Play Store: Google nimmt sich Apps mit schlechten Bewertungen vor

Google will Nutzer vor schlechten Erfahrungen mit Apps im Play Store bewahren. Dazu sollen App-Entwickler gezielt Hilfe angeboten bekommen, um typische Fehler zu vermeiden.

Artikel veröffentlicht am ,
Googles Play Store soll besser werden.
Googles Play Store soll besser werden. (Bild: Google/Screenshot: Golem.de)

Abstürze, geringe Geschwindigkeit oder hohe Akkubelastung: Diese Probleme gehören zu den häufigsten Gründen, aus denen eine App von Nutzern viele Ein-Sterne-Bewertungen erhält. Auf der Google I/O hat Google im Gespräch mit CNet Pläne genannt, gegen solche Angebote vorgehen zu wollen. Mit diesem Schritt will Google allgemein die Qualität der Apps im eigenen App-Shop erhöhen.

82 Milliarden App-Installationen

Stellenmarkt
  1. IT Cloud Data & Analytics Architect / Engineer (m/w/d)
    ALDI International Services SE & Co. oHG, Mülheim an der Ruhr
  2. Systemadministrator (w/m/d)
    Ärzteversorgung Westfalen-Lippe, Münster
Detailsuche

Nach Googles Angaben gab es im vergangenen Jahr 82 Milliarden App-Installationen über den Play Store. Von allen im Play Store gelisteten Apps will sich Google die Apps genauer anschauen, die besonders schlechte Bewertungen von Kunden erhalten haben. Dabei geht es um Apps, die Fehler verursachen, die sich leicht umgehen lassen könnten.

Zu diesen Umständen zählen verschiedene Aspekte. So kann es sein, dass eine App immer wieder für mehr als fünf Sekunden hängenbleibt und sich dann nicht bedienen lässt. Ferner hat Google App-Abstürze und Probleme mit der Frame-Rate im Visier. Auch eine unnötige Beanspruchung des Prozessors oder der Mobilfunkeinheit kann ein Grund für Google sein, sich eine App näher anzusehen. Ferner geht es um Apps, die das Gerät mehr als zehn Mal pro Stunde aufwecken, wenn es sich im Standby-Betrieb befindet.

Hilfe von Google

App-Entwickler sollen von Google Hinweise erhalten, wie derartige Probleme umgangen werden könnten. Damit will Google erreichen, dass Nutzer künftig Apps wegen solcher Probleme nicht schlecht bewerten. Zunächst will Google keine Sanktionen gegen Anbieter verhängen, die Apps mit auffälligem Verhalten verteilen. Offen ist, wie Google reagiert, wenn die App-Anbieter die Hilfsangebote nicht annehmen.

Golem Akademie
  1. Kotlin für Java-Entwickler: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    03.–04. Februar 2022, Virtuell
  2. Elastic Stack Fundamentals – Elasticsearch, Logstash, Kibana, Beats: virtueller Drei-Tage-Workshop
    15.–17. März 2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Es wäre denkbar, dass so manche App mit den oben genannten Problemen gar nicht mehr gepflegt wird. Im Play Store haben sich viele Apps angesammelt, die seit mehreren Jahren keine Aktualisierung mehr erhalten haben. Solche Apps wurden dann auch nicht an die Möglichkeiten neuer Versionen des Android-Betriebssystems angepasst.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


TarikVaineTree 22. Mai 2017

"Tu keinem an, was du selbst nicht auch spüren magst." Gemäß dieser Weisheit hatte ich...

AllDayPiano 22. Mai 2017

Jupp, dieses geniale Feature wurde im neuen Android leider wieder gestrichen. Das nervt...

Salzbretzel 19. Mai 2017

Das schlimme ist ja nur das ohne die Dienste gar nichts mehr geht. Wenn die Dienste...

Naseweiß 19. Mai 2017

Ich nutze -notgedrungen- eine ältere Chrome Version, weil die die Favoriten von unten...

Golressy 19. Mai 2017

Kein Material Design. Kein Schnickschnack. Super-Klein dazu und nicht so aufgebläht, wie...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Microsoft
Sony äußert sich zur Übernahme von Activision Blizzard

Rund 20 Milliarden US-Dollar haben die Aktien von Sony verloren. Nun hat der Konzern erstmals den Kauf von Activision Blizzard kommentiert.

Microsoft: Sony äußert sich zur Übernahme von Activision Blizzard
Artikel
  1. Parallel Systems: Ehemalige SpaceX-Mitarbeiter entwickeln neuartige Güterzüge
    Parallel Systems
    Ehemalige SpaceX-Mitarbeiter entwickeln neuartige Güterzüge

    Das Startup Parallel Systems will konventionelle Züge durch modulare Fahrzeuge mit eigenem Antrieb und Energieversorgung ersetzen.

  2. Jahresbilanz: Durch das Vodafone-Kabelnetz liefen 48 Exabyte
    Jahresbilanz
    Durch das Vodafone-Kabelnetz liefen 48 Exabyte

    Unser neues Leben spielt sich tagsüber bei Microsoft Teams ab. Dann verlagern sich die Datenströme in Richtung der Server von Netflix und Amazon.

  3. Jochen Homann: Der Regulierer, der nicht regulieren wollte
    Jochen Homann
    Der Regulierer, der nicht regulieren wollte

    Der grüne Verbraucherschützer Klaus Müller kommt, Jochen Homann geht. Eigentlich kann es in der Bundesnetzagentur nur besser werden.
    Ein IMHO von Achim Sawall

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • LG OLED (2021) 40% günstiger (u.a. 65" 1.599€) • WD Black 1TB SSD 94,90€ • Lenovo Laptops (u.a. 17,3" RTX3080 1.599€) • Gigabyte Mainboard 299,82€ • RTX 3090 2.399€ • RTX 3060 Ti 799€ • MindStar (u.a. 32GB DDR5-6000 389€) • Alternate (u.a. Samsung LED TV 50" 549€) [Werbung]
    •  /