Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Pixel Fold im Test: Endlich die Breite, die ein faltbares Smartphone braucht

Das Pixel Fold hat zwei sehr gute Displays, ist kompakt, leistungsstark und hat eine gute Kamera. Dank der Breite ist es auch zugeklappt gut nutzbar.
/ Tobias Költzsch
39 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Das Pixel Fold von Google (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Das Pixel Fold von Google Bild: Tobias Költzsch/Golem.de

Google hat sich mit einem eigenen faltbaren Smartphone Zeit gelassen: Während Samsung die Vorstellung der fünften Version des Galaxy Fold vorbereiten dürfte, können Interessenten seit dem 20. Juni 2023 das Pixel Fold in Deutschland vorbestellen: Googles erster Versuch eines Smartphones mit faltbarem Display.

Golem.de schaute sich das Pixel Fold im Test genau an. Obwohl der Formfaktor mittlerweile bekannt ist, macht es Google nicht ganz so wie die Konkurrenz von Samsung – glücklicherweise, wie wir finden. Insgesamt wirkt das Pixel Fold durchdacht, dennoch hängt ein Damoklesschwert über dem Smartphone: der Preis.

Beim Auspacken des Pixel Fold fällt uns sofort der im Vergleich zu Samsungs bisherigen Fold-Modellen deutlich breitere Außenbildschirm auf. Google verbaut ein 5,8 Zoll großes OLED-Display mit einer Auflösung von 2.092 x 1.080 Pixeln, einer Bildrate von 120 Hz und einer maximalen durchschnittlichen Helligkeit von 1.200 cd/m². Die Peak Brightness liegt bei 1.550 cd/m².

Außendisplay lässt sich vernünftig nutzen

Dank des Formats von 17,4:9 ist das Frontdisplay 6,7 cm breit und damit eines der breitesten unter den Smartphones mit faltbarem Display, breiter noch als das des Honor Magic Vs. Am besten vergleichbar dürfte das Format mit dem von Oppos Falt-Smartphone sein, das allerdings offiziell nicht in Deutschland erhältlich ist. Das Pixel Fold ist zusammengeklappt gut 12 mm dick, dazu kommt ein 2 mm hohes Kameramodul. Das Gewicht liegt bei 280 Gramm.

Wegen des breiten Formats des Außendisplays lässt sich das Pixel Fold zusammengeklappt wie ein herkömmliches Smartphone verwenden, ohne dass wir die Notwendigkeit verspüren, es bei täglicher Nutzung überhaupt aufklappen zu müssen. Textnachrichten lassen sich dank ausreichender Breite der Tastatur ohne Einschränkungen tippen, die Kameravorschau ist gut erkennbar, selbst Videos lassen sich auf dem Bildschirm dank ausreichend Platz, guter Farben und guter Blickwinkelstabilität gut schauen.

Gerade für Videos nutzen wir aber lieber die zweite Displayoption des Pixel Fold: Klappen wir das Smartphone auf, faltet sich ein 7,6 Zoll großer Bildschirm mit 2.208 x 1.840 Pixeln, einer Bildrate von 120 Hz, einer maximalen Helligkeit von 1.000 cd/m² (Peak-Brightness: 1.450 cd/m²) und einem Format von 6:5 auf. Auch hier gefallen uns die Farben sehr gut, die Helligkeit ist mehr als ausreichend, um auch bei hellem Tageslicht Bildschirminhalte gut erkennen zu können.

Aufgrund des breiten Formats des Pixel Fold im zusammengeklappten Zustand ist der innere Bildschirm aufgeklappt ebenfalls breiter als hoch, liegt also direkt im Querformat vor uns. Dies ist ein für uns nicht unerheblicher Unterschied zu Samsungs Galaxy-Fold-Geräten : Sie haben ein wesentlich schmaleres Außendisplay, weshalb der innere Bildschirm aufgeklappt zunächst hochkant ist. Wollen wir ein Video schauen, haben wir die Galaxy-Fold-Modelle gedreht. Das ist beim Pixel Fold nicht nötig, was uns entgegenkommt.

Apps, die nicht wollen, lassen sich nicht ins Querformat zwingen

Auch Apps wie Google Mail oder Internetbrowser lassen sich im Querformat nutzen, was wir praktisch finden. Google hat interessanterweise keine Möglichkeit eingebaut, Apps, die das Querformat nicht unterstützen, in dieses zu zwingen: Starten wir beispielsweise die Booking.com-App, erscheint diese im Querformatmodus mit Balken links und rechts. Tippen wir doppelt darauf, können wir die App jeweils nach links oder rechts verschieben.

Erst wenn wir das Smartphone in das Hochkantformat drehen, wird die App im Vollbildmodus angezeigt. Das reduziert bei einigen Apps möglicherweise Bildfehler, in der Regel haben wir mit dem erzwungenen Vollformat bei anderen faltbaren Smartphones aber keine negativen Erfahrungen gemacht. Warum Google diese Option weggelassen hat, ist unklar. In der Praxis ist das für uns aber kein Problem.

Gutes Scharnier mit festem Griff

Das Scharnier des Pixel Fold erlaubt eine freie Positionierung innerhalb eines Bereichs von 180 Grad. Wenn wir wollen, können wir das Smartphone auch nur wenige Millimeter öffnen. Erst die in den beiden Hälften verbauten Magneten führen irgendwann dazu, dass es zuklappt. Dank der freien Auswahl beim Aufstellwinkel lässt sich das Pixel Fold problemlos im Buchmodus verwenden, was etwa bei Videokonferenzen praktisch ist.

Das Scharnier ist einfach zu betätigen und macht keinerlei Geräusche. Die Konstruktion an den Rändern im Innenbereich ist ungewöhnlich: Die Scharnierenden sind, anders als etwa beim Galaxy Fold 4 oder dem Magic Vs , deutlich zu erkennen und auch relativ breit; sie sind so breit, dass Google den Rahmen ober- und unterhalb des Display ebenfalls relativ breit gestaltet und die innenliegende Frontkamera mit 8 Megapixeln in den Rahmen und nicht ins Display gebaut hat.

Bei ersten Hands-ons des Pixel Fold wurde von einigen moniert, dass sich das Smartphone nicht komplett um 180 Grad aufklappen lasse. Das können wir nicht bestätigen. Wir können aber nachvollziehen, wieso Tester diesen Schluss gezogen haben: Klappen wir das Pixel Fold mit normaler Kraftaufwendung auf, geht es nicht ganz bis auf 180 Grad auf. Die letzten fehlenden Grad lassen sich durch leichten Druck überwinden. Das ist ungewöhnlich, laut Google aber normal und der Konstruktion des Scharniers geschuldet.

Breiter, aber nicht scharfer Falz

Der Falz beim innenliegenden, faltbaren Display ist relativ breit, dafür aber weitaus weniger scharf als bei den Galaxy-Fold-Modellen. Google verwendet einen ähnlichen Mechanismus, wie ihn auch Honor beim Magic Vs nutzt: Beim Zusammenklappen verschwindet der Falz etwas im Innern des Smartphones, weshalb der Faltradius nicht so gering ist. Dennoch lässt sich das Pixel Fold erfreulicherweise komplett zusammenklappen und hat keine Lücke zwischen den Hälften wie Samsungs Fold-Modelle.

Der Falz verhält sich bei der Nutzung ähnlich wie der anderer faltbarer Smartphones: Schauen wir seitlich auf das auseinandergefaltete Display, ist die Knickstelle deutlich sichtbar. Schauen wir direkt auf den Bildschirm, fällt der Falz nicht auf.

Was wir vermissen, ist eine sichtbare Staubbarriere an den Übergängen von Scharnier zu Gehäuserahmen, etwa kleine Kunststoffnasen, wie sie Samsung verwendet. Erst im Langzeittest wird sich zeigen, ob Staub unter das Display geraten kann oder nicht. Das Pixel Fold soll nach IPX8 zumindest vor Wasser geschützt sein, was im Alltag hilfreich sein dürfte. Insgesamt macht der Faltmechanismus des Pixel Fold aber einen robusten Eindruck.

Auf der Rückseite hat Google wie beim Pixel 7 Pro ein Dreifachkamerasystem eingebaut, dessen Ausstattung sich von Googles bisherigem Top-Smartphone unterscheidet. Die Hauptkamera hat 48 Megapixel und verwendet einen kleineren Sensor als die des Pixel 7 Pro, weshalb auch die Aufnahmepixel kleiner sind. Die Superweitwinkelkamera hat 10,8 Megapixel (12 Megapixel beim Pixel 7 Pro), die Telekamera mit fünffacher optischer Vergrößerung 10,8 Megapixel (48 Megapixel beim Pixel 7 Pro).

Kamerasystem ist nicht ganz so gut wie beim Pixel 7 Pro

Das Pixel Fold macht gut belichtete Fotos mit ausgeglichener Bilddynamik; auf den ersten Blick unterscheidet sich der Bildeindruck nicht nennenswert von dem des Pixel 7 Pro. Farben stellt das Pixel Fold natürlich dar, der HDR-Effekt ist recht ausgeprägt, wie bei den meisten Smartphones. Vergleichen wir die Bilder des Pixel Fold mit denen des Pixel 7 Pro in der Vergrößerung, zeigen sich Unterschiede.

Die Hauptkamera des Pixel 7 Pro macht etwas schärfere Bilder, die entsprechend in der extremen Vergrößerung mehr Details zeigen. Das ist zugegebenermaßen nur im direkten Vergleich unter sehr starker Vergrößerung sichtbar. Bei den Superweitwinkelkameras gibt es kaum Qualitätsunterschiede, allerdings ist der Bildwinkel beim Pixel Fold geringer als beim Pixel 7 Pro, entsprechend passt etwas weniger aufs Bild.

Bei Teleaufnahmen gibt es trotz der hohen Unterschiede bei der Auflösung die wenigsten Unterschiede in der Bildqualität. Das liegt auch daran, dass Google beim Pixel 7 Pro die vielen Pixel zusammenfasst und Bilder mit vergleichbar großer Auflösung macht wie beim Pixel Fold. Die Pixelreserve wird beim 7 Pro für den Digitalzoom verwendet, der mit 30-facher Auflösung höher ausfällt als der 20-fache beim Pixel Fold.

Vordere Frontkamera hätten wir weggelassen

Die Frontkamera auf der Außenseite ist im Display integriert und hat 9,5 Megapixel. Wir hätten sie an Googles Stelle wohl weggelassen: Für Videotelefonie finden wir die innen eingebaute Kamera dank der Aufstellmöglichkeit besser, für Selbstporträts verwenden wir die Hauptkamera des Pixel Fold. In der Kamera-App können wir den Außenbildschirm als Sucher aktivieren und darüber auch die Kamera bedienen – anders als bei Honors Magic Vs. Die damit gemachten Selbstporträts sind qualitativ wesentlich besser als die mit der Frontkamera aufgenommenen.

Videos kann das Pixel Fold in maximal 4K mit 60 fps aufnehmen. Dazu gibt es einen HDR-Video-Modus und andere Funktionen, die bereits von früheren Pixel-Smartphones bekannt sind. Hierzu zählt unter anderem der Cinematic-Pan-Modus, der verlangsamte Schwenks ermöglicht.

Insgesamt ist das Kamerasystem des Pixel Fold gut, in den Details reicht es aber nicht an das des Pixel 7 Pro heran. Wie bei anderen faltbaren Smartphones müssen auch Käufer des Pixel Fold Kompromisse bei der Kamera eingehen. Bei Samsungs Galaxy-Fold-Modellen beispielsweise ist es nicht anders. Die Bilder, die wir mit dem Pixel Fold machen, folgen grundsätzlich der Bildsprache der anderen Pixel-Smartphones, was wir positiv finden.

Tensor G2 und Tablet-Oberfläche

Im Pixel Fold steckt Googles eigenes SoC Tensor G2, das auch in den restlichen Modellen der Pixel-7-Reihe verwendet wird. Entsprechend erreicht das Smartphone vergleichbare Leistungsdaten. Im Alltag läuft das Gerät bei uns flüssig in den Menüs, auch anspruchsvolle Anwendungen und mehrere Apps gleichzeitig sind kein Problem. Das Pixel Fold beherrscht die gleichen Spezialfunktionen wie die anderen Pixel-Modelle, beispielsweise die Bildbearbeitung mit dem Magic Eraser und andere KI-Funktionen.

Verwenden wir das Pixel Fold im zusammengeklappten Zustand, unterscheidet sich das installierte Android 13 nicht von dem der anderen Pixel-7-Modelle. Google verspricht beim Pixel Fold fünf Jahre lang Sicherheitsupdates und drei Jahre lang Android-Upgrades. Klappen wir das Smartphone auf, wechselt die Oberfläche zu der, wie wir sie vom Pixel Tablet kennen: Wir haben fortan Zugriff auf eine Taskleiste, die wir mit einem leichten Wisch von unten in das Display aufrufen können. Über die Taskleiste können wir schnell die darauf abgelegten Apps starten, während wir uns in einer anderen Anwendung befinden. Auch der App-Drawer lässt sich darüber aufrufen.

Mit der Taskleiste lässt sich auch einfach eine zweite App im Split-Screen-Modus öffnen. Alternativ geht das wie beim Pixel Tablet auch über die Übersicht der zuletzt geöffneten Anwendungen. Wie beim Pixel Tablet sieht Google von Hause aus nicht vor, Apps in kleinen Fenstern zu öffnen. Wir können diese Option aber in den Entwicklereinstellungen aktivieren.

Keine Einstellungen für Zuklappen des Smartphones

Uns ist aufgefallen, dass wir nicht einstellen können, was beim Zuklappen des Pixel Fold passiert. In der Regel schaltet sich das Smartphone in den Standby-Betrieb, wenn wir eine App verwenden und es zuklappen. Ausnahmen gibt es aber, etwa bei Youtube: Schauen wir ein Video und klappen das Pixel Fold zu, läuft das Video auf dem Außendisplay weiter. Öffnen wir das Smartphone wieder, läuft das Video auf dem Innendisplay weiter.

Das funktioniert bei uns allerdings weitaus weniger reibungslos als bei Samsungs Galaxy-Fold-Modellen oder beim Honor Magic Vs: Bei Youtube-Videos beispielsweise passiert es regelmäßig, dass nach dem Aufklappen zwar der Ton weiterläuft, der Bildschirm aber schwarz ist. Tippen wir einmal auf das Display, erscheint das Videobild wieder – hier muss Google noch nachbessern. Bei anderen Apps funktioniert die Kontinuität zwischen Außen- und Innendisplay reibungslos, etwa bei Google Maps.

Ebenfalls reibungslos funktioniert der Fingerabdrucksensor, der im Einschalter verbaut ist. Auf einen im Display eingebauten Sensor verzichtet Google beim Pixel Fold, womöglich aus Platzgründen. Mit der Gesichtserkennung hatten wir zunächst Probleme, was letztlich daran lag, dass die Einrichtung etwas ungenau ist: Wir hielten unser Gesicht zu nahe an die Kamera, erhielten aber dennoch ein positives Feedback bei der Einrichtung. Entsperren ließ sich das Pixel Fold dann jedoch nicht. Nach erneuter Einrichtung funktionierte es.

Der Akku des Pixel Fold hat eine Nennladung von 4.821 mAh und soll Google zufolge für über 24 Stunden reichen. Benutzen wir das Smartphone häufig und verwenden dabei oft das innenliegende Display, haben wir in der Nacht noch etwa 15 Prozent übrig, nachdem wir das Smartphone morgens vom Strom getrennt haben. Das Pixel Fold lässt sich mit 22 Watt laden, auch drahtloses Laden ist möglich. Das Smartphone ist mit Googles eigenem Pixel Stand kompatibel und funktioniert darauf problemlos.

Google Pixel Fold: Verfügbarkeit und Fazit

Das Pixel Fold(öffnet im neuen Fenster) kann in Googles Onlineshop bestellt werden und kostet mit 256 GByte Speicher 1.900 Euro. Mit 512 GByte Speicher ist das Smartphone für 2.020 Euro bestellbar. Beide Versionen haben 12 GByte Arbeitsspeicher und sind in Schwarz oder Cremeweiß erhältlich.

Ursprünglich sollten Vorbesteller das Pixel Fold Ende Juni 2023 erhalten, mittlerweile sollen einige Käufer ihre Geräte im Juli erhalten. Im Google Store wird Ende August 2023 als Lieferdatum genannt.

Fazit

Googles Pixel Fold ist ein gelungener Einstand im Bereich der Smartphones mit faltbaren Displays. Vor allem gefällt uns das Außendisplay besser als bei den bisher von uns getesteten faltbaren Smartphones. Es ist breit genug, dass wir das Pixel Fold im zusammengeklappten Zustand wie ein herkömmliches Smartphone verwenden können.

Wir ersparen uns damit ein häufiges Aufklappen, wie wir es beispielsweise bei Samsungs Fold-Geräten tun. Deren schmales Außendisplay macht das Tippen von Kurznachrichten beispielsweise zur Qual, da die Tastatur für unseren Geschmack zu schmal ist.

Das Pixel Fold verwenden wir so, wie wir uns das bei einem Smartphone mit faltbarem Display vorstellen: Wir nutzen ohne Probleme das Außendisplay. Wollen wir Videos gucken oder auch mal mit etwas mehr Platz surfen, klappen wir das Smartphone auf. Auch Maps macht auf dem großen Innendisplay wesentlich mehr Spaß. Das Scharnier gefällt uns gut, es sorgt für stabilen Halt und wirkt robust.

Wie bei jedem faltbaren Smartphone müssen wir auch beim Pixel Fold den einen oder anderen Kompromiss machen. Die Kamera ist nicht ganz so gut wie die des Pixel 7 Pro, zudem ist das Gerät etwas schwerer und dicker als ein herkömmliches Smartphone. Aktuell sind das aber Punkte, die sich offenbar bei der Konstruktion faltbarer Smartphones nicht umgehen lassen. Bei der Software hat Google noch einige Punkte, die ausgebessert werden sollten.

Gedanken machen wir uns beim Preis: Das Pixel Fold kostet mindestens 1.900 Euro. Das ist auf einem vergleichbaren Niveau wie der Startpreis des Galaxy Fold 4; Samsungs Falter ist mittlerweile aber mit 256 GByte Speicher bereits für unter 1.200 Euro verfügbar. Technisch gesehen finden wir die Unterschiede zwischen den beiden Geräten nicht allzu groß, obwohl Samsung wahrscheinlich demnächst schon ein neues Modell herausbringen wird.

Technische Daten des Pixel Fold
Pixel Fold
Display außen 5,8 Zoll OLED, 2.092 x 1.080 Pixel, 120 Hz, innen 7,6 Zoll OLED, 2.208 x 1.840 Pixel, 120 Hz
Prozessor Google Tensor G2
Speicher 12 GByte LPDDR5-RAM, 256 oder 512 GByte UFS-3.1-Speicher
Kamera 48 Megapixel Hauptkamera mit f/1.7 und OIS, 10,8 Megapixel Superweitwinkelkamera mit f/2.2 und bis zu 121,1 Grad Bildwinkel, 10,8 Megapixel Telekamera mit 5-fach-Vergrößerung und f/3.05
Frontkamera außen 9,5 Megapixel, innen 8 Megapixel
Akku 4.821 mAh, Laden mit 22 Watt, drahtloses Laden möglich
Netzwerk 5G, Wifi 6E, Bluetooth 5.2
Größe zusammengeklappt: 140 x 80 x 12,1 mm, aufgeklappt: 140 x 158,7 x 5,8 mm
Gewicht 280 Gramm
Betriebssystem Android 13

Grundsätzlich halten wir Preise von um die 2.000 Euro für Smartphones schwer vermittelbar. Das Problem beim Pixel Fold ist: Wir erwarten nicht, dass das Smartphone mittelfristig im Preis sinken wird – zumindest nicht so stark wie die Samsung-Geräte für gewöhnlich.

Wer das Pixel Fold kaufen will, muss sehr von dem breiteren Format und den Vorteilen, die ein Pixel-Smartphone bei der Software bietet, überzeugt sein, um das Geld zu investieren. Das Pixel Fold ist zweifelsfrei ein tolles Smartphone, angesichts des Preises wird es Google gegen Samsungs umfangreiche Palette an preiswerteren Modellen aus den Vorjahren aber wahrscheinlich schwer haben.


Relevante Themen