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Klanganpassung der Pixel Buds 2 bringt uns nichts

Die Pixel Buds 2 besitzen eine spezielle Klanganpassung. Damit soll die eingestellte Lautstärke angepasst werden, wenn sich der Umgebungslärm verändert. Die Umsetzung hat Google aber so vorgenommen, dass wir damit nichts anfangen können. Denn generell erfolgt nur eine sehr dezente Anpassung, bei der Google selbst einräumt, dass es sein könne, dass diese von uns gar nicht bemerkt wird. Das war auch so und wir konnten der Funktion somit nichts abgewinnen.

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Mit der Firmware 550 wurde die als experimentell bezeichnete Funktion Geräuschhhinweise hinzugefügt, die im Menü der Klanganpassung untergebracht ist. Damit soll erreicht werden, dass sich die Lautstärke der Stöpsel verringert, wenn bestimmte Geräusche wahrgenommen werden. Die Funktion soll auf Sirenen, Hundegebell und Babyweinen reagieren. Wir haben alles drei ausprobiert und in den meisten Fällen ist einfach nichts passiert. Und wenn die Funktion mal reagiert hat, hat es uns eindeutig zu lange gedauert.

Als weitere Besonderheit der Pixel Buds 2 nennt Google eine Echtzeit-Übersetzung, bei der Google Translate zum Einsatz kommt. Damit das möglich ist, sollen Gesprächspartner ihre Sätze in das Smartphone sprechen und man hört dann die Übersetzung in den Pixel Buds. Aber das ist so mit anderen Bluetooth-Kopfhörern auch möglich und stellt eigentlich keine Besonderheit der Pixel Buds 2 dar. Und der gesamte Umgang ist kaum anders als ohne Bluetooth-Hörstöpsel.

  • Pixel Buds 2 (Bild: Google)
  • Pixel Buds 2 (Bild: Google)
  • Pixel Buds 2 (Bild: Google)
  • Pixel Buds 2 (Bild: Google)
  • Pixel Buds 2 (Bild: Google)
  • Pixel Buds 2 (Bild: Google)
  • Pixel Buds 2 (Bild: Google)
  • Pixel Buds 2 (Bild: Google)
  • Pixel Buds 2 (Bild: Google)
  • Pixel Buds 2 (Bild: Google)
  • Pixel Buds 2 (Bild: Google)
  • Pixel Buds 2 (Bild: Google)
  • Googles Pixel Buds 2 mit Ladeetui (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Googles Pixel Buds 2 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Googles Pixel Buds 2 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Googles Pixel Buds 2 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Googles Pixel Buds 2 mit Ladeetui (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Googles Pixel Buds 2 im Ladeetui (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Googles Pixel Buds 2 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Angenehmerweise besitzen die Pixel Buds 2 eine Ohrerkennung, das bedeutet, dass die Musik angehalten wird, wenn einer oder beide Stöpsel aus dem Ohr genommen werden. Dabei dauert es zwar etwa zwei Sekunden, bis die Musik stoppt, aber das ist noch tolerabel. Sobald wieder beide Stöpsel im Ohr sind, läuft die Musik weiter und hier reagiert das Ganze auch deutlich schneller. Die Ohrerkennung kann in der App deaktiviert werden und die Stöpsel merken sich die Einstellung, so dass das eingestellte Verhalten auch auf iPhones zur Verfügung steht.

Anders sieht es bei der Nutzung digitaler Assistenten aus. Mit den Pixel Buds 2 lässt sich zwar der Google Assistant auf Android-Geräten direkt auf Zuruf nutzen, aber auf iPhones lässt sich ein digitaler Assistent nicht einmal manuell über die Hörstöpsel aufrufen. Auf Android-Geräten kann der Google Assistant hingegen aktiviert werden, indem die Sensorfläche länger gedrückt wird. In der Pixel-Buds-App haben wir keine Möglichkeit gefunden, auf Alexa als digitalen Assistenten zu wechseln. Bei anderen Herstellern von Bluetooth-Kopfhörern besteht meist die Möglichkeit, den digitalen Sprachassistenten auszuwählen.

Mit der Firmware 550 hat Google außerdem die Funktion der Freigabeerkennung eingeführt. Diese ist dafür gedacht, wenn zwei Personen jeweils einen der Pixel Buds verwenden und so gemeinsam etwas darüber hören möchten. Dann lässt sich die Lautstärke an jedem Stöpsel einzeln regeln. Die Freigabeerkennung kann nur zugeschaltet werden, wenn die Ohrerkennung eingeschaltet ist; auch die Sensorfläche muss aktiv sein.

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Akkus der Pixel Buds 2 entleeren sich ungleichmäßig

Google nennt für die Pixel Buds 2 eine Akkulaufzeit von 5 Stunden. Unsere Werte schwanken zwischen 4,5 Stunden und knapp 5,5 Stunden. Das liegt daran, dass sich immer mal wieder einer der beiden Hörstöpsel deutlich schneller entlädt als der andere, dann wird die versprochene Akkulaufzeit nicht erreicht. So gehäuft und mit so starken Diskrepanzen haben wir das mit anderen Bluetooth-Hörstöpseln nicht erlebt. Es kam vor, dass einer der beiden Stöpsel noch einen Akkustand von 40 Prozent hatte, während der andere bereits ausgegangen war, dann war nach 4 Stunden kein Musikhören mehr möglich. Mit halbwegs verlässlichen 4,5 Stunden Akkulaufzeit sind die Werte nicht gerade hoch und die Konkurrenz liegt hier klar vor Google.

Im Ladeetui lassen sich die Stöpsel bis zu viermal aufladen, gibt Google an. Das schaffen wir nur ganz knapp, nach dem vierten Aufladen haben die Stöpselakkus nur 92 und 71 Prozent und sind nach knapp 4 Stunden bereits leer. Auf die von Google versprochenen 25 Stunden Gesamtlaufzeit kommen wir nicht ganz. Wenn die Stöpselakkus leer sind, genügen bereits fünf Minuten Ladezeit, um wieder 50 Minuten Musik hören zu können - das ist zwar schlechter als bei Apples Airpods, aber besser als bei vielen Stöpseln der Konkurrenz. Nach etwa einer Stunde im Ladeetui sind die Stöpsel vollständig geladen.

Das Ladeetui hinterlässt einen guten Eindruck. Es hat eine angenehme Größe und genügend Reserven, die Stöpsel lassen sich bequem ablegen und entnehmen. Dabei werden die Stöpsel magnetisch fixiert, damit sie nicht versehentlich herausfallen können. Das Ladeetui hat eine USB-C-Buchse und unterstützt drahtloses Aufladen mittel Qi-Technik. Zum Lieferumfang gehört ein normal langes USB-C-Kabel, während bei vielen Konkurrenzgeräten nur sehr kurze Ladekabel beiliegen.

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torstenj 29. Aug 2020 / Themenstart

Habe ich. Aber ich verwende die sehr selten, eigentlich nur, wenn ich mit Bus und Bahn...

ibsi 25. Aug 2020 / Themenstart

Hab mir 2017 von TaoTronics InEars gekauft (über ein Kabel miteinander verbunden). Laufen...

tommihommi1 25. Aug 2020 / Themenstart

für solche Summen sollte ANC eigentlich selbstverständlich aein

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