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Pixelpaint: Tintenstrahldrucker-Roboter drucken Kunst akkurat auf Autos

ABB hat mit seiner Technik Pixelpaint ein Verfahren geschaffen, um Autos mit Tintenstrahlern ohne Maskierungen zu lackieren.
/ Andreas Donath
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Pixelpaint bei der Arbeit (Bild: ABB)
Pixelpaint bei der Arbeit Bild: ABB

ABB hat seinen Tintenstrahldrucker-Roboter mit Pixelpaint-Druckkopf(öffnet im neuen Fenster) eingesetzt, um abstrakte Kunst direkt auf ein Auto zu drucken. Dazu musste nichts maskiert werden – die Druckköpfe arbeiten wie ein Tintenstrahldrucker und sprühen nur dort Lack auf, wo er benötigt wird. Ein Farbnebel entsteht nicht.

ABB sprühte die Werke des jungen Künstlers Advait Kolarkar und geometrische Motive des Designkollektivs Illusorr aus Dubai auf ein Auto auf, um die Einsatzmöglichkeiten der Technik zu demonstrieren.

Die ABB-Lackierroboter des Typs IRB 5500 sind mit 1.000 Düsen im Lackapplikator ausgestattet und benötigten nach Herstellerangaben weniger als 30 Minuten, um die Kunstwerke aufzutragen.

Mehrfarb-Lackierung in einem Durchgang

Eine mehrfarbige Fahrzeuglackierung ist für gewöhnlich ein aufwendiger und kostspieliger Prozess, der mehrfaches Maskieren und Demaskieren erfordert. Bei Pixelpaint wird der Lack in einem einzigen Durchgang aufgetragen. Der Lackapplikator wird mit der Software ABB Robotstudio programmiert.

Für das Kunstauto nutzte ABB einen aufbereiteten Volkswagen-SUV, der bei der Flutkatastrophe in Deutschland im Sommer 2021 beschädigt worden war.


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