Pixel Slate: Das Ende der Android-Tablets rückt näher

Mit dem Pixel Slate hat Google ein Chrome-OS-Tablet mit optionaler Tastatur vorgestellt, welches das Ende von Android auf dem Tablet einleiten könnte und sollte: Chrome OS kombiniert die Vorteile von Android mit denen von Linux und vereint diese in einer schnellen Benutzeroberfläche.

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Das neue Pixel Slate mit dem ebenso neuen Pixel 3 XL
Das neue Pixel Slate mit dem ebenso neuen Pixel 3 XL (Bild: Google)

Google hat im Zuge der Präsentation der neuen Pixel-3-Smartphones auch das Pixel Slate vorgestellt. Das Gerät ist Googles erstes Chrome-OS-Tablet, dank einer optional erhältlichen Tastatur kann es auch als Notebook verwendet werden.

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Mit der Einführung des Pixel Slate ist es wenig wahrscheinlich, dass Google irgendwann noch ein weiteres Tablet mit Android auf den Markt bringen wird. Angesichts der Möglichkeiten, die Chrome OS auf einem derartigen Tablet bietet, ist das aber nicht tragisch - sondern für den Nutzer sogar gut.

Chrome OS bietet eine schnelle Benutzeroberfläche mit den wichtigsten Anwendungen, die im Arbeitsalltag gebraucht werden - beispielsweise Office-Apps, dem Chrome-Browser und Gmail. Darüber hinaus lassen sich dank der Play-Store-Einbindung unzählige Android-Apps auf dem Gerät verwenden, von Spielen bis hin zu Produktivitäts-Apps.

Mit der zusätzlichen Linux-Einbindung bietet Chrome OS einen Funktionsumfang, den Android alleine nicht bieten kann. Für Nutzer wäre es entsprechend wünschenswert, wenn weitere Tablet-Hersteller Android gegen Chrome OS austauschen würden.

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Die bisher eher auf den Desktop-Betrieb ausgelegte Benutzeroberfläche von Chrome OS hat Google so angepasst, dass sie sich auch auf einem Tablet gut nutzen lässt. Das Display des Pixel Slate ist 12,3 Zoll groß, entsprechend groß ist das Gerät. Die Tastatur ist zwar nur separat erhältlich, die Bildschirmgröße ist aber ein Hinweis darauf, dass Google das Gerät eher als 2-in-1 sieht denn als reines Tablet. Die Auflösung beträgt 3.000 x 2.000 Pixel, was eine Pixeldichte von 293 ppi ergibt.

Verschiedene Prozessoren stehen zur Auswahl

Im Inneren des Tablets arbeitet je nach Ausstattungsvariante ein Celeron-Prozessor, ein Core-m3-Prozessor der achten Generation, ein Core-i5-Prozessor der achten Generation oder ein Core-i7-Prozessor der achten Generation. Die Speicherausstattung rangiert je nach Modell zwischen 4 und 16 GByte Arbeitsspeicher und 32 und 256 GByte Speicher. Besonders die Topausstattungen des Pixel Slate unterstreichen Googles Anspruch, dass das Gerät mehr als ein Tablet zum Schauen von Netflix ist.

Um das Gerät als Notebook nutzen zu können, müssen Käufer aber noch die Tastatur extra kaufen. Diese lässt sich mit Hilfe eines magnetischen Anschlusses am Tablet befestigen, was weitaus eleganter aussieht als etwa beim Chromebook X2 von HP, das ebenfalls ein Chrome-OS-Tablet mit Tastatur ist. Dort wird die Tastatur allerdings mitgeliefert. Die Tasten der Pixel-Slate-Tastatur sind rund, was ein nettes Design-Element ist, im Alltag aber zumindest anfangs ungewohnt sein dürfte.

Das Pixel Slate hat zwei USB-C-Anschlüsse, einen Fingerabdrucksensor und Googles neuen Titan-C-Sicherheits-Chip. WLAN unterstützt das Tablet nach 802.11ac, eine Kamera gibt es sowohl auf der Vorder- als auch auf der Rückseite. Der Akku hat 48 Wh und soll Google zufolge für eine Mischnutzung von zwölf Stunden ausreichen.

Preise starten bei 600 US-Dollar

Die günstigste Variante des Pixel Slate mit Celeron-Prozessor, 32 GByte Speicher und 4 GByte Arbeitsspeicher kostet in den USA 600 US-Dollar. Das Topmodell mit Core-i7-Prozessor, 16 GByte RAM und 256 GByte Speicher kostet stolze 1.600 US-Dollar. Für die Tastatur will Google zusätzlich 200 US-Dollar haben - günstig ist das neue Chrome-OS-Tablet von Google nicht.

Für das Pixel Slate gibt es noch keinen Veröffentlichungstermin in Deutschland. Das Tablet wird allerdings neben den USA und Kanada auch in Großbritannien erhältlich und entsprechend einfach aus Deutschland zu bestellen sein.

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darktux 15. Okt 2018

Google hat schon lange vor der DSGVO keine Chromebooks in Deutschland verkauft. Und da...

Vollpfosten... 13. Okt 2018

Wozu? Es gibt keine brauchbaren Linux-"Apps" für Touch-Geräte. Tja, ist halt immer...

Anonymer Nutzer 12. Okt 2018

gleichzeitig den Desktop Bereich in Richtung iOS und ARM. Mal sehen wie die goldene Mitte...

robinx999 11. Okt 2018

Naja evtl. wird es ja noch was ist aber alles noch in einem frühen Entwicklungsstatdium...



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