Abo
  • Services:

Pixel Slate: Das Ende der Android-Tablets rückt näher

Mit dem Pixel Slate hat Google ein Chrome-OS-Tablet mit optionaler Tastatur vorgestellt, welches das Ende von Android auf dem Tablet einleiten könnte und sollte: Chrome OS kombiniert die Vorteile von Android mit denen von Linux und vereint diese in einer schnellen Benutzeroberfläche.

Artikel veröffentlicht am ,
Das neue Pixel Slate mit dem ebenso neuen Pixel 3 XL
Das neue Pixel Slate mit dem ebenso neuen Pixel 3 XL (Bild: Google)

Google hat im Zuge der Präsentation der neuen Pixel-3-Smartphones auch das Pixel Slate vorgestellt. Das Gerät ist Googles erstes Chrome-OS-Tablet, dank einer optional erhältlichen Tastatur kann es auch als Notebook verwendet werden.

Stellenmarkt
  1. alanta health group GmbH, Hamburg
  2. T-Systems Multimedia Solutions GmbH, Dresden

Mit der Einführung des Pixel Slate ist es wenig wahrscheinlich, dass Google irgendwann noch ein weiteres Tablet mit Android auf den Markt bringen wird. Angesichts der Möglichkeiten, die Chrome OS auf einem derartigen Tablet bietet, ist das aber nicht tragisch - sondern für den Nutzer sogar gut.

Chrome OS bietet eine schnelle Benutzeroberfläche mit den wichtigsten Anwendungen, die im Arbeitsalltag gebraucht werden - beispielsweise Office-Apps, dem Chrome-Browser und Gmail. Darüber hinaus lassen sich dank der Play-Store-Einbindung unzählige Android-Apps auf dem Gerät verwenden, von Spielen bis hin zu Produktivitäts-Apps.

Mit der zusätzlichen Linux-Einbindung bietet Chrome OS einen Funktionsumfang, den Android alleine nicht bieten kann. Für Nutzer wäre es entsprechend wünschenswert, wenn weitere Tablet-Hersteller Android gegen Chrome OS austauschen würden.

Die bisher eher auf den Desktop-Betrieb ausgelegte Benutzeroberfläche von Chrome OS hat Google so angepasst, dass sie sich auch auf einem Tablet gut nutzen lässt. Das Display des Pixel Slate ist 12,3 Zoll groß, entsprechend groß ist das Gerät. Die Tastatur ist zwar nur separat erhältlich, die Bildschirmgröße ist aber ein Hinweis darauf, dass Google das Gerät eher als 2-in-1 sieht denn als reines Tablet. Die Auflösung beträgt 3.000 x 2.000 Pixel, was eine Pixeldichte von 293 ppi ergibt.

Verschiedene Prozessoren stehen zur Auswahl

Im Inneren des Tablets arbeitet je nach Ausstattungsvariante ein Celeron-Prozessor, ein Core-m3-Prozessor der achten Generation, ein Core-i5-Prozessor der achten Generation oder ein Core-i7-Prozessor der achten Generation. Die Speicherausstattung rangiert je nach Modell zwischen 4 und 16 GByte Arbeitsspeicher und 32 und 256 GByte Speicher. Besonders die Topausstattungen des Pixel Slate unterstreichen Googles Anspruch, dass das Gerät mehr als ein Tablet zum Schauen von Netflix ist.

Um das Gerät als Notebook nutzen zu können, müssen Käufer aber noch die Tastatur extra kaufen. Diese lässt sich mit Hilfe eines magnetischen Anschlusses am Tablet befestigen, was weitaus eleganter aussieht als etwa beim Chromebook X2 von HP, das ebenfalls ein Chrome-OS-Tablet mit Tastatur ist. Dort wird die Tastatur allerdings mitgeliefert. Die Tasten der Pixel-Slate-Tastatur sind rund, was ein nettes Design-Element ist, im Alltag aber zumindest anfangs ungewohnt sein dürfte.

Das Pixel Slate hat zwei USB-C-Anschlüsse, einen Fingerabdrucksensor und Googles neuen Titan-C-Sicherheits-Chip. WLAN unterstützt das Tablet nach 802.11ac, eine Kamera gibt es sowohl auf der Vorder- als auch auf der Rückseite. Der Akku hat 48 Wh und soll Google zufolge für eine Mischnutzung von zwölf Stunden ausreichen.

Preise starten bei 600 US-Dollar

Die günstigste Variante des Pixel Slate mit Celeron-Prozessor, 32 GByte Speicher und 4 GByte Arbeitsspeicher kostet in den USA 600 US-Dollar. Das Topmodell mit Core-i7-Prozessor, 16 GByte RAM und 256 GByte Speicher kostet stolze 1.600 US-Dollar. Für die Tastatur will Google zusätzlich 200 US-Dollar haben - günstig ist das neue Chrome-OS-Tablet von Google nicht.

Für das Pixel Slate gibt es noch keinen Veröffentlichungstermin in Deutschland. Das Tablet wird allerdings neben den USA und Kanada auch in Großbritannien erhältlich und entsprechend einfach aus Deutschland zu bestellen sein.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 18,99€
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de
  3. 199€ + Versand

darktux 15. Okt 2018

Google hat schon lange vor der DSGVO keine Chromebooks in Deutschland verkauft. Und da...

Vollpfosten... 13. Okt 2018

Wozu? Es gibt keine brauchbaren Linux-"Apps" für Touch-Geräte. Tja, ist halt immer...

DY 12. Okt 2018

gleichzeitig den Desktop Bereich in Richtung iOS und ARM. Mal sehen wie die goldene Mitte...

robinx999 11. Okt 2018

Naja evtl. wird es ja noch was ist aber alles noch in einem frühen Entwicklungsstatdium...

Naresea 11. Okt 2018

Wie gut, dass das Internet deine Meinung nicht teilt. Ich surfe gerne auf meinem...


Folgen Sie uns
       


Nubia Alpha - Hands on (MWC 2019)

Nubia hat eine Smartwatch mit einem flexiblen Display auf dem Mobile World Congress 2019 in Barcelona gezeigt.

Nubia Alpha - Hands on (MWC 2019) Video aufrufen
Energie: Warum Japan auf Wasserstoff setzt
Energie
Warum Japan auf Wasserstoff setzt

Saubere Luft und Unabhängigkeit von Ölimporten: Mit der Umstellung der Wirtschaft auf den Energieträger Wasserstoff will die japanische Regierung gleich zwei große politische Probleme lösen. Das Konzept erscheint attraktiv, hat aber auch entscheidende Nachteile.
Eine Analyse von Werner Pluta


    Batterieherstellung: Kampf um die Zelle
    Batterieherstellung
    Kampf um die Zelle

    Die Fertigung von Batteriezellen ist Chemie und damit nicht die Kernkompetenz deutscher Autohersteller. Sie kaufen Zellen bei Zulieferern aus Asien. Das führt zu Abhängigkeiten, die man vermeiden möchte. Dank Fördergeldern soll in Europa eine Art "Batterie-Airbus" entstehen.
    Eine Analyse von Dirk Kunde

    1. US CPSC HP muss in den USA nochmals fast 80.000 Akkus zurückrufen
    2. Erneuerbare Energien Shell übernimmt Heimakku-Hersteller Sonnen
    3. Elektromobilität Emmanuel Macron will europäische Akkuzellenfertigung fördern

    Cascade Lake AP/SP: Das können Intels Xeon-CPUs mit 56 Kernen
    Cascade Lake AP/SP
    Das können Intels Xeon-CPUs mit 56 Kernen

    Während AMD seine Epyc-Chips mit 64 Cores erst im Sommer 2019 veröffentlichen wird, legt Intel mit den Cascade Lake mit 56 Kernen vor: Die haben mehr Bandbreite, neue Instruktionen für doppelt so schnelle KI-Berechnungen und können persistenten Speicher ansprechen.
    Von Marc Sauter

    1. Cascade Lake Intel legt Taktraten der Xeon SP v2 offen
    2. Optane DC Persistent Memory So funktioniert Intels nicht-flüchtiger Speicher
    3. Cascade Lake AP Intel zeigt 48-Kern-CPU für Server

      •  /