Abo
  • Services:

Pixel Buds: Googles Bluetooth-Ohrhörer bietet nur 5 Stunden Akkulaufzeit

Google hat mit dem neuen Pixel-Smartphone auch passende Bluetooth-Ohrhörer vorgestellt. Die Pixel Buds arbeiten nicht komplett kabellos und bieten eine nicht gerade üppige Akkulaufzeit.

Artikel veröffentlicht am ,
Pixel Buds
Pixel Buds (Bild: Google)

Google verweigert sich dem Trend zu komplett kabellos arbeitenden Ohrstöpseln: Zusammen mit den neuen Pixel-Smartphones hat Google die Pixel Buds vorgestellt. Die Ohrstöpsel sind mit einem Nackenband miteinander verbunden. Beide Ohrstöpsel sind vergleichsweise kompakt, so dass kein größerer Akku als bei kabellos arbeitenden Geräten verbaut werden kann.

Stellenmarkt
  1. Dataport, Hamburg, Altenholz bei Kiel
  2. Tomra Systems GmbH, Langenfeld

Das führt zu einer vergleichsweise kurzen Akkulaufzeit für solche Bluetooth-Ohrstöpsel. Google gibt eine maximale Akkulaufzeit von fünf Stunden an, räumt aber ein, dass dieser Wert in der Praxis abweichen könne. Google liefert die Ohrhörer zusammen mit einer mobilen Ladeschale aus. In dieser ist nochmals ein Akku enthalten, mit dem sich die Ohrhörer-Akkus vier Mal aufladen lassen.

Unterwegs mit Ladeschale aufladen

Insgesamt soll damit ohne Zugang zu einer Steckdose eine Einsatzzeit von 24 Stunden möglich sein. Das setzt aber voraus, dass die Ohrhörer-Akkus immer wieder zwischendurch geladen werden. Und nach spätestens fünf Stunden können die Ohrhörer erst einmal nicht mehr verwendet werden.

  • Pixel Buds (Bild: Google)
  • Pixel Buds (Bild: Google)
  • Pixel Buds (Bild: Google)
  • Pixel Buds (Bild: Google)
  • Pixel Buds (Bild: Google)
  • Pixel Buds mit Ladeschale (Bild: Google)
  • Pixel Buds mit Ladeschale (Bild: Google)
Pixel Buds (Bild: Google)

Google zufolge ist nach einer Ladezeit von zehn Minuten knapp eine Stunde Nutzungsdauer möglich. In den Ohrhörern befinden sich 120-mAh-Akkus, die Ladehülle hat einen 620-mAh-Akku. Die Ladeschale ist mit einem USB-Type-C-Anschluss versehen, um den eingebauten Akku darüber zu laden.

Bedienung mit Sensortaste

Das rechte Ohrhörerstück hat einen Sensorbereich, mit dem sich Musik unterbrechen, ein Anruf annehmen, die Lautstärke regulieren oder ein Musikstück überspringen lässt. Sofern die Pixel Buds mit einem Smartphone verwendet werden, das mindestens mit Android 7.0 alias Nougat läuft und auf dem der Google Assistant läuft, soll sich der Ohrhörer automatisch mit dem Smartphone verbinden, sobald die Ladeschale geöffnet wird.

Wenn ein Smartphone mit Android 7.0 verwendet wird, auf dem der Google Assistant läuft, kann dieser mit den Ohrhörern genutzt werden. Dazu muss allerdings das Smartphone mit dem Internet verbunden sein. Google bewirbt hierbei vor allem die Einbindung von Google Translate und verspricht, dass damit Unterhaltungen mit anderen Personen möglich sein sollten, die eine andere Sprache sprechen.

Übersetzen mit Google Translate

Dazu werden die Gesprächspartner aber wohl in das Mikrofon des Smartphones sprechen müssen, damit das Gesprochene auch von Translate verstanden werden kann. Die Übersetzungen würde der Nutzer dann in den Pixel Buds hören, während der Gesprächspartner auf die Ausgabe aus dem Smartphone-Lautsprecher angewiesen sein dürfte. In der Praxis dürfte das vergleichsweise umständlich sein.

Prinzipiell können die Pixel Buds auch mit einem iOS-Gerät verwendet werden, aber die Funktionen rund um den Google Assistant stehen dann nicht bereit. Gleiches gilt, wenn ein Android-Smarpthone ohne Google Assistant genutzt wird.

Google will die Pixel Buds im November 2017 zum Preis von 180 Euro auf den Markt bringen.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 359,99€ (Vergleichspreis ab 437,83€)
  2. (-88%) 2,49€
  3. (-77%) 11,49€
  4. 55,11€ (Bestpreis!)

SanderK 09. Okt 2017

Dir ist schon klar, das es so was schon vor den beiden Großen gab? Verstehe eh nicht...

stq66 05. Okt 2017

Ich höre mit den AirPods praktisch nur Podcasts oder Hörbücher. Da stört mich das absolut...

No Nonsense 05. Okt 2017

Wenn beide Ohrhörer getrennt wären, könnte man einfach 2 x 5 Stunden Mono hören und die...

Bouncy 05. Okt 2017

Die Googledinger halten ja auch locker rund 21600 Tage, wenn man sie nur beim...


Folgen Sie uns
       


Fahrt mit Alstoms Brennstoffzellenzug - Bericht

Wasserstoff statt Diesel: Der Nahverkehrszug der Zukunft soll sauber fahren. Der französische Konzern Alstom hat einen Zug mit einem Brennstoffzellenantrieb entwickelt, der ohne Oberleitung elektrisch fährt. Wir sind eingestiegen.

Fahrt mit Alstoms Brennstoffzellenzug - Bericht Video aufrufen
Xperia XZ2 Compact im Test: Sonys kompaktes Top-Smartphone bleibt konkurrenzlos
Xperia XZ2 Compact im Test
Sonys kompaktes Top-Smartphone bleibt konkurrenzlos

Sony konzentriert sich beim Xperia XZ2 Compact erneut auf die alte Stärke der Serie und steckt ein technisch hervorragendes Smartphone in ein kompaktes Gehäuse. Heraus kommt ein kleines Gerät, das kaum Wünsche offenlässt und in dieser Größenordnung im Grunde ohne Konkurrenz ist.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Xperia XZ2 Premium Sony stellt Smartphone mit lichtempfindlicher Dualkamera vor
  2. Sony Grundrauschen an Gerüchten über die Playstation 5 nimmt zu
  3. Playstation Sony-Chef Kaz Hirai verabschiedet sich mit starken Zahlen

HTC Vive Pro im Test: Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf
HTC Vive Pro im Test
Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf

Höhere Auflösung, integrierter Kopfhörer und ein sehr bequemer Kopfbügel: Das HTC Vive Pro macht alles besser und gilt für uns als das beste VR-Headset, das wir bisher ausprobiert haben. Allerdings ist der Preis dafür so hoch, dass kaufen meist keine clevere Entscheidung ist.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. SteamVR Tracking 2.0 36 m² Spielfläche kosten 1.400 Euro
  2. VR-Headset HTCs Vive Pro kostet 880 Euro
  3. HTC Vive Pro ausprobiert VR-Headset hat mehr Pixel und Komfort

BeA: Rechtsanwaltsregister wegen Sicherheitslücke abgeschaltet
BeA
Rechtsanwaltsregister wegen Sicherheitslücke abgeschaltet

Das deutsche Rechtsanwaltsregister hat eine schwere Sicherheitslücke. Schuld daran ist eine veraltete Java-Komponente, die für einen Padding-Oracle-Angriff verwundbar ist. Das Rechtsanwaltsregister ist Teil des besonderen elektronischen Anwaltspostfachs, war aber anders als dieses weiterhin online.
Eine Exklusivmeldung von Hanno Böck

  1. BeA Secunet findet noch mehr Lücken im Anwaltspostfach
  2. EGVP Empfangsbestätigungen einer Klage sind verwertbar
  3. BeA Anwälte wollen Ende-zu-Ende-Verschlüsselung einklagen

    •  /