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Playstation 3: Sony verklagt ehemalige Werbeikone

Mehrere Jahre war die Figur Kevin Butler das Gesicht der Playstation 3 , jetzt klagt Sony gegen dessen Darsteller Jerry Lambert. Grund: Er hat Wii gespielt - nicht die erste Verfehlung der Werbeikone.
/ Peter Steinlechner
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Kevin Butler als "VP of Realistic Movements" (Bild: Youtube-Video)
Kevin Butler als "VP of Realistic Movements" Bild: Youtube-Video

In Werbespots von Sony wurde die Figur des Kevin Butler mal scherzhaft als "Vice President of Enough is Enough" oder "VP of Realistic Movements" bezeichnet. Jetzt kommt wohl nur noch der Titel "Beklagter" infrage - für den Schauspieler Jerry Lambert, den Darsteller von Butler. Sony hatte sich mit ihm angelegt, nachdem er in einem Werbespot für Autoreifen in Kontakt mit einer Nintendo Wii geraten war. Nachdem sich Sony im September 2012 beschwert hatte, wurde Butler zwar aus dem Film entfernt. Trotzdem kam es zum Rechtsstreit mit seiner Produktionsfirma - die Lambert gehört.

Kevin Butler's Epic Playstation Move-tage
Kevin Butler's Epic Playstation Move-tage (01:03)

Sony hat sich nun im Gespräch mit Kotaku.com(öffnet im neuen Fenster) über die Gründe geäußert. Man habe viel Geld investiert, um die Figur des Kevin Butler aufzubauen. Inzwischen sei er ein Symbol, das "direkt mit den Playstation-Produkten" in Verbindung gebracht werde. Der Spot verletze außerdem Sonys geistiges Eigentum und stifte Verwirrung im Markt.

Bereits vorher hatte sich Lambert bei Sony unbeliebt gemacht: Ausgerechnet er hatte versehentlich einen Teil des Codes, der zum Mitte 2010 veröffentlichten PS Jailbreak gehörte, weiterverbreitet - anscheinend weil er dachte, es seien Koordinaten für "Schiffe versenken".


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