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Plasma 5 ändert nichts am Nutzungskonzept, hat aber ein neues Design.
Plasma 5 ändert nichts am Nutzungskonzept, hat aber ein neues Design. (Bild: Screenshot: Golem.de)

Störende Kleinigkeiten

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Bei der zunächst sehr stimmig wirkenden Oberfläche fallen allerdings relativ schnell einige Ungereimtheiten auf: Wer wie wir in das alte Plasma durch das neue ersetzt, wird auf noch nicht implementierte Funktionen stoßen. So fehlen etwa einige Systemeinstellungsmodule.

  • Der Startbildschirm von Plasma 5 (Bild: KDE / Screenshot Golem.de)
  • Am Desktop-Konzept ändert sich fast nichts. (Bild: KDE / Screenshot Golem.de)
  • Das Netzwerkwidget im neuen Design (Bild: KDE / Screenshot Golem.de)
  • Das Anwendungsmenü hat neue Symbole. (Bild: KDE / Screenshot Golem.de)
  • Die neuen Bedienelemente verwenden QtCurve (Bild: KDE / Screenshot Golem.de)
  • Die Fensterdekoration von Breeze hat noch kleine Fehler. (Bild: KDE / Screenshot Golem.de)
  • Breeze bringt auch neue Mauszeiger ...(Bild: KDE / Screenshot Golem.de)
  • ... eine helleres Plasma-Thema ... (Bild: KDE / Screenshot Golem.de)
  • ... und ein dunkleres. (Bild: KDE / Screenshot Golem.de)
  • Transparenz funktioniert bei uns nicht mit dem OpenGL-Backend. (Bild: KDE / Screenshot Golem.de)
  • Kmail kann noch nicht auf den Passwortspeicher zugreifen. (Bild: KDE / Screenshot Golem.de)
  • Dem Kalenderwidget fehlt die Terminübersicht. (Bild: KDE / Screenshot Golem.de)
  • Alte und neu KDE-Basis ist parallel installierbar. (Bild: KDE / Screenshot Golem.de)
  • Die neue Sidebar des Fensterwechslers ...(Bild: KDE / Screenshot Golem.de)
  • ... und der Aktivitätenverwaltung ähneln sich stark. (Bild: KDE / Screenshot Golem.de)
  • Benötigt ein Fenster Aufmerksamkeit, wird es in der Taskleiste orange. (Bild: KDE / Screenshot Golem.de)
  • Ein Hamburger-Button für Plasma 5 (Bild: KDE / Screenshot Golem.de)
  • Der Screenlocker ...(Bild: KDE / Screenshot Golem.de)
  • ... erlaubt das Wechseln von Sitzungen.(Bild: KDE / Screenshot Golem.de)
  • Der Abmeldedialog im gleichen Design wie die Bildschirmsperre (Bild: KDE / Screenshot Golem.de)
Kmail kann noch nicht auf den Passwortspeicher zugreifen. (Bild: KDE / Screenshot Golem.de)

Das betrifft zum Beispiel die Konfiguration von Bluetooth-Geräten oder auch das neue KScreen, das für die Verwaltung von mehreren Bildschirmen gedacht und noch nicht offiziell erschienen ist. Alte, noch installierte Module, die nicht in den neuen Einstellungen angezeigt werden, lassen sich über das Kommandozeilenwerkzeug kcmshell4 aufrufen. Der Grund für die noch fehlenden Funktionen ist klar: Die Anwendungen werden künftig getrennt erscheinen und mit Plasma 5 veröffentlicht das Team lediglich die Oberfläche und die für deren minimalen Betrieb notwendigen Bestandteile.

Lücken in der Umsetzung

Dazu gehört eigentlich auch ein Displaymanager, den die meisten Anwender nur als Anmeldebildschirm kennen. Das bisherige KDM ist den Entwicklern aber zu alt und wird nicht mehr gepflegt. Über die bevorzugte Alternative ist sich das Team noch nicht einig, sehr wahrscheinlich ist aber die Verwendung von SDDM. Das führt zu nicht benutzbaren Funktionen in der Bildschirmsperre. So ist etwa das Starten einer neuen Sitzung bei der Verwendung des alten KDM derzeit nicht möglich.

Absichtlich verzichtet hat das Team auf die gewohnte Terminübersicht neben dem Kalender, der sich nach einem Klick auf die Uhr in der Leiste öffnet. Eine Anknüpfung an die KDE-PIM-Bibliotheken existiert schlicht noch nicht, denn diese sind noch nicht auf Qt 5 portiert worden. Das bemerken auch Nutzer, die KMail benutzen möchten, das noch nicht auf den neuen Passwortspeicherdienst zugreifen kann.

Altes und Neues parallel

Um KMail dennoch zu benutzen, ist ein Parallelbetrieb der Hintergrunddienste erforderlich. Das ist zwar prinzipiell kein Problem, da die Binärdateien verschiedene Namen haben, kann für weniger versierte Nutzer aber schnell in Frust umschlagen. Auf unserem System mit den Paketen von Opensuse etwa behindern sich offenbar Kwalletd5 und der Vorgänger an der QDBus-Schnittstelle, so dass ein Zugriff auf den alten Speicher aus Kmail heraus nicht möglich ist.

Bei den meisten anderen Anwendungen wie etwa dem Editor Kate oder der Dateiverwaltung Dolphin ist die Nutzung von Software der 4er Reihe in dem neuen Desktop aber kein Problem. Dabei fallen leichte Inkonsistenzen auf, zum Beispiel die unterschiedlichen Scroll-Leisten. Das KDE-Wiki gibt eine Auskunft darüber, welche Bestandteile der Oberfläche noch portiert werden müssen und welche sich nicht parallel installieren lassen.

Auf einem zum Großteil durch Spenden finanzierten Treffen im schweizerischen Randa will die Community die Portierungsarbeiten voranbringen, insbesondere für die noch sehr spärlich vorhandenen Anwendungen. Das Ziel ist, dies bis August nächsten Jahres abzuschließen. Dann läuft die Langzeitpflege für die 4er-Version der Arbeitsflächen aus.

 Grafiktreiber werden wichtigerPräfixe, Pakete und Fazit 

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ShalokShalom 22. Jul 2014

https://plus.google.com/115793168478540780255/posts

Anonymer Nutzer 19. Jul 2014

Also mir gefallen die Bilder zu dem Desktop sehr gut, es erinnert mich auch ein wenig an...

janoP 17. Jul 2014

Es heißt zwar offiziell Plasma 5.0, das aber wohl nur, um den Zeitplan...

janoP 17. Jul 2014

Mate mag ich vor allem als Getränk, aber auf dem Desktop, hmmmm.... Nicht so richtig...

janoP 17. Jul 2014

Mit den neuen UX-Designs der Anwendungen sind sie noch nicht fertig, ich glaube, sie...



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