dieser werde ohnehin durch Playstation Plus und ein gekauftes Spiel kompensiert, zudem sei die Hardware der Playstation 4 sehr viel günstiger als die ihrer Vorgängerin.

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Killzone Shadow Fall ist einer der PS4-Launchtitel.
Killzone Shadow Fall ist einer der PS4-Launchtitel. (Bild: Bullshot von Guerrilla Games)

Masayasu Ito hat gegenüber Eurogamer zum Thema Quersubventionierung der Playstation 4 Stellung genommen. Sonys Japanchef wollte die angeblichen 60 Dollar Verlust pro Konsole, die mehrere unabhängige Quellen laut Eurogamer benannten, zwar nicht bestätigen - die Einbußen an sich hingegen schon. Jede verkaufte Playstation 4 sei, wenn man nur die Hardware betrachte, ein Verlust. Allerdings geht Ito davon aus, dass der typische Spieler ein Abonnement des kostenpflichtigen Playstation-Plus-Angebots abschließen und zudem mindestens einen Launchtitel wie Killzone Shadow Fall kaufen werde. Dies habe dann einen Gewinn für Sony zum Ergebnis. Die Rechnung unterschlägt jedoch die Entwicklungskosten der Spiele, die zum Teil von Sony selbst stammen oder von Studios, die viel Geld von den Japanern für die Produktion erhalten.

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Bei 400 US-Dollar Verkaufspreis bedeuten 60 US-Dollar Subvention angesichts der von Sony genannten fünf Millionen Konsolen, die das Unternehmen bis Ende März 2014 verkaufen möchte, auf den ersten Blick einen hohen Verlust - im Vergleich zur Playstation 3 ist dies jedoch eine enorme Verbesserung (bis zu 306 US-Dollar bei Marktstart laut iSuppli). Das x86-Innenleben von AMD sei in der Produktion "sehr sehr viel günstiger" als bei der PS3, so Ito. Eine ähnliche Aussage machte Sonys Chef der Playstation-Sparte, Andrew House, schon im August. Die Playstation 3 war vor allem aufgrund des Blu-ray-Laufwerks, der RSX-Grafikeinheit und des Cell-Prozessors eine teure Angelegenheit, wohingegen AMDs Semi-Custom-Abteilung Sony das PS4-Paket zu einem offenbar sehr günstigen Preis anbietet.

Nicht umsonst hatte Sony im Laufe der Jahre die Chips der Playstation 3 zwei sogenannten Shrinks unterzogen, also Verkleinerungen der Strukturbreite, in der CPUs und GPUs gefertigt werden. Dank dieser Reduzierung von ursprünglich 90 nm auf 65 nm und schließlich auf 45 (CPU) respektive 40 (GPU) nm sinken die Kosten pro Chip drastisch. Die Platine, die Kühlung sowie das Netzteil werden ebenfalls günstiger. Das SoC der Playstation 4 wird in 28 nm gefertigt. Da nur ein Chip genutzt wird, kann die restliche Hardware simpler ausfallen. Zudem ist, wie Sonys Technikchef ausführt, die Programmierung der Playstation 4 leichter, was eine schnellere und günstigere Entwicklung von Spielen ermöglicht. Masayasu Ito hat dies zwar nicht erwähnt, der Faktor spielt jedoch bei Sonys Gewinnerwartung auch eine Rolle.

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Labbm 25. Sep 2013

Wieso vorkriegsgesetze? Wieso geht es bei so ziemlich allem, außer bei der...

WhyLee 24. Sep 2013

... Also ich würde das mal so sehen: Bei jedem Produkt kann man den Lebenszyklus in gro...

Anonymer Nutzer 23. Sep 2013

Ich bin mir jetzt nicht sicher, aber ich wüsste nicht was dagegen spricht. Zumindest...

gaym0r 23. Sep 2013

Herstellungskosten sind nicht Fertigungskosten.

Sharra 23. Sep 2013

Du überschätzt den durchschnittlichen Konsolenzocker maßlos. Diese Spieler haben...



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