Play Store: Google will mehr von Android-Entwicklern wissen

Google wird künftig mehr Informationen beim Anlegen eines Entwicklerkontos im Play Store abfragen. Wie das Unternehmen in seinem Android-Entwickler-Blog(öffnet im neuen Fenster) mitteilt, soll durch die Bereitstellung zusätzlicher Informationen sichergestellt werden, dass sich auch wirklich echte Personen anmelden.
Neben der E-Mail-Adresse und einer Telefonnummer müssen Entwickler künftig angeben, ob es sich um das Konto einer Privatperson oder einer Organisation handelt. Außerdem will Google den Namen und die Postadresse wissen.
Die E-Mail-Adresse sowie die Telefonnummer werden künftig zudem verifiziert. Die Maßnahmen sollen wohl dabei helfen, Spam- und Betrugs-Software im Play Store zu verhindern. Der Grundgedanke dürfte sein, dass Betrüger nicht so viele Daten von sich preisgeben wollen beziehungsweise fehlerhafte Daten der Überprüfung durch Google nicht standhalten.
Zwei-Faktor-Authentifizierung wird zur Pflicht
Außerdem wird Google für den Zugang zum Entwicklerkonto und zur Play Console eine Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) verpflichtend machen. Dieser Schritt soll für zusätzlichen Schutz vor Missbrauch schützen.
Die neuen Vorgaben treten nicht sofort komplett in Kraft. Ab jetzt können Entwickler ihre Konten als persönlich oder geschäftlich deklarieren sowie ihre Kontaktdetails verifizieren lassen. Die Spezifizierung des Kontotyps ist zunächst optional. Wer allerdings die restlichen Details seines Kontos verifizieren lässt – etwa die Telefonnummer -, muss diese Angabe machen.
Ab August 2021 müssen alle neuen Entwicklerkonten deklarieren, ob es sich um ein persönliches oder ein geschäftliches Konto handelt. Außerdem müssen die neuen Kontaktdetails eingegeben werden. Die 2FA wird dann verpflichtend.
Zum Ende des Jahres 2021 will Google die neuen Vorgaben dann auch für bestehende Konten verpflichtend machen. Google wird die Kontaktdaten nicht veröffentlichen, allerdings auch für die Kommunikation mit den Entwicklern nutzen.