Playerunknown's Battlegrounds: Pubg-Schöpfer fordert besseren Schutz vor Klonen

Fortnite, Warface und andere Spiele kupfern mehr oder weniger direkt das Spielprinzip von Playerunknown's Battlegrounds ab. Dessen Schöpfer Brendan Greene fordert nun besseren Schutz vor Klonen.

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Pubg ist jetzt für die Xbox One erhältlich - Fortnite auch noch für die PS4.
Pubg ist jetzt für die Xbox One erhältlich - Fortnite auch noch für die PS4. (Bild: Bluehole / Screenshot: Golem.de)

"Ich möchte, dass andere Entwickler ihre eigenen Ideen zum Genre beitragen und nicht einfach unser Spiel nachbauen." Das hat Brendan Greene, der wichtigste Designer hinter Playerunknown's Battlegrounds (Pubg), vor wenigen Tagen im Gespräch mit der BBC gesagt. Greene hatte Elemente des "Einer gegen alle"-Prinzips (Battle Royale) erst in Mods für Taktik-Shooter wie Arma 3 umgesetzt, bevor er ihm mit dem im Frühjahr 2017 veröffentlichen Pubg zum ganz großen Durchbruch verhalf.

Greene sagt in dem Interview, dass für das weitere Wachstum des Genres auch frische Ideen nötig seien - die könne es aber nicht geben, wenn andere Entwickler einfach nur die wichtigsten Elemente aus Playerunknown's Battlegrounds übernehmen würden. Welche anderen Spiele er konkret meint, verrät Greene nicht.

Bereits im September 2017 hatte das südkoreanische Entwicklerstudio Bluehole, bei dem Greene arbeitet, heftige Kritik an Epic Games geübt. Das kanadische Unternehmen hatte in sein bis dahin mäßig erfolgreiches Fortnite einen Battle-Royal-Modus integriert, womit es seitdem sehr viele neue Spieler gefunden hat. Epic Games steckt auch hinter der Unreal Engine 4, auf der auch Pubg basiert - die beiden Firmen sind also eng verbunden.

Es gibt aber noch mehr Spiele, die mit Battle Royal werben. So hat Crytek in seinen Free-to-Play-Shooter Warface einen entsprechenden Modus eingebaut, in dem allerdings ein Spieler nicht gegen 99, sondern gegen 15 Konkurrenten um sein Überleben kämpft. Sogar in Browsergames wie dem MMORPG League of Angels 2 von Yoozoo Games hat es Battle Royal inzwischen geschafft. Vor allem in Asien gibt es außerdem viele Spiele, die tatsächlich direkte Kopien von Pubg sind, inklusive des Szenarios und vieler Grafikelemente.

Brendan Greene möchte, dass sich die Branche damit beschäftigt, wie Entwickler ihr geistiges Eigentum besser schützen können. Derzeit gibt es dazu seiner Meinung nach nicht genug Möglichkeiten.

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ImBackAlive 17. Dez 2017

Nein, er hat Mods für H1Z1 geschrieben, an dem Spiel selber war er aber nie beteiligt.

serra.avatar 16. Dez 2017

tja aber keines der Elemente von PUBG wurde von den Herren "erfunden" sondern sind nur...

daarkside 16. Dez 2017

Eine bloße grobe Idee kann man nicht per Gesetz schützen ohne der Kreativität und dem...

Hallonator 16. Dez 2017

Trotzdem bleiben sie die ersten, die es umgesetzt haben, oder? Weil ich sehe sonst...



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