Playerunknown's Battlegrounds: Bluehole über Camper, das Wetter und die schussfeste Pfanne

Zaubersprüche, Camper und dynamisches Wetter: Kreativchef Brendan Greene hat in Köln über Geschichte und Zukunft von Playerunknown's Battlegrounds gesprochen. Am Rande der Veranstaltung hat sein Team auch verraten, warum die Bratpfanne im Spiel so schussfest ist.

Artikel veröffentlicht am ,
Pawel Smolewski, Brendan Greene und Marek Krasowski (v. l. n. r.) auf der Gamescom
Pawel Smolewski, Brendan Greene und Marek Krasowski (v. l. n. r.) auf der Gamescom (Bild: Peter Steinlechner/Golem.de)

"Mein Ratschlag: Lernt, das Campen zu lieben - auch wenn das echt schwierig ist!" Das hat Brendan Greene, der Kreativchef des südkoreanischen Entwicklerstudios Bluehole, bei einer Veranstaltung auf der Gamescom 2017 in Köln gesagt. Er habe immer gewollt, dass Playerunknown's Battlegrounds ein herausforderndes Spiel wird. "Die Spieler sollen herausfinden, wie sie mit Campern oder superaggressiven Gegnern fertigwerden." Immerhin sei das Tempo in "Pubg" - so sagt die Community kurz - nicht allzu hoch, so dass im Normalfall durchaus Zeit zum Planen sei.

Inhalt:
  1. Playerunknown's Battlegrounds: Bluehole über Camper, das Wetter und die schussfeste Pfanne
  2. Kochgeräte und Hacker

Vor allem aber: umso größer ist nach Ansicht von Greene die Begeisterung, wenn man sich dann doch durchsetzt und es auf das Siegertreppchen schafft. Das sei dann wirklich ein Grund, ganz laut das (völlig albern gemeinte) inoffizielle Motto des Spiels zu rufen: "Winner winner, chicken dinner!"

Wer sich wundert, was es mit dem seltsamen Namen und dem merkwürdigen Schlachtruf auf sich hat, der kennt Playerunknown's Battlegrounds noch nicht. Das Spiel ist seit Monaten das meistverkaufte Spiel auf Steam - über acht Millionen Exemplare wurden inzwischen abgesetzt. Demnächst soll eine Xbox-One-Version erscheinen. Der riesige Erfolg war weder abzusehen noch geplant.

Balancing nach Bauchgefühl

Brendan Greene erzählt, dass er durchaus Bedenken gehabt habe, bei Bluehole anzufangen - schließlich stehe das Studio eigentlich für Fantasy-MMOGs, und damit könne er nur wenig anfangen. Noch heute sei es so, dass jede Aktion - Munition nachladen, schießen - innerhalb der Engine von Playerunknown's Battlegrounds eigentlich die für Zaubersprüche vorgesehenen Algorithmen verwende.

Stellenmarkt
  1. Software-Entwickler für Logistik-Anwendungen (m/w/d)
    Deichmann SE, Essen
  2. Business Analyst*in Anforderungsmanagement (w/m/d)
    Landeshauptstadt München, München (Home-Office möglich)
Detailsuche

Anfangs habe Greene das Balancing ausschließlich nach Bauchgefühl und im Dialog mit der Community entwickelt. Das sei ziemlich ungewöhnlich, habe aber gerade in der Frühphase auch dafür gesorgt, dass das Spiel bei der Zielgruppe gut angekommen und so auf immer mehr Interesse gestoßen sei. Inzwischen sei er mit seinen Kollegen aber dabei, immer stärker auf datengestütztes Balancing umzuschwenken. Es sei angesichts der Größe des Spiels nicht anders machbar, als dass sich ein spezialisiertes Team um die Werte von Waffen, Ausrüstung und Extras kümmere.

Schließlich verwende auch Greene selbst beim Spielen längst nicht alle Objekte - oder zumindest nicht so lange, als dass er sich allein dadurch eine Meinung über die Balance bilden könne. Die einzige Lösung für den immer größeren Umfang seien deshalb professionelle Analysen, die er mit seinen Kollegen gründlich auswerte.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Kochgeräte und Hacker 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Cl4wn 22. Aug 2017

Soweit ich das aufgeschnappt habe soll es eine lauffähige Version auf der XBOX geben...

flow77 22. Aug 2017

Ich muss auch sagen dass das Game für Early Access ziemlich gut ist. Und es ist mal...

Eisboer 22. Aug 2017

Was offiziell von Player Unknown freigegeben wurde. Ich bin gespannt, wie die Artefakte...

Eisboer 22. Aug 2017

Warum dann nicht gleich fp-only? Wenn du FP in TP rumrennst, wirst du ständig von anderen...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Amazon Shopper Panel
Amazon zahlt für Überwachung des Smartphone-Datenverkehrs

Wer seinen gesamten Smartphone-Datenverkehr über Amazons Server leitet, wird mit einem monatlichen Gutschein dafür bezahlt.

Amazon Shopper Panel: Amazon zahlt für Überwachung des Smartphone-Datenverkehrs
Artikel
  1. Vodafone und Telekom: LTE-Ausbau in Berliner Bahntunneln dauert weitere Jahre
    Vodafone und Telekom
    LTE-Ausbau in Berliner Bahntunneln dauert weitere Jahre

    Laut Senatsverwaltung kam der Ausbau der Base-Transceiver-Station-Hotels nicht wie geplant voran. Nicht nur die Kunden von Vodafone und Telekom haben das Nachsehen.

  2. Northrop Grumman: B21 Raider als erster digitaler Bomber vorgestellt
    Northrop Grumman
    B21 Raider als erster digitaler Bomber vorgestellt

    Northrop Grumman hat mit dem B-21 Raider eine neuen Tarnkappenbomber vorgestellt. Dabei kamen agile Softwareentwicklung und digitales Engineering zum Einsatz.

  3. Soziale Netzwerke: Liken bei Hasspostings kann strafbar sein
    Soziale Netzwerke
    Liken bei Hasspostings kann strafbar sein

    Facebook-Nutzer, die nicht davor zurückschrecken, diskriminierende oder beleidigende oder Postings zu liken, sollten sich das gut überlegen. Denn das Drücken des Gefällt-mir-Buttons kann hier erhebliche rechtliche Folgen haben.
    Von Harald Büring

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5-Bundle vorbestellbar • SanDisk Extreme PRO 1TB 141,86€ • Amazon-Geräte bis -53% • Mindstar: Alphacool Eiswolf 2 AiO 360 199€, AMD-Ryzen-CPUs zu Bestpreisen • Alternate: WD_BLACK P10 2TB 76,89€ • Advent-Tagesdeals bei MediaMarkt/Saturn • Thrustmaster Ferrari GTE Wheel 87,60€ [Werbung]
    •  /