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Desktopmodus mag nicht alle Hintergrundbilder

Grund für die graue Tristesse ist, dass wir bei unserem Pixel auf dem Sperrbildschirm ein Hintergrundbild mit Effekten verwenden. Nehmen wir ein Bild ohne derartige Spielereien, wird es auf dem Desktophintergrund angezeigt. Ein gesondertes Menü, um die Desktopoberfläche zu konfigurieren, gibt es aber nicht.

Bei Samsungs Dex lässt sich das Hintergrundbild über ein derartiges Menü tauschen. Anders als bei Dex können wir beim Pixel-Desktopmodus übrigens keine App-Shortcuts auf dem Bildschirm ablegen. Der Desktophintergrund ist in der Pixel-Version entsprechend eher unnütz, was wir etwas schade finden.

Bedient wird der Pixel-Desktop wie ein PC mit Maus und Tastatur. Diese haben wir dank KVM-Switch direkt über unseren Monitor angeschlossen. Wer diese Möglichkeit nicht hat, braucht einen passenden Dongle oder eine Bluetooth-Tastatur und -Maus. Auch das funktioniert problemlos, wie wir mit einem anderen Monitor festgestellt haben.

Gutes Nutzungserlebnis mit Taskleiste und Fenstern

Die App-Leiste am unteren Bildschirmrand entspricht der auf unserem Smartphone, wir können über die App-Übersicht aber auch noch andere Anwendungen darin fixieren. Daneben gibt es noch weitere Positionen für andere Anwendungen, die wir geöffnet haben. Sie werden wie bei MacOS ebenfalls in der Taskleiste angezeigt, Multitasking funktioniert entsprechend wie an einem PC.

Entsprechend gut ist das Nutzungserlebnis, vor allem im Produktivbereich. Wie auf einem Computer können wir unseren Browser, einen E-Mail-Client, ein Textprogramm oder auch Googles Tabellenkalkulation in einzelnen Fenstern oder im Vollbild laufen lassen.

Die Apps laufen auf unserem Smartphone, aber in der Desktopumgebung auf dem großen Monitor. Das bedeutet natürlich, dass neue Nachrichten bei Signal, Teams, Whatsapp und Co. wie auf unserem Smartphone direkt ankommen und beantwortet werden können. Bei der Texteingabe mit der Tastatur ist standardmäßig eine Rechtschreibkorrektur aktiviert. Bei einigen Messengern lassen sich Nachrichten nicht mit Enter oder Strg + Enter abschicken.

Spannend ist der Desktopmodus natürlich auch bei Spielen. Vor allem Googles aktuelle Pixel-Modelle sind leistungsfähig genug, dass Spiele wie Genshin Impact auch in ansprechender Grafik gut darauf laufen. Wir haben ein Bluetooth-Gamepad mit unserem Smartphone verbunden und konnten das Spiel dann wie an einer Konsole spielen. Auch für andere Spiele eignet sich die Desktopansicht natürlich gut.

Stöpseln wir unser Smartphone vom Monitor ab und kurze Zeit später wieder an, finden wir die gleichen geöffneten Apps vor. Erst nach einiger Zeit schließt Android die Anwendungen im Hintergrund; liegen etwa einige Stunden zwischen unseren Desktop-Sessions, starten wir wieder mit einer leeren Oberfläche.


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