Playerunknown's Battlegrounds: Entwickler setzen auf Ping-Regionen statt auf China-Sperre

Teile der Community von Pubg wollen chinesische Spieler aus ihrer Region aussperren - wegen Cheating. Das Entwicklerstudio ist dagegen und verweist auf das geplante System zum Matchmaking.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Community von Pubg streitet über den Umgang mit Cheatern aus China.
Die Community von Pubg streitet über den Umgang mit Cheatern aus China. (Bild: Pubg Corporation)

In der Community von Playerunknown's Battlegrounds (Pubg; Test auf Golem.de) ist das derzeit eines der wichtigsten Themen: Chinesische Spieler, die für einen Großteil der Cheats verantwortlich gemacht werden. Am 11. Januar 2018 hat nun Chefentwickler Brendan Greene von Pubg Corporation reagiert und auf Twitter einen Versuch gestartet, die aufgebrachte Stimmung wieder etwas zu beruhigen. Er hat daran erinnert, dass sich das Problem früher oder später wohl von selbst erledigt.

Stellenmarkt
  1. Sachbearbeiterin bzw. Sachbearbeiter IT-Systemadministration Content Server (m/w/d)
    Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, Nürnberg
  2. Systemadministrator (m/w/d) Rechenzentrum
    Ruhrbahn GmbH, Essen
Detailsuche

Bereits im Dezember 2017 hatten die Entwickler angekündigt, dass sie an einer Überarbeitung des Matchmaking arbeiten. Dabei geht es vor allem darum, nur noch Spieler mit ähnlich hohen Ping-Werten in eine gemeinsame Partie zu schicken. Das hätte den Nebeneffekt, dass Spieler aus China in den meisten Fällen unter sich bleiben - allein aufgrund der geografischen Nähe zu ihren Servern. Wann das System online geht, ist allerdings noch nicht bekannt. Greene schreibt auf Twitter, dass die Umsetzung eines derartigen Systems relativ zeitaufwendig sei.

Der Ärger der westlichen Spieler über die tatsächlichen oder vermeintlichen Cheater aus China schwelt schon länger, teilweise gleiten die Vorwürfe sogar in rassistische Hetze ab. Das Thema kam auf, nachdem Brendan Greene im Gespräch mit einem US-Magazin gesagt hatte, dass so gut wie alle Cheater aus China stammen würden. Inzwischen gibt es auch eine Onlinepetition, in der gefordert wird, chinesische Spieler grundsätzlich auszusperren.

Mittlerweile entwickelt sich Pubg nicht nur auf Windows-PC, sondern offenbar zunehmend auch auf der Xbox One zum Erfolg. Nach Angaben von Microsoft haben sich bislang über drei Millionen Spieler die 30 Euro teure Early-Access-Fassung für die Konsole gekauft. Nach der Veröffentlichung von Updates läuft das Spiel auf der Xbox deutlich flüssiger als direkt nach dem Start im Dezember 2017, ganz ohne Abstürze und spürbare Ruckler geht es dort aber immer noch nicht.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Tranfusel 16. Jan 2018

In der "EULA" dürften da folgende Punkte relevant sein: 3.) [...] you SHALL NOT: (f...

Baron Münchhausen. 16. Jan 2018

Ich finde immer wieder nur Zitate, die vom Gegenteiligen sprechen. Zum Beispiel ist hier...

Flyns 15. Jan 2018

Dann spielst du in letzter Zeit vielleicht nicht genug? Ich habe am Wochenende ca. 15...

Baron Münchhausen. 15. Jan 2018

Nein, denn erstens weiß man nicht wirklich woher die cheater kommen und angenommen es...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Reparatur von Elektroauto-Akkus
Wie eine Operation am offenen Herzen

Eine defekte Zelle ist noch lange kein Grund für einen Wechsel des Akkus. Doch wie gehen Hersteller mit defekten Batterien von Elektroautos um?
Ein Bericht von Dirk Kunde

Reparatur von Elektroauto-Akkus: Wie eine Operation am offenen Herzen
Artikel
  1. Datenschutz bei Whatsapp etc.: Was bei Messengerdiensten zu beachten ist
    Datenschutz bei Whatsapp etc.
    Was bei Messengerdiensten zu beachten ist

    Datenschutz für Sysadmins In einer zehnteiligen Serie behandelt Golem.de die wichtigsten Themen, die Sysadmins beim Datenschutz beachten müssen. Teil 1: Whatsapp & Co.
    Eine Anleitung von Friedhelm Greis

  2. Warner Bros: Multiversus schafft mehr als 10 Millionen Spieler
    Warner Bros
    Multiversus schafft mehr als 10 Millionen Spieler

    Tom versus Jerry versus Superman: Das auf Konsolen und PC verfügbare Free-to-Play-Prügelspiel Multiversus läuft besser als vielfach erwartet.

  3. Wegen Twitter-Deal: Elon Musk verkauft Tesla-Aktien im Milliardenwert
    Wegen Twitter-Deal
    Elon Musk verkauft Tesla-Aktien im Milliardenwert

    Der Tesla-CEO bereitet sich auf den "hoffentlich unwahrscheinlichen" Fall vor, dass er Twitter tatsächlich kaufen muss.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Günstig wie nie: Samsung SSD 2TB Heatsink (PS5) 219,99€ • Grafikkarten zu Tiefpreisen (Gigabyte RTX 3080 Ti 1.089€, Gigabyte RTX 3080 12GB 859€) • MSI-Sale: Gaming-Laptops/PCs bis -30% • Sharkoon PC-Gehäuse -53% • Philips Hue -46% • Der beste Gaming-PC für 2.000€ [Werbung]
    •  /