Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

Pixel und iPhone im Kameravergleich: Kampf der Kamera-Algorithmen

Das Pixel 7 Pro und das iPhone 14 Pro Max haben starke Kameras – im Vergleich gibt es Unterschiede bei Nachtaufnahmen, beim Zoomen und bei Videos.
/ Tobias Költzsch und Martin Wolf
58 Kommentare Auf Google folgen (öffnet im neuen Fenster)
Die Kameras des Pixel 7 Pro und iPhone 14 Pro Max (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Die Kameras des Pixel 7 Pro und iPhone 14 Pro Max Bild: Tobias Költzsch/Golem.de

Sowohl Google als auch Apple legen bei ihren neuen Smartphones im Herbst 2022 viel Wert auf die Kamerafunktionen. Das Pixel 7 Pro und das iPhone 14 Pro Max haben jeweils drei Kameras auf der Rückseite, die die wichtigsten Brennweitenbereiche abdecken. Die Frage ist: Macht eines der Smartphones deutlich bessere Bilder und Videos als das andere? Wie gut sind die Algorithmen der beiden Hersteller?

Golem.de hat sich die Bildqualität der beiden Top-Smartphones genauer angeschaut und miteinander verglichen. Dabei haben wir uns neben den Fotoaufnahmen auch die Videoaufnahmefunktionen angesehen. Unterm Strich gibt es keinen klaren Gewinner – am Ende kommt es auch darauf an, was Nutzer mit den Kameras anstellen wollen.

Das iPhone 14 Pro Max hat eine Hauptkamera mit 48 Megapixeln, einer Anfangsblende von f/1.78 und einer optischen Bildstabilisierung. Die Superweitwinkelkamera hat 12 Megapixel, einen Bildwinkel von 120 Grad und eine Anfangsblende von f/2.2. Die Telekamera ermöglicht eine dreifache Vergrößerung, hat 12 Megapixel und eine Anfangsblende von f/2.8.

50 Megapixel beim Pixel 7 Pro

Das Pixel 7 Pro hat eine Hauptkamera mit 50 Megapixeln, einer Anfangsblende von f/1.85 und einer optischen Bildstabilisierung. Die Superweitwinkelkamera hat 12 Megapixel, einen Bildwinkel von 125,8 Grad und eine Anfangsblende von f/2.2. Die Telekamera ermöglicht eine fünffache Vergrößerung, hat 48 Megapixel und eine Anfangsblende von f/3.5.

Beide Hersteller versprechen, dass Aufnahmen mit digital erzeugter zweifacher Vergrößerung qualitativ hochwertig seien. Videos kann das iPhone in 4K mit bis zu 60 fps aufnehmen, außerdem unterstützt das Smartphone Apples Prores-Format. Das Pixel nimmt ebenfalls Videos in 4K mit 60 fps auf und verfügt über einen eigenen 10-Bit-HDR-Videomodus. Die Frontkamera des iPhone 14 Pro Max hat 12 Megapixel und einen Autofokus, die des Pixel 7 Pro kommt mit 10,8 Megapixeln und einem Fixfokus.

Anzeige

Google Pixel 7 Pro - Entsperrtes Android-Smartphone mit Tele- und Weitwinkelobjektiv - 128GB - Obsidian

Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.

Schauen wir uns zunächst Aufnahmen bei Tageslicht an: Die mit der Hauptkamera der beiden Smartphones gemachten Fotos unterscheiden sich auf den ersten Blick in der Farbtemperatur. Das Pixel 7 Pro macht etwas rötlichere Bilder als das iPhone 14 Pro Max, das eher ins Gelbliche tendiert. Das Pixel belichtet in Extremsituationen sehr helle Bereiche stellenweise besser – beim iPhone sind bei einigen unserer Bilder helle Bereiche des Himmels überbelichtet. Googles Algorithmen machen dort eine bessere Arbeit.

Pixel 7 Pro bei Tageslichtaufnahmen mit leichten Vorteilen

Grundsätzlich ist die Bilddynamik aber sehr ähnlich und bei beiden Smartphones ausgeglichen. Dunkle Bereiche werden aufgehellt, helle Bereiche (in der Regel) heruntergeregelt. Bei starkem Gegenlicht etwa hellt das Pixel 7 Pro dunkle Bereiche etwas mehr auf als das iPhone 14 Pro Max, was zu einer besseren Bilddynamik führt, aber etwas zu Lasten des Rauschverhaltens geht.

Die Schärfe ist beim Pixel 7 Pro und beim iPhone 14 Pro Max so gut wie identisch. Unter hoher Vergrößerung zeigt das iPhone etwas stärkeres Bildrauschen, was sehr feine Details unschärfer wirken lassen kann. Selbst bei leichter Vergrößerung ist das aber kaum zu bemerken.

Das Pixel 7 Pro macht standardmäßig Aufnahmen mit 12,5 Megapixeln, das iPhone 14 Pro Max nimmt Bilder mit 12 Megapixeln auf; beide Smartphones verwenden ein vierfaches Pixel-Binning. Beim Pixel lässt sich diese Zusammenfassung von Bildpunkten nicht umgehen, Aufnahmen mit voller Auflösung von 50 Megapixeln können wir unverständlicherweise immer noch nicht anfertigen.

iPhone ermöglicht Aufnahmen mit voller Auflösung

Beim iPhone 14 Pro Max hingegen können wir die vollen 48 Megapixel verwenden, allerdings nur in Verbindung mit dem RAW-Modus. Dieser führt zu Dateien, die bis zu 100 MByte groß sind – und damit wesentlich größer als die mit dem Pixel gemachten RAWs mit 12,5 Megapixeln. Zu den RAW-Aufnahmen kommen wir aber noch.

Die natürliche, durch den Bildsensor bedingte Hintergrundunschärfe ist beim Pixel 7 Pro wesentlich besser als beim iPhone 14 Pro Max. Nehmen wir ein Objekt auf, das sich nahe vor der Kamera befindet, erscheint der Hintergrund stark unscharf – auch ohne den Porträtmodus zu verwenden. Dieser funktioniert auf beiden Smartphones sehr gut und schafft es, das Vordergrundobjekt gut vom Hintergrund zu trennen.

Die Superweitwinkelaufnahmen bei Tageslicht folgen im Bildeindruck weitgehend den Hauptkameras. Den Unterschied zwischen den Bildwinkeln – das Pixel nimmt etwas mehr auf – halten wir im Alltag für vernachlässigbar. In einigen Situationen wiederholt sich eine Feststellung, die wir bereits bei den Hauptkameras gemacht haben: Das Pixel schafft es oft, sehr helle Stellen besser auszugleichen und so eine bessere Bilddynamik zu schaffen. Interessanterweise weist bei den Superweitwinkelaufnahmen das iPhone eine leichte Verschiebung ins Rötliche auf, nicht das Pixel.

Bei zweifachen Teleaufnahmen verwenden beide Smartphones einen digital verbesserten Ausschnitt des Sensors der Hauptkamera. Die Bildqualität ist sowohl beim Pixel als auch beim iPhone sehr gut, das Pixel weist aber auch hier eine bessere Schärfe und weniger Artefakte auf. Auch die Farben gefallen uns beim Pixel besser, analog zu den Aufnahmen mit der Hauptkamera.

Anzeige

Google Pixel 7 Pro - Entsperrtes Android-Smartphone mit Tele- und Weitwinkelobjektiv - 128GB - Obsidian

Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.

Pixel 7 Pro macht die besseren Zoomaufnahmen

Bei der optischen Vergrößerung hat das Pixel gegenüber dem iPhone einen Vorteil: Die Vergrößerung ist fünffach, wir bekommen entfernte Objekte also näher herangezoomt. Bei gleich großen Ausschnitten ist entsprechend die Qualität der mit dem Pixel gemachten Aufnahmen höher. Die digitale Vergrößerung ist ebenfalls beim Pixel besser: Nicht nur hat es einen höheren Zoomfaktor (30x gegenüber 15x), die 15-fache Vergrößerung liefert beim Google-Smartphone auch hochwertigere Aufnahmen.

Details werden wesentlich schärfer dargestellt, zudem gefällt uns der Kontrast besser. Zusammen mit der höheren Qualität der zweifachen Crop-Vergrößerung zeigen die Algorithmen des Pixel 7 Pro recht deutlich, dass Google in diesem Punkt gegenüber Apple deutliche Vorteile hat.

Das Pixel 7 Pro hat anders als sein Vorgänger einen Makromodus. Dieser liefert ordentliche Ergebnisse – mit der Makrofunktion des iPhone 14 Pro kann das Pixel aber nicht mithalten. Beim iPhone kommen wir wesentlich näher an Objekte heran und erhalten dabei immer noch ein scharfes Bild, während der Fokusbereich beim Pixel bei gleicher Entfernung bereits nicht mehr ausreicht.

Beide Smartphones machen gute Nachtaufnahmen

Bei Nachtaufnahmen macht das Pixel 7 Pro bessere Bilder als das iPhone 14 Pro Max. Die Nachtmodi der beiden Smartphones brauchen in etwa gleich lang für Aufnahmen aus der Hand, die Resultate überzeugen beim Pixel aber mehr. Die Schatten werden zwar bei beiden Geräten vergleichbar gut belichtet, Lichter sind beim Pixel aber besser gezeichnet.

Die besten Bildergebnisse in der Nacht gibt es bei beiden Modellen mit der Hauptkamera. Die Superweitwinkelkamera braucht deutlich mehr Licht, um halbwegs gut aussehende Bilder zu machen. Bei Teleaufnahmen macht das Pixel schärfere Fotos. Googles Smartphone hat zudem den Astrofotografiemodus: Damit lassen sich nachts mehrminütige Aufnahmen des Sternenhimmels machen, die wesentlich detaillierter sind als die lediglich einige Sekunden langen Aufnahmen des iPhone 14 Pro Max.

Wirklich starke Unterschiede zwischen den beiden Testgeräten gibt es vor allem bei Aufnahmen mit sehr wenig Licht. In Situationen mit mehr Licht werden die qualitativen Unterschiede zwischen den beiden Smartphones geringer. Beide Smartphones können in schummrigem Licht gute Porträts machen.

Keine Kameramodi mit manuellen Einstellungen

Leider vermissen wir in den jeweiligen Kamera-Apps tiefergehende Bildeinstellungen: Weder Weißabgleich noch Belichtungszeit oder ISO können manuell justiert werden. Das ist schade, denn beide Smartphones produzieren ansehnliche RAW-Fotos, die davon profitieren würden, wenn wir vor dem Auslösen außer einer Belichtungskorrektur noch andere Optionen hätten.

Als wir die ersten RAW-Bilder vom iPhone entwickelten, waren wir zunächst vom geringen Bildrauschen überrascht: Bei ISO 1000 sollte der Sensor so ein sauberes Bild produzieren? Beim Vergleich mit den RAW-Bildern des Pixels stellte sich aber schnell heraus, dass Apple eine recht clevere Rauschunterdrückung einsetzt. Die lässt bei extrem schlechten Lichtverhältnissen auch gern mal Details verschwinden, aber das ist dank der hohen Auflösung von 48 Megapixeln kein Problem.

Anzeige

Apple iPhone 14 Pro Max (512 GB) - Space Schwarz

Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.

Das Pixel hingegen scheint das Bildrauschen nur in geringerem Umfang zu korrigieren. Da aber auch im RAW-Modus lediglich 12 Megapixel ausgegeben werden, nützt das meist wenig. Dafür speichert es auf Wunsch gleichzeitig ein JPEG des Bildes, das direkt ohne weitere Bearbeitung geteilt werden kann.

Unbearbeitet wirken die Farben der iPhone-RAWs lebendiger, was sich besonders bei schummriger Beleuchtung bemerkbar macht. Im direkten Vergleich hat das iPhone in puncto RAW-Fotografie durch die schiere Pixelmenge die Nase vorn. Weil es kontrastreiche Szenen gern unterbelichtet, gibt es in der Nachbearbeitung noch ordentlich Raum für Aufhellung, während das Pixel eher korrekt belichtet – aber danach mit ausgebrannten Lichtern zu kämpfen hat.

Die RAW-Bilder können hier heruntergeladen werden.

iPhone bei professionellen Videoaufnahmen ungeschlagen

Beide Smartphones können in der Standardeinstellung Videoaufnahmen in 4K-Auflösung bei bis zu 60 fps machen. Die voreingestellte Stabilisierung ist sowohl beim Pixel als auch beim iPhone sehr gut, dazu gibt es Modi für den Ausgleich stärkerer Bewegungen. Der Action-Mode beim iPhone ist vergleichbar mit dem Aktivmodus beim Pixel, das zudem noch einen Schwenkmodus für Panorama-Videoaufnahmen hat.

Apple führte bereits beim iPhone 13 Pro Max den Kinomodus ein, der auch beim neuen Modell wieder dabei ist. Damit lassen sich Videoaufnahmen mit künstlich erzeugter Hintergrundunschärfe und Fokusverlagerungen machen. Die Fokussierung kann auch automatisch erfolgen. Google hat mit dem Pixel 7 Pro nachgezogen, das ebenfalls einen Kinomodus hat.

Im Vergleich kann dieser allerdings nicht mit dem des iPhone 14 Pro Max mithalten: Die Trennung zwischen dem Objekt im Vordergrund und dem Hintergrund ist auf dem Google-Smartphone wesentlich schlechter als beim iPhone. Wechseln wir die Fokusebene, wird es auf dem Pixel mitunter chaotisch, während das iPhone den Wechsel zuverlässig hinbekommt. Wir sind grundsätzlich nicht vom alltäglichen Nutzen eines derartigen Kinomodus überzeugt – wer ihn haben will, wird mit der Version auf dem iPhone aber wesentlich glücklicher werden.

Zoomsteuerung beim iPhone ist sehr geschmeidig

Bei normalen Videoaufnahmen gefällt uns die Zoomsteuerung auf dem iPhone immer noch besser, da sie ein Stück weit geschmeidiger ist als auf dem Pixel. Wirklich abgehackt ist der Zoom auch dort nicht, insgesamt lässt sich mit dem iPhone aber sanfter bei der Aufnahme zoomen.

Auch im Videomodus vermissen wir in beiden Kamera-Apps manuelle Einstellungen abseits einer Belichtungskorrektur. Beide Geräte können zwar mit 10-Bit-Farbtiefe aufzeichnen, aber das iPhone ist schon allein durch die Möglichkeit im Vorteil, Prores als Aufnahmeformat zu nutzen. Dann werden die Dateien zwar schnell extrem groß, aber selbst ohne das proprietäre Format sehen die Videos um einiges schärfer und klarer aus als die des Pixel.

Anzeige

Apple iPhone 14 Pro Max (512 GB) - Space Schwarz

Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.

Besonders gut konnten wir das in einer Situation mit Gegenlicht erkennen. Die Videokompression des Pixel neigte dazu, Bildinhalte mit vielen Details bei starker frontaler Lichteinstrahlung in uniforme Flächen zu verwandeln. Beim iPhone gingen zwar auch ein paar Feinheiten verloren, aber der Effekt war längst nicht so stark ausgeprägt.

Das iPhone ist somit eindeutig die bessere Videokamera, auch wenn wir die Dateiübertragung der Prores-Aufnahmen unnötig kompliziert fanden. Sie lassen sich nämlich nicht einfach per Kabel und Dateibrowser herunterladen. Apple empfiehlt Airdrop(öffnet im neuen Fenster) und sein Programm Image Capture, was natürlich nur auf Macs funktioniert, oder die iCloud, wo der Speicher bei den großen Dateien recht schnell knapp werden dürfte.

Beide Geräte können neben h.264 auch h.265 für Videos nutzen. Die Bildstabilisierung kann wahlweise optisch und elektronisch erfolgen, es lässt sich aber auch nur der optische Stabilisator verwenden.

Fazit: iPhone und Pixel im Kameratest

Kritik an den Kameras des iPhone 14 Pro und des Pixel 7 Pro lässt sich grundsätzlich in der Rubrik Meckern auf hohem Niveau einordnen: Beide Kamerasysteme machen sehr gute Fotos und Videos, es gibt aber dennoch Unterschiede, die für manche Nutzer entscheidend sein könnten.

Bei Tageslichtfotos sind Schärfe und Bilddynamik sehr ähnlich, wer den Zoom oft benutzt, bekommt mit dem Pixel aber die besseren Aufnahmen. Auch bei sehr schwierigen Lichtsituationen in der Nacht macht das Pixel 7 Pro die besseren Bilder – auch abseits vom Astrofotografie-Modus, den es auf dem iPhone gar nicht erst gibt.

Fotografieren wir im RAW-Modus, bekommen wir mit dem iPhone 14 Pro Max die besseren Resultate. Das liegt vor allem daran, dass wir die vollen 48 Megapixel ausnutzen können. Google beschränkt seinen Sensor auch im RAW-Modus weiterhin auf 12,5 Megapixel – warum wir nicht wenigstens dort die vollen 50 Megapixel nutzen können, ist nicht nachzuvollziehen.

Profivideos mit dem iPhone möglich

Das iPhone 14 Pro Max ist wesentlich besser für professionelle Videoaufnahmen nutzbar. Dank des Prores-Formats können wir hochauflösende Aufnahmen in 10-Bit-HDR machen, die eine hohe Bilddynamik haben und sich sehr gut weiterverarbeiten lassen. Das Pixel 7 Pro beherrscht zwar auch 10-Bit-HDR-Videoaufnahmen, diese sind aber keine Konkurrenz zu den iPhone-Aufnahmen. Vor allem bei Gegenlicht kommt beim Pixel nur noch Brei heraus, was wir enttäuschend finden.

Anzeige

Google Pixel 7 Pro - Entsperrtes Android-Smartphone mit Tele- und Weitwinkelobjektiv - 128GB - Obsidian

Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.

Unterm Strich zeigt sich beim Kameravergleich kein klarer Gewinner, jedoch deutlich in Bezug auf die Einsatzszenarien: Das Pixel 7 Pro eignet sich besser für Nutzer, die unkompliziert Fotos und Videos aufnehmen wollen. Die Ergebnisse sind sehr gut, die Kamera ist aufgrund des hervorragenden Digitalzooms zudem sehr variabel einsetzbar. Das iPhone 14 Pro Max macht qualitativ etwas weniger gute Fotos (die immer noch sehr gut sind), solange wir nicht den RAW-Modus verwenden. Im professionellen Videobereich ist das iPhone besser einsetzbar als das Pixel.

Am Ende entscheidet neben der persönlichen Präferenz sicherlich auch die Frage, ob man ein Android-Smartphone oder ein iPhone haben möchte. Auch der Preis ist ein Faktor: Das Pixel 7 Pro kostet ab 900 Euro, das iPhone 14 Pro Max ist ab 1.450 Euro zu haben – und damit über 500 Euro teurer als das Pixel. Allerdings hat das iPhone 14 Pro das gleiche Kamerasystem – der Preisunterschied zum Pixel beträgt dort "nur" 400 Euro.


Relevante Themen