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Playdate: Entwickler programmiert Spiel extra für Heiratsantrag

In einem neuen Spiel für das Playdate -Handheld müssen Spieler Liebesbriefe zustellen. Am Ende gibt es einen Heiratsantrag – den der Entwickler eigennützig eingebaut hat.
/ Tobias Költzsch
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Das Playdate von Panic (Bild: Panic)
Das Playdate von Panic Bild: Panic

Der Spieleentwickler Aaron Leigh Nielsen hat ein Spiel programmiert, um seiner Freundin einen Heiratsantrag zu machen. Nielsen, der unter anderem bei Sea of Thieves mitgearbeitet hat, hat eigenen Angaben zufolge(öffnet im neuen Fenster) sechs Monate für die Entwicklung des Spiels benötigt.

Als Plattform wählte er das Playdate, ein Handheld mit Kurbel, das unter Spielern einen guten Ruf hat. In der Regel sind die Spiele einfach, im Zusammenspiel mit der Kurbel allerdings oft herausfordernd und unterhaltsam. Nielsen verwendete für sein Spiel den Pulp-Editor.

In dem Spiel müssen Nutzer Liebesbriefe zustellen. Dafür werden verschiedene Fließbänder ausgewählt, auf denen die herabfallenden Briefe dann durch Drehen an der Kurbel zu einem kleinen Briefkasten befördert werden müssen. Am Ende gibt es einen Highscore, Spieler müssen ihren Namen eintragen. Nach der Bestätigung kommt dann die Frage "Willst Du mich heiraten?" .

Nielsen Freundin sagt Ja

Nielsens Plan ging auf: Nachdem seine Freundin das Spiel beendet hatte, antwortete sie auf den Heiratsantrag mit Ja, wie ein Bild mit dem Verlobungsring zeigt. Für den Fall, dass die Frage mit Nein beantwortet wird, sorgte Nielsen vor: Der Antrag wird so lange wiederholt, bis die Antwort Ja lautet.

Nielsen tauschte sich während der Entwicklung des Spiels mit anderen Nutzern und Entwicklern in Playdates Forum(öffnet im neuen Fenster) aus. Dort lässt sich die Entstehung des Spiels anhand verschiedener Designentwürfe und Code-Beispiele gut verfolgen.

Das Playdate kostet 200 US-Dollar plus Versand- und Einführungskosten. Ungewöhnlich ist die Konsole nicht nur wegen der Kurbel: 24 Spiele gibt es kostenlos, immer zwei Spiele pro Woche. Dazu gibt es einen Spielekatalog, über den sich weitere Games installieren lassen – beispielsweise Nielsens Liebesbriefspiel.


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