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Play Store: Google will irreführende App-Bezeichnungen verbieten

Im Play Store soll es künftig strenge Regeln für App-Icons und App-Titel geben. Google will damit irreführende Versprechungen reduzieren.
/ Tobias Költzsch
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Google führt neue Bestimmungen für den Play Store ein. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Google führt neue Bestimmungen für den Play Store ein. Bild: Tobias Költzsch/Golem.de

Google hat eine Reihe von neuen Regelungen für die Bezeichnungen und Icons von Apps im Play Store angekündigt. Wie Google in seinem Entwicklerblog(öffnet im neuen Fenster) schreibt, sollen die Qualität der Auflistungen verbessert und Irreführungen verhindert werden.

In den vergangenen Jahren haben immer mehr App-Entwickler im Logo oder im Namen ihres Listings Informationen wie den Download-Rang untergebracht oder Hinweise darauf, dass es sich um eine kostenlose App handelt.

Dies will Google in Zukunft untersagen, um Nutzern ein möglichst vorurteilsfreies Angebot zu bieten. Irreführende Bezeichnungen sollen nicht mehr möglich sein: So sollen beispielsweise Bezeichnungen wie "Top Travel Planner" oder "Free Travel Planner" untersagt werden. Auch Entwicklernamen wie etwa "#1TravelCompany" sollen nicht mehr erlaubt sein.

Zusatzbanderolen im App-Icon sind nicht mehr erlaubt

App-Titel sollen künftig zudem maximal 30 Zeichen lang sein. Außerdem dürfen Entwickler keine Banderolen mehr in ihrem App-Logo unterbringen, die beispielsweise den Download-Rang anzeigen. Hinweise auf eine temporäre Verkaufsaktion wird Google nicht mehr erlauben. Auch Aussagen wie "Download now" werden nicht mehr zulässig sein.

Das ideale App-Listing besteht für Google aus einem Icon ohne Banderolen mit Zusatzinformationen oder anderen grafischen Zusatzelementen und einem eindeutigen Titel. In diesem gibt es keine Hinweise auf den Download-Rang oder Verkaufsaktionen.

App-Listings mit Icons, Titeln oder Entwicklernamen, die gegen die neuen Auflagen verstoßen, wird Google aus dem Play Store entfernen. Im Laufe des Jahres will Google weitere Informationen zu den Änderungen und ein Startdatum für die Anwendung der neuen Regelungen mitteilen.


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