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Play Store: Entwickler können Apps für gerootete Geräte sperren

Google hat eine neue Funktion im Play Store aktiviert. Damit können Entwickler ihre Apps ausblenden, wenn Kunden ein gerootetes Gerät haben. Auch offene Bootloader und Custom-ROMs werden blockiert. Netflix hat diese Woche den Anfang gemacht.

Artikel veröffentlicht am ,
Googles Play-Store-Icon
Googles Play-Store-Icon (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

Besitzern eines gerooteten Geräts könnte es bald passieren, dass sie manche App im Play Store nicht mehr zu Gesicht bekommen. Die Installation über den Play Store wird unmöglich gemacht. Der Grund dafür ist die Berücksichtigung des Safety-Net-Status eines Geräts. Dazu würden die Safety-Net-Regeln in den Play Store integriert, berichtet 9to5Google. Mittels Safety Net ermittelt Google, ob sich ein Android-Gerät an die von Google vorgegebene Zertifizierung handelt.

Auch Custom-ROMs können Probleme machen

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Wenn der Play Store bemerkt, dass das betreffende Gerät mit Root-Rechten versorgt ist oder einen offenen Bootloader hat, kann der Entwickler einer App die Installation verhindern. Auch wenn ein Gerät mit einem Custom-ROM läuft, kann der App-Eintrag vom Entwickler ausgeblendet werden.

Eine gezielte Suche im Play Store nach der App findet diese dann nicht mehr. Mit einem Direktlink auf die App lässt sich das nicht umgehen, dann wird die App als inkompatibel mit dem verwendeten Gerät geführt und der Installationsknopf fehlt.

Derzeit ist nicht absehbar, wie viele App-Entwickler von den neuen Möglichkeiten Gebrauch machen werden. In dieser Woche berücksichtigte Netflix die Safety-Net-Regeln bereits in seiner aktuellen App. Die Netflix-Version mit der Versionsnummer 5.0.x wird nur noch auf "Geräten funktionieren, die von Google zertifiziert wurden und alle Android-Anforderungen erfüllen", heißt es im Changelog der App.

Magisk könnte Abhilfe bieten

Im Fall von Netflix brachte der Einsatz von Magisk Abhilfe. Wer sein Gerät damit gerootet hatte, sollte die Netflix-App weiterhin im Play Store sehen. Viele Anwender berichten, dass das Magisk-Rooting von Netflix nicht als solches erkannt werde. Ob das auch für andere Apps gelten wird, ist im Moment nicht absehbar.

Bei der Maßnahme von Google geht es erstmal nur um die Verteilung einer App über den Play Store. Wenn die App direkt als APK oder über einen anderen App-Shop installiert wird, kann sie weiterhin verwendet werden, auch wenn das Gerät gerootet ist, einen offenen Bootloader hat oder darauf ein Custom-ROM läuft.

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My1 22. Mai 2017

schlechter Vergleich, da man ja mit dem root noch nicht mal versucht haben muss an die...

My1 22. Mai 2017

also zumindest bei Netflix bezweifle ich dass sich jemand ernsthaft die mühe zu machen...

My1 22. Mai 2017

ich denke einfach dass es antivirus ist, denn man konnte schon seit urzeiten keine exe...

FreiGeistler 22. Mai 2017

Hast du private Probleme, dass du bei Themen die dich offensichtlich nicht...

FreiGeistler 22. Mai 2017

Die selbe App? Eine App die nicht auf GooglePlays DRM aufbaut, crasht natürlich nicht...


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