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Plastic Logic und E-Ink: Biegbares E-Paper-Display stellt mehrere Farben dar

Das Plastic Logic Legio Colour soll flexibel sein und kann Farben darstellen. Das Display soll den Weg in energiesparende Wearables finden.

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Das Display lässt sich im Radius von 30 mm biegen.
Das Display lässt sich im Radius von 30 mm biegen. (Bild: Plastic Logic)

Die Displayhersteller Plastic Logic und E-Ink haben ein Produkt in Zusammenarbeit vorgestellt. Das Legio Colour ist ein flexibles E-Paper-Display, das für Wearables, Smartcards und kleine Label gedacht sein soll. Das 2,1 Zoll große Panel kann vier Farben plus Schwarz und Weiß darstellen und hat damit einen Vorteil gegenüber herkömmlichen Graustufendisplays mit E-Ink-Technik. Unter dem E-Paper befindet sich eine Schicht mit Organic-TFT-Kristallen. Das E-Paper-Display wird so auf einem flexiblen Stück Kunststoff angebracht und lässt sich entsprechend verbiegen. Glas wird hier nicht verbaut.

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Wie andere farbige E-Paper-Displays von E-Ink benötigt auch das Legio Colour nur dann Strom, wenn sich Pixel verändern sollen, also ein Bewegtbild erzeugt wird. Allerdings werden hier auch einige Nachteile der Technik übernommen, etwa die sehr langsame Pixelreaktionszeit, die das Anzeigen schneller und fließender Animationen schwierig macht. Stattdessen eignet sich das Panel etwa für weniger dynamische Inhalte - dem Anzeigen von Textnachrichten oder einer Uhrzeit beispielsweise. Plastic Logic gibt eine Refresh-Rate von 15 Sekunden für eine vollständige Panelaktualisierung an. Das ist selbst für ein E-Ink-Display wenig.

Biegbar und dünn

Das Legio Colour verwendet einen Ultrachip UC8156 als Display-Controller. Die Punktematrix kann 240 x 146 Pixel darstellen. Verbunden wird das 460 Micrometer dünne Panel über ein Standard-Flachbandkabel. Es soll sich in einem 30-mm-Radius biegen lassen. Davon ausgenommen ist der Teil auf der rechten Seite des Produkts, an dem der Chip angebracht ist. Zu den dargestellten Farben zählen Rot, Blau, Grün und Gelb.

Das Display wird laut Plastic Logic bereits hergestellt. Der Hersteller nimmt auch Aufträge von Drittanbietern entgegen. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis erste Produkte mit dem flexiblen Panel auch auf dem Endkundenmarkt erscheinen.

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Norbert Lamberti 07. Dez 2020 / Themenstart

Also sowas wie Inkcase ?

Gee-Jay 07. Dez 2020 / Themenstart

Ich nehme an, das sollte "viel" oder "lange" heissen. "Plastic Logic gibt eine Refresh...

Kelon 07. Dez 2020 / Themenstart

Die auch über 10 jahre alte IMOD/Mirasol Displaytechnologie, welche den Markteintritt...

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