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Pixel Buds 2 im Test: Hey Google, vielleicht klappt es beim dritten Mal

Google hat sich bei den Pixel Buds 2 unter anderem an Apples Airpods orientiert. Dabei wurden auch schlechte Apple-Entscheidungen übernommen.

Ein Test von veröffentlicht am
Googles Pixel Buds 2
Googles Pixel Buds 2 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Die ersten Pixel Buds von Google waren eine herbe Enttäuschung. Die Bluetooth-Hörstöpsel waren so schlecht, dass wir uns die Frage gestellt haben, ob die irgendwer bei Google vorher mal ausprobiert hat. Um so gespannter waren wir, wie die zweite Generation abschneidet. Die neuen Pixel Buds haben keine störende Verbindungskordel mehr, sondern verhalten sich wie andere True Wireless In-Ears.

Vieles hat uns bei den ersten Pixel Buds gestört: Die Stöpsel saßen viel zu locker im Ohr und rutschten immer wieder heraus. Außerdem drangen störende Außengeräusche ungefiltert durch und die Touch-Bedienung war eine Zumutung. Wir mussten ganz behutsam sein, wenn wir die Stöpsel aus dem Ohr genommen oder im Ohr platziert haben. Der Klang war zu mittenbetont und dafür zu bassarm. Leider hat Google nur in einigen dieser Punkte Verbesserungen geschaffen. Wir haben die Pixel Buds mit der Firmware-Version 296 und der Version 550 getestet. Letztere ist am 20. August 2020 erschienen und bringt einige neue Funktionen.

Kommen wir zunächst zur Steuerung: Google hat daran keine Änderung vorgenommen, das Sensorfeld beim neuen Modell reagiert bereits auf eine einfache Berührung, um etwa die Musikwiedergabe anzuhalten oder fortzusetzen. Das bedeutet: Wir dürfen das Sensorfeld beim Einsetzen nicht berühren, weil sonst die Musik losspielt, auch wenn es nicht gewollt ist. Das gleiche Problem stellt sich beim Herausnehmen aus dem Ohr und dem Ablegen im Ladeetui - kommen wir versehentlich an die Sensorfläche, spielt die unterbrochene Musik weiter.

  • Pixel Buds 2 (Bild: Google)
  • Pixel Buds 2 (Bild: Google)
  • Pixel Buds 2 (Bild: Google)
  • Pixel Buds 2 (Bild: Google)
  • Pixel Buds 2 (Bild: Google)
  • Pixel Buds 2 (Bild: Google)
  • Pixel Buds 2 (Bild: Google)
  • Pixel Buds 2 (Bild: Google)
  • Pixel Buds 2 (Bild: Google)
  • Pixel Buds 2 (Bild: Google)
  • Pixel Buds 2 (Bild: Google)
  • Pixel Buds 2 (Bild: Google)
  • Googles Pixel Buds 2 mit Ladeetui (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Googles Pixel Buds 2 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Googles Pixel Buds 2 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Googles Pixel Buds 2 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Googles Pixel Buds 2 mit Ladeetui (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Googles Pixel Buds 2 im Ladeetui (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Googles Pixel Buds 2 im Ladeetui (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Google ist sich des Problems offenbar mittlerweile doch noch bewusst geworden und bietet seit der Firmware 550 die Möglichkeit, das Sensorfeld ganz abzuschalten. Dann ist natürlich keinerlei Bedienung der Stöpsel mehr mit der Hand möglich und das führt wiederum zu Komforteinbußen. Wir hätten es vorgezogen, Google hätte eine praktikablere Lösung für das Problem gewählt.

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Andere Hersteller von Hörstöpseln mit Sensorbedienung haben sich nicht ohne Grund dazu entschieden, ganz bewusst keine Befehle mit einer einfachen Berührung zu verknüpfen. Auch bei den neuen Pixel Buds gibt es außerdem Wischgesten für Befehle, so dass auch diese häufig ungewollt ausgelöst werden, denn die Sensorfläche nimmt einen großen Teil der Hörstöpsel ein.

Mit einem einfachen Tippen wird die Wiedergabe angehalten oder fortgesetzt, ein Wischen nach vorn oder hinten ändert die Lautstärke. Mit einem Doppeltippen gibt es einen Titelsprung nach vorne und mit einem dreifachen Tippen wird um einen Titel zurückgesprungen. Anrufe werden mit einem einfachen Tippen angenommen, mit einem Doppeltippen lassen sie sich abweisen. Durch Drücken der Sensorfläche kann der Google Assistant aufgerufen werden - sofern ein Android-Gerät verwendet wird. Auf einem iPhone ist der Aufruf eines Sprachassistenten nicht möglich.

Pixel Buds 2 bekämpfen Schritthall, aber das bringt ein anderes Problem

Die neuen Pixel Buds 2 werden mit drei verschieden großen Aufsätzen ausgeliefert und wir fanden einen für uns passenden, so dass die Stöpsel angenehm und sicher im Ohr sitzen. Mit einem nicht austauschbaren Silikonflügel werden die Stöpsel gut und sicher gehalten. Die Stöpsel schmerzen auch bei längerem Tragen nicht und liegen so weit im Ohr, dass sie auch unter einer Mütze schmerzfrei getragen werden können. Allerdings rascheln die Stöpsel unter einer Mütze sehr stark, sobald der Kopf bewegt wird; die Musik wird dann unangenehm von diesen Störgeräuschen überlagert.

Sehr erfreulich dagegen: Google ist nach Apple der zweite uns bekannte Hersteller, der das lästige Problem des Schritthalls angeht. Bei anderen Hörstöpseln sorgen optimal abdichtende Aufsätze für einen entsprechend starken Druck im Ohr, der dann zu Schritthall führt: Wir hören jeden einzelnen Schritt beim Laufen als dumpfes Auftreten im Ohr - das ist unangenehm und mindert den Musikgenuss.

Mit Schritthall haben wir bei den Pixel Buds 2 erfreulicherweise keine Probleme, weil ein spezielles Belüftungssystem für Druckausgleich sorgt. Da die Google-Stöpsel aber keine aktive Geräuschunterdrückung besitzen, führt das wieder zu einem neuen Problem: Außengeräusche sind beim Musikhören deutlich wahrnehmbar und stören den Musikgenuss. Das gilt vor allem für Windgeräusche, die sehr intensiv zu hören sind, und es gibt keine Möglichkeit, das zu umgehen. Offenbar nicht ohne Grund hat Apple das spezielle Belüftungssystem der Airpods Pro nur zusammen mit ANC-Technik im Einsatz und sich zudem Maßnahmen gegen störende Windgeräusche überlegt.

Apple AirPods Pro

Mit der Firmware 550 will Google die Klang- und Verbindungsprobleme bei den Pixel Buds 2 beseitigt haben. Dabei geht es um Rausch- und Zischgeräusche, die sehr laut zu hören sein sollen, bei unserem Testmuster aber nicht aufgetreten sind. Außerdem werden immer wieder Aussetzer bei der Wiedergabe beklagt, die bei uns auch nach dem Update auf die Firmware 550 ebenfalls weiterhin vorkommen. Bei uns verhielten sich die Stöpsel zudem immer mal wieder sonderbar.

Wir haben beide Pixel Buds 2 entnommen, aber es wurde gelegentlich nur ein Stöpsel mit dem Smartphone verbunden. Die Pixel-Buds-App zeigte an, dass noch einer der beiden Stöpsel im Ladeetui läge. Wir mussten dann die Stöpsel immer wieder ins Ladeetui stecken, entnehmen und warten, bis beide Stöpsel als entnommen erkannt wurden. Vergleichbare Probleme kennen wir von anderen Bluetooth-Hörstöpseln nicht.

Auf weitere Probleme stießen wir, als wir uns die Pixel Buds 2 angehört haben.

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Pixel Buds 2 spielen zurückhaltend 
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torstenj 29. Aug 2020 / Themenstart

Habe ich. Aber ich verwende die sehr selten, eigentlich nur, wenn ich mit Bus und Bahn...

ibsi 25. Aug 2020 / Themenstart

Hab mir 2017 von TaoTronics InEars gekauft (über ein Kabel miteinander verbunden). Laufen...

tommihommi1 25. Aug 2020 / Themenstart

für solche Summen sollte ANC eigentlich selbstverständlich aein

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