Abo
  • Services:

Pixel-Smartphones: Apples Ex-Chip-Architekt entwickelt für Google

Googles neuer Lead SoC Architect heißt Manu Gulati und designt dort CPUs für Pixel-Smartphones. Zuvor arbeitete er für Apple und entwarf Chips für iPads und iPhones. Google dürfte mittelfristig Tensorflow-Hardware in seine SoCs integrieren.

Artikel veröffentlicht am ,
Apples A9X-Chip
Apples A9X-Chip (Bild: iFixit)

Wie Variety berichtet, ist Apples ehemaliger Chip-Entwickler Manu Gulati der neue führende Hardwareentwickler für Smartphone-Prozessoren bei Google. Passend dazu hat er in seinem Profil bei LinkedIn als Jobbeschreibung eingetragen, dass er nun Lead SoC Architect bei Google ist. Manu Gulati war von 2009 bis 2017 als Micro-Architect bei Apple angestellt, also für fast acht Jahre für die CPU-Designs des Herstellers mitverantwortlich.

Google arbeitet an eigenen Smartphone-SoCs

Stellenmarkt
  1. SIGMA-Elektro GmbH, Neustadt an der Weinstraße
  2. M-net Telekommunikations GmbH, München

Apple entwickelt seit vielen Jahren eigene Prozessordesigns, die mit einer PowerVR-Grafikeinheit von Imagination Technologies kombiniert werden. Künftig wird Cupertino obendrein eigene GPUs entwerfen, denn das Lizenzabkommen mit Img Tech ist aufgekündigt. Apple hat angefangen mit der Swift-Architektur im A6-Chip für das iPhone 5 eigene Designs eingesetzt, aktuell ist die Hurricane-Technik im A10X des neuen iPad Pro mit 10,5 Zoll.

Google selbst verwendet in seinen Pixel-Smartphones bisher Systems-on-a-Chip von Qualcomm. Mit dem Wechsel von Manu Gulati und unter anderem der Suche nach einem weiteren Mobile SoC CPU Architect ist klar, dass Google künftig mit hoher Wahrscheinlichkeit eigene Prozessoren in Smartphones verwenden möchte. Das würde dem Hersteller mehr Kontrolle über die verbaute Hardware geben, was zusammen mit optimierter Software zu einer gesteigerten Geschwindigkeit und einer besseren Effizienz führen dürfte.

Mit Blick auf Googles neue Machine-Learning-Bibliothek Tensorflow Lite für Deep Learning lokal auf dem Smartphone ist der Wechsel von Manu Gulati interessant. Google sagte auf der Entwicklerkonferenz Google I/O, dass eine entsprechende Hardwarebeschleunigung definitiv ein Thema sei. Der Hersteller hat mit den TPUs (Tensor Processing Units) eigene ASICs, die für Training und Inference bei maschinellem Lernen verwendet werden.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. Honor 9 Lite mit 30 Euro Cashback und Powerbank, Honor 7X für 249,90€)
  2. 229,90€ + 5,99€ Versand
  3. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

maxule 14. Jun 2017

Wann gibt's die ersten 'Elektrochiater', für die Trainngs, die in die Binsen gegangen...


Folgen Sie uns
       


Red Dead Redemption in 4K - Grafikvergleich

Wir haben Red Dead Redemption in 4K auf der Xbox One X angespielt und zeigen unseren Grafikvergleich mit der Originalfassung.

Red Dead Redemption in 4K - Grafikvergleich Video aufrufen
Razer Nommo Chroma im Test: Blinkt viel, klingt weniger
Razer Nommo Chroma im Test
Blinkt viel, klingt weniger

Wenn die Razer Nommo Chroma eines sind, dann auffällig. Dafür sorgen die ungewöhnliche Form und die LED-Ringe, die sich beliebig konfigurieren lassen. Die Lautsprecher sind aber eher ein Hingucker als ein Hinhörer.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Razer Kiyo und Seiren X im Test Nicht professionell, aber schnell im Einsatz
  2. Stereolautsprecher Razer Nommo "Sind das Haartrockner?"
  3. Nextbit Cloud-Speicher für Robin-Smartphone wird abgeschaltet

Oracle vs. Google: Dieses Urteil darf nicht bleiben
Oracle vs. Google
Dieses Urteil darf nicht bleiben

Im Fall Oracle gegen Google fällt ein eigentlich nicht zuständiges Gericht ein für die IT-Industrie eventuell katastrophales Urteil. Denn es kann zu Urhebertrollen, Innovationsblockaden und noch mehr Milliardenklagen führen. Einzige Auswege: der Supreme Court oder Open Source.
Eine Analyse von Sebastian Grüner

  1. Oracle gegen Google Java-Nutzung in Android kein Fair Use

HTC Vive Pro im Test: Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf
HTC Vive Pro im Test
Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf

Höhere Auflösung, integrierter Kopfhörer und ein sehr bequemer Kopfbügel: Das HTC Vive Pro macht alles besser und gilt für uns als das beste VR-Headset, das wir bisher ausprobiert haben. Allerdings ist der Preis dafür so hoch, dass kaufen meist keine clevere Entscheidung ist.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. VR-Headset HTCs Vive Pro kostet 880 Euro
  2. HTC Vive Pro ausprobiert VR-Headset hat mehr Pixel und Komfort
  3. Vive Focus HTC stellt autarkes VR-Headset vor

    •  /