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Pixel Watch 5: Google verrät das Geheimnis hinter dem neuen GPS

Die Pixel Watch 5 verwendet eine GPS-Technik mit ungewöhnlichem Ansatz. Die Sportuhr soll genauer sein als die Garmin Fenix und die Apple Watch.
/ Peter Steinlechner
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Artwork der Pixel Watch 5 (Bild: Google)
Artwork der Pixel Watch 5 Bild: Google

Kurz nach der offiziellen Vorstellung der Pixel Watch 5 hat Google weitere technische Details zur Smartwatch veröffentlicht. Besonders spannend ist ein neues Verfahren zur Verbesserung der GPS-Genauigkeit, das sich deutlich von den Ansätzen anderer Hersteller unterscheidet.

Nach Angaben von Google(öffnet im neuen Fenster) liefert die Pixel Watch 5 die bislang präziseste Routenaufzeichnung einer Pixel Watch. Die Genauigkeit soll sich im Vergleich zu früheren Generationen in schwierigen Umgebungen verdoppelt haben.

Als Beispiele nennt Google enge Straßenschluchten in Großstädten oder stark überdachte Wege. Außerdem sagt der Konzern, die neue Technik liefere bessere Ergebnisse als Apple Watch Ultra 3 und Garmin Fenix 8 Pro.

Der interessante Teil ist die technische Umsetzung. Google verlässt sich nicht allein auf die Satellitendaten der Uhr. Stattdessen kombiniert das Unternehmen mehrere unterschiedliche Informationsquellen.

Den Ausgangspunkt bilden die Rohdaten des Dualband-GPS. Hinzu kommen dreidimensionale Gebäudemodelle aus Google Maps. Sie helfen dabei, typische Fehler zu erkennen, die entstehen, wenn Satellitensignale an Fassaden reflektiert werden und dadurch an der falschen Position landen.

Nach Angaben von Google kommt außerdem ein KI-System zum Einsatz, das diese Gebäudedaten auswertet und fehlerhafte Messpunkte korrigiert. Zusätzlich greift das Verfahren auf ein weltweites Netzwerk von Referenzstationen zurück.

Pixel Watch 5: Verfügbarkeit und Preise

Deren Messwerte werden mit aktuellen Wetter- und Atmosphärendaten kombiniert, um Störungen durch lokale Umweltbedingungen auszugleichen. Auch Geländedaten fließen in die Berechnungen ein.

Bemerkenswert ist außerdem, dass die aufwendige Verarbeitung nicht direkt auf der Uhr stattfindet. Google erklärt, dass die Rohdaten zunächst komprimiert und anschließend außerhalb des Wearables verarbeitet werden. Der Grund dafür ist der Energieverbrauch: Die komplexen Berechnungen würden den Akku der Smartwatch zu stark belasten.

Nach Angaben des Unternehmens wurde das Verfahren mit mehr als 4.000 Meilen realer Teststrecken validiert. Ob sich die Versprechen im Alltag bestätigen, müssen unabhängige Tests allerdings erst noch zeigen.

Vorbestellungen der Pixel Watch 5 sind ab sofort möglich(öffnet im neuen Fenster); Verkaufsstart ist am 20. August. Die Preise reichen von 420 Euro für 41 mm mit Wi-Fi bis 550 Euro für 45 mm mit LTE.


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