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Der Forscher Michael E. Brown stellt am 20. Januar neue Erkenntnisse vor einem Modell des Planet X vor.
Der Forscher Michael E. Brown stellt am 20. Januar neue Erkenntnisse vor einem Modell des Planet X vor. (Bild: Mario Anzuoni/Reuters)

Sonnensystem für 4 Milliarden Jahre simuliert

Anschließend wurden numerische Modelle untersucht, in denen weniger stark vereinfachte Modelle benutzt werden können. Allerdings liefern solche numerischen Modelle keine mathematisch exakten Lösungen. Die Forscher simulieren dabei mehrfach ein Sonnensystem mit allen bekannten Planeten und einem angenommen neunten Planeten, zusammen mit einer Anzahl zufälliger Asteroiden über einen simulierten Zeitraum von 4 Milliarden Jahren. Am Ende der Simulation wird dann angeschaut, in welchen Umlaufbahnen sich die Asteroiden befinden, die übrig blieben. Die meisten Asteroiden werden im Laufe der Simulation durch die Planeten zu stark gestört und abgelenkt.

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Im Ergebnis vieler solcher Simulationen sind die Forscher zu dem Schluss gekommen, dass ein neptungroßer Planet im äußeren Sonnensystem in der Lage wäre, ein ähnliches Muster in den Umlaufbahnen der Asteroiden zu erzeugen. Aber das ist nicht der einzige Weg. Es kann auch sein, dass die Ursache dieser Muster gar nicht mehr vorhanden ist, weil sie beispielsweise während der Entstehung des Sonnensystems entstanden ist.

Kein Planet kann so entdeckt werden

Mit keiner dieser Methoden kann ein Planet entdeckt werden. Sie können nur Hinweise darauf liefern, dass es ein massereiches Objekt im äußeren Sonnensystem geben könnte. Das größte Problem dabei ist die geringe Zahl bekannter Asteroiden im äußeren Kuipergürtel. Aus nur 13 Objekten lassen sich wenig konkrete Schlüsse ziehen. Falls es einen neunten Planeten gibt, dann könnte er am ehesten entdeckt werden, wenn mit mehr bekannten Asteroiden seine mögliche Bahn und sein Standort stärker umrissen werden können.

Es wäre auch nicht auszuschließen, dass die Astronomen auf der Suche nach diesen Asteroiden den Planeten selbst zufällig finden. Zurzeit ist aber selbst die Existenz eines möglichen neunten Planeten nur eine Spekulation, wenn auch eine mit Messungen und wissenschaftlicher Analyse unterlegte Spekulation.

In jedem Fall wäre der Planet sehr weit entfernt. Ein möglicher Planet, so spekulieren die Forscher am Ende des Papers, hätte zum Beispiel eine Umlaufbahn mit einer Entfernung von der Sonne zwischen 300 und 1.100 Astronomischen Einheiten. Neptun und Pluto befinden sich dagegen in einer Entfernung von etwa 30 Astronomischen Einheiten. Der neunte Planet wäre damit ein kalter, dunkler Ort. Um ihm einen Besuch abzustatten, wäre auch sehr viel mehr nötig als eine kleine Sonde wie New Horizons.

 Planet X: Es könnte den neunten Planeten geben

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timo.w.strauss 30. Jan 2016

Wiki ist als Informationsquelle nicht gültig.

Janquar 29. Jan 2016

Warum ist dieser Punkt so unverständlich? Für manche Beobachtungen gibt es einfach...

timo.w.strauss 25. Jan 2016

nicht Er dominiert nicht seine Umlaufbahn

Kasoki 25. Jan 2016

X ist ein beliebtes Zeichen für Unbekannten, passt doch!

DerRückenIstBack 23. Jan 2016

Ich vermute, dass das Bild die Umlaufbahnen einiger der im Artikel erwähnten 13...



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