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An dem Aussehen von Plasma Mobile kann sich noch einiges ändern.
An dem Aussehen von Plasma Mobile kann sich noch einiges ändern. (Bild: Sebastian Kügler)

Happy Hacking an allen Baustellen

Die aktuelle Referenzplattform, ein Nexus 5, nutzt den gleichen Unterbau wie Ubuntu Touch mit einem Android-Kernel sowie der Bibliothek Libhybris. Insbesondere die damit verbundene Nutzung unfreier Treiber ist sowohl aus ethischer als auch aus technischer Sicht problematisch. Zwar wollen die KDE-Entwickler dies prinzipiell ändern, eine laufende Oberfläche war bisher aber das eigentliche Ziel.

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Einen großen Teil der Lösung dieses Problems könnten dabei die bei Red Hat angestellten Kernel-Hacker Rob Clark und Bjorn Andersson von Sony beitragen. Um den enormen Aufwand der internen Android-Produktpflege zu verringern, versucht Sony offenbar, einen Mainline-Linux-Kernel auf seinen Geräten zu starten. Die so für Qualcomm-Chips erstellten freien Treiber könnten eventuell auch zu Portierungen auf andere Geräte als jene von Sony führen.

Bei dem Magazin LWN.net äußerte sich Clark kritisch gegenüber der Nutzung von Android. Kügler sowie Krita-Maintainer Boudewijn Rempt reagierten sofort darauf und luden Clark zu Beiträgen an dem Projekt ein. Kügler bestätigt im Gespräch, dass Kontakt mit den Kernel-Entwicklern aufgenommen werde.

Viele weitere Geräte

Außerdem bietet die bisherige Architektur aber auch zumindest theoretisch die Möglichkeit, Plasma Mobile auf die Geräte zu bringen, auf denen bereits Ubuntu Touch läuft. Oder gar auf sämtliche Android-Geräte, sofern sich jemand findet, der die Software an die jeweiligen Kernel und Hardware anpasst.

Eine erste vorsichtige Annäherung an einen Hardwarehersteller besteht aber immerhin schon. So haben die KDE-Hacker persönliche Kontakte zu dem Team des Fairphones. Ob und was sich aus einer Kooperation von Plasma-Mobile-Team mit den Fairphone-Machern ergeben kann, ist derzeit aber noch völlig offen.

Noch kein endgültiges Gestaltungskonzept

Aufseiten der Oberfläche kann die KDE-Community ihre Ideen und Vorstellungen aber eigenständig umsetzen. Bisher ist für die Mobile-Shell aber noch kein weitgehendes Konzept erstellt worden. Das sei aber gewollt, erzählt Jens Reuterberg, der Leiter der Visual-Design-Gruppe, die auch hauptverantwortlich für das neue Aussehen des Plasma-Desktops ist.

Ein erstes Treffen der Gruppe sowie interessierten Entwicklern und Nutzern auf der Akademy sollte dazu dienen, die gestalterischen Möglichkeiten auszuloten und idealerweise auch einige Grundregeln festzulegen. Zum Vergleich mit den verfügbaren Testgeräten packten die Anwesenden oft ihre eigenen Geräte mit Android oder auch Blackberry 10 aus.

Diskutiert worden sind dabei etwa unterschiedliche Wischgesten oder das allgemeine Layout der Shell. Währenddessen sind diverse Gestaltungsstudien bei Google-Plus von Andrea del Sarto gepostet worden. Dieser war den Teilnehmern der Konferenz bis jetzt völlig unbekannt. Reuterberg hofft aber, ihn zu langfristigen Beiträgen bewegen zu können.

Design mit tiefer Integration

Ebenso ist besprochen worden, wie stark Plasma Mobile mit dem Desktop integriert werden soll und kann. Mit KDE Connect arbeitet das Team bereits seit längerem an einer Verknüpfung von Android mit dem Plasma Desktop. Dies kann dank der nun gleichen Technik noch weiter ausgebaut werden.

Sämtliche Bestandteile wie die Benachrichtigungen oder auch das Chat-System könnten geräteübergreifend genutzt werden. Auch dafür gibt es bereits ansehnliche Ideen aus der Community. Theoretisch ist mit Plasma Mobile auch eine vollständige Konvergenz möglich, wie diese Ubuntu mit Unity8 oder Microsoft in Windows 10 mit Continuum umsetzen möchte.

So weit sind die KDE-Entwickler aber noch nicht. Dennoch sollte mit dem aktuellen Code zumindest eine Mobile-Shell auch auf dem Desktop gestartet werden können, um auch ohne Smartphone testen und entwickeln zu können. Für Bastler bleibt zunächst das Nexus 5.

Ob die starke Einbindung der Community tatsächlich dazu führt, dass Plasma Mobile in einem Jahr ein "konkurrenzfähiges Produkt" wird, bleibt abzuwarten. Zumindest zum Beginn der Arbeiten sind die Beteiligten hochmotiviert, das zu erreichen.

 Plasma Mobile: Ein Smartphone-OS von und für die Community

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Jasmin26 31. Jul 2015

ja, und was willst du jetzt mit dieser Frage ?

Seitan-Sushi-Fan 30. Jul 2015

Erstens ist es gar keine Konkurrenz für Jolla und Canonical (ob daraus irgendwann mal ein...

Seitan-Sushi-Fan 30. Jul 2015

Naja, Active war auf Tablets ausgelegt und die Vivaldi-Firma hat dicht gemacht. Die...

Seitan-Sushi-Fan 30. Jul 2015

Ganz schön wortreich, dafür dass es dich angeblich gar nicht interessiert...



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