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Kochgeräte und Hacker

In dem Zusammenhang erzählt der Entwickler übrigens auch, wie die quasi schussfeste Bratpfanne entstanden ist, inzwischen eines der Markenzeichen von Playerunknown's Battlegrounds. Brendan Greene habe einen der Programmierer - Marek Krasowski, der ebenfalls auf der Gamescom ist - gefragt, wie viele Schüsse das Objekte eigentlich aushalte.

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Die beiden hätten dann mit der Pfanne im Editor herumexperimentiert. Krasowski habe anschließend schlicht vergessen, den Wert "Unzerstörbar" wieder zurückzusetzen. Er sei so in die veröffentlichte Version gelangt und den Spielern sei relativ schnell aufgefallen, welche Vorteile das Küchengerät ihnen bieten würde.

Derzeit arbeitet Bluehole unter anderem an zwei neuen Karten. Laut Greene dürfte es aber noch "sechs bis neun Monate" dauern, bis die fertig seien. Auf den Testservern sei es vermutlich mit einer ersten Version schon früher so weit. Das Team wachse zwar - derzeit beschäftigt Bluehole rund 100 Mitarbeiter in Südkorea und 15 in Madison (US-Bundesstaat Wisconsin) -, trotzdem sei für die Maps ein riesiger Aufwand nötig, entsprechend lange sei der Vorlauf.

Spieler können bald besser springen

Schon früher soll das neue "Vaulting"-System fertig sein. Es soll den Spielern erlauben, mit nur einem bequemen Knopfdruck über Mauern oder auf Vorsprünge zu gelangen. Außerdem arbeitet das Studio an neuen Wettereffekten, konkret an Nebel, der über die Insel wabert.

Von echtem dynamischem Wetter hält Greene übrigens nichts. Zum einen würde eine Partie Pubg im Normalfall ja nur rund 30 bis 40 Minuten dauern. "Was soll sich da ständig das Wetter ändern?", so der Entwickler. Zum anderen sei er sehr zufrieden mit den Schatten, die fast keine Ressourcen benötigen würden. Das System sei aber grundsätzlich nicht kompatibel mit Wetterwechseln.

Auch das Thema Cheats und Hacker beschäftigt das Team derzeit. Bluehole habe inzwischen ein paar Experten, die sich nur um die Sicherheit der Server und des Spiels kümmern würden. Allerdings würde Playerunknown's Battlegrounds noch nicht sehr unter Angriffen leiden. Er selbst, sagt Greene, habe von ein paar Leuten aus Hackerkreisen erfahren, dass für die Weitergabe von Cheats derzeit so um die 500 US-Dollar fällig sind, so wenige gebe es.

Pawel Smolewski ist ein weiterer Entwickler von Bluehole auf der Gamescom. Er berichtet, dass er sich damit beschäftige, wie sein Team verhindern könne, dass Spieler die Grafik extrem hell drehen, um so auch im Dunklen die Gegner noch gut sehen zu können. Möglicherweise werde es demnächst per Update eine Art absichtlich störender Artefakte geben, die unabhängig von der allgemeinen Helligkeit immer für gleiche Sichtweite sorgen. So etwas müsse aus Sicherheitsgründen aber tief in den Code eingebaut werden, was sehr aufwendig sei.

 Playerunknown's Battlegrounds: Bluehole über Camper, das Wetter und die schussfeste Pfanne
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Cl4wn 22. Aug 2017

Soweit ich das aufgeschnappt habe soll es eine lauffähige Version auf der XBOX geben...

flow77 22. Aug 2017

Ich muss auch sagen dass das Game für Early Access ziemlich gut ist. Und es ist mal...

Eisboer 22. Aug 2017

Was offiziell von Player Unknown freigegeben wurde. Ich bin gespannt, wie die Artefakte...

Eisboer 22. Aug 2017

Warum dann nicht gleich fp-only? Wenn du FP in TP rumrennst, wirst du ständig von anderen...


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