Zukünftig können OLED auch gedruckt werden

Des Weiteren arbeiten mehrere Konsortien daran, die Herstellung von OLEDs zu revolutionieren. Statt wie bisher OLEDs in umgebauten Fertigungsanlagen der LCD-Technik zu fertigen, wird daran gearbeitet, das OLED-Material mit Hilfe von Druckdüsen auf einen Träger aufzutragen.

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Dieses Verfahren ist komplex und die Einführung wurde schon mehrfach verschoben. Dennoch stellt sie eine zukünftige Möglichkeit dar, die Kosten in der Herstellung weiter deutlich zu reduzieren und ganz neue Konzepte zu verfolgen. Da wäre es zum Beispiel vorstellbar, dass statt Glas flexible Kunststoffe als Trägermaterial eingesetzt werden.

Einen Vorgeschmack auf die Möglichkeiten hat LG mit dem Konzept der rollbaren OLED-Displays gezeigt, die man jetzt käuflich erwerben kann. Aber auch Geräte wie das Samsung Galaxy Fold und transparente OLED-Displays zeigen, dass das Konzept Display noch einmal völlig neu gedacht werden kann.

OLED wird heller und bunter

In den letzten Jahren konnte man den Eindruck gewinnen, dass die OLED-Entwicklung stagniert. Dem war aber nicht so. In Ermangelung von Konkurrenz hat sich LG dafür entschieden, die Effizienzgewinne in die Verbesserung der Haltbarkeit der Displays zu investieren.

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Burn-in konnte bei Modellen bis 2016 bei intensiver einseitiger Nutzung noch zu einem Problem werden. Mit dem Wechsel von einem zweischichtigen OLED-Aufbau zu einem dreischichtigen und mehreren Wechseln der Geometrien in den verwendeten Farbfiltern und Materialien wurde dieser Effekt bei typischer Nutzung quasi beseitigt.

Zur CES im vergangenen Jahr hatte LG ein OLED-evo-Panel vorgestellt, das 20 Prozent heller ist als die vorangegangen Modelle. Dieses Jahr folgt das OLED.XE Panel, das nochmal 30 Prozent heller leuchten soll.

Aber auch Samsung scheint sich wieder ernsthaft mit OLED zu beschäftigen. Die Tochterfirma Samsung Display hat sich gegen den Willen der anderen Tochter Samsung Electronics entschieden, die LCD-Produktion aufzugeben. Gleichzeitig entwickelt Samsung ein zu LGs OLED konkurrierendes neues OLED-Verfahren.

Hierbei wird ähnlich wie bei LG ein Stapel aus OLEDs gebildet, der ein monochromes Licht emittiert. In Samsungs Fall wird von einem Viererstapel mit blauen Emittenten ausgegangen.

Samsungs Interpretation eines OLED-Stapels

So leuchtet Samsungs Lösung blau statt weiß wie bei dem Konkurrenten LG. Blaues Licht hat mehr Energie und kann mittels Quantenpunkten in die Farben Grün und Rot transformiert werden.

Im Aufbau wird hierfür eine Schicht mit Quantenpunkten vor das OLED-Panel gelegt. Rot und Grün werden über die Quantenpunkte erzeugt, Blau wird direkt vom OLED-Stapel durchgelassen. Dieser Aufbau verspricht den Farbraum REC.2020 großflächiger abzudecken, statt des zurzeit üblichen DCI-P3-Farbraums.

Nach ersten Informationen soll die Abdeckung über 80 Prozent betragen. Inwieweit so ein Aufbau langlebiger oder heller als die neuesten Generationen von LGs OLED sein werden, wird sich jedoch noch zeigen müssen.

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 Blau altert schnellerLCD ist gegen OLED in der Defensive 
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Trollversteher 13. Jan 2022 / Themenstart

Bei der Aussage im Artikel ging es aber in erster Linie um die Bildqualität - zumal...

Trollversteher 13. Jan 2022 / Themenstart

Was heißt denn "sowas" - Artikel nicht gelesen? Wenn doch, basiert diese Aussage aber...

Trollversteher 13. Jan 2022 / Themenstart

Entspricht nicht meiner Erfahrung - sowohl zuhause, als auch beim Kunden und diversen...

Achranon 07. Jan 2022 / Themenstart

Oder man macht Filme/Serien/TV Sendungen generell dunkler. Dann wäre es auf natürliche...

Elias Dinter 07. Jan 2022 / Themenstart

Es ist richtig, das die LG Panels den Innenwiderstand messen um die Helligkeiten an dem...

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