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Plan9, Firefox, Denuvo: Sonst noch was?

Was am 20. Oktober 2020 neben den großen Meldungen sonst noch passiert ist, in aller Kürze.
/ Golem.de
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Bild: Pixy.org

9Front Emailschaden erschienen: Die Community-Fortführung 9Front des experimentellen Betriebssystems Plan 9 ist in der aktuellen Version mit dem Codenamen Emailschaden(öffnet im neuen Fenster) erschienen. Das Team hat den PCI-Code umgeschrieben, den Support für die Thinkpads T480 und T495 stabilisiert sowie die Unterstützung für die 8 GByte-Variante des Raspberry Pi 4 verbessert.

Updates für Bleedingtooth in Linux-Distros : Verschiedene Linux-Distributionen stellen inzwischen Updates für die als Bleedingtooth bezeichneten Sicherheitslücken im Bluetooth-Stack bereit. Patches gibt es unter anderem von Debian(öffnet im neuen Fenster) , Ubuntu(öffnet im neuen Fenster) , Redhat(öffnet im neuen Fenster) und Suse(öffnet im neuen Fenster) .

Resistive RAM von Globalfoundries: Dialog Semiconductor ist ein Lizenzabkommen(öffnet im neuen Fenster) mit Auftragsfertiger Globalfoundries eingegangen, welches Conductive Bridging RAM (CBRAM) für 5G-, AI- und IoT-Geräte umfasst. Der ReRAM soll mit 22FDX-Verfahren produziert werden.

Firefox 82 erschienen: Mozilla hat die aktuelle Version 82 des Firefox-Browsers(öffnet im neuen Fenster) veröffentlicht. Diese weist nun auf den Picture-in-Picture-Modus hin. Unter Windows wird Directcomposition für eine bessere Video-Wiedergabe genutzt. Auch die Wiederherstellung von Sitzungen ist schneller.

Denuvo schützt Superhelden nicht mehr: Laut einem Bericht von Dsogaming(öffnet im neuen Fenster) wurde die aktuelle Version der Anti-Tamper-Software Denuvo bei Marvel's Avengers und der Mafia Definitive Edition (jeweils Windows-PC) geknackt.

8Chan-Domains offline: Einige Seiten, die der Sicherheitsforscher Brian Krebs(öffnet im neuen Fenster) mit 8Chan und Qanon in Verbindung gebracht hatte, wurden anscheinend für einige Zeit durch den eigenen DDoS-Schutz-Anbieter Cnservers blockiert. Das Unternehmen habe wohl nicht gewusst, dass die betroffenen Domains 8kun.net, 8kun.top und 8chan.se als Kunden geführt wurden. Die Betreiber der Domains haben anschließend auf den russischen Anbieter ddos-guard.net umgestellt und sind seitdem wieder online.


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