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Pixel 6a vs. Nothing Phone: Welches ist das bessere Smartphone für 470 Euro?

Googles Pixel 6a und das Nothing Phone (1) kosten ungefähr gleich viel - heißt das, sie sind auch gleich gut? Ein Vergleich.
/ Tobias Költzsch
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Das Phone (1) von Nothing und das Pixel 6a von Google (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Das Phone (1) von Nothing und das Pixel 6a von Google Bild: Tobias Költzsch/Golem.de

Das Phone (1) von Nothing und das Pixel 6a von Google sind beide vor Kurzem auf den Markt gekommen und liegen mit jeweils 470 und 460 Euro im gleichen Preisbereich. Diese Smartphone-Mittelklasse ist seit einiger Zeit ein umkämpftes Marktsegment; sowohl Google als auch Nothing versuchen, potenzielle Käufer mit spezieller Hardware und Software zu überzeugen.

Die Ansätze der beiden Hersteller ähneln sich in einigen Bereichen, in anderen ist die Herangehensweise sehr unterschiedlich. Im Test vergleichen wir das Pixel 6a und das Phone (1) miteinander - und stellen in vielen Punkten leichte Vorteile für das Phone (1) fest. Ganz anders sieht es aber zum Beispiel bei der Software aus. Am Ende hängt viel davon ab, was einem am Smartphone am wichtigsten ist: Design und Verarbeitung, Hardware, Kameras oder Software. Für eine bessere Übersicht haben wir den Test in diese vier Rubriken unterteilt.

Design und Verarbeitung

Das Phone (1) und das Pixel 6a unterscheiden sich äußerlich stark - sowohl von der Größe als auch vom Design und den verwendeten Materialien. Das Phone (1) ist mit seinem 6,55 Zoll großen Display merklich größer als das Pixel 6a mit seinem 6,1 Zoll großen Bildschirm. Das Pixel 6a hat insgesamt ein eher abgerundetes Design, das Phone (1) ist kantig - die Ähnlichkeit zu einem aktuellen iPhone haben wir bereits in Hands-on und Test festgestellt.

Von der Rückseite her ist das Pixel 6a klar der aktuellen Smartphone-Reihe von Google zuzuordnen: Ein breiter Kamerabalken trennt zwei leider nicht sonderlich kratzfeste Kunststoffpanels, die in leicht unterschiedlichen Farbtönen gehalten sind. Die Rückseite des Phone (1) hingegen ist aus merklich kratzfesterem Gorilla Glass.

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Das ist aber natürlich nicht das Wichtigste, was über die Rückseite des Phone (1) zu sagen ist: Strahlt das Pixel 6a von hinten eher Understatement aus, ist es beim ersten Nothing-Smartphone komplett das Gegenteil. Die durchsichtige Rückseite zeigt verschiedene Bauelemente, zudem sind insgesamt 900 winzige LEDs in fünf Leuchtstreifenelementen angeordnet. Dieses sogenannte Glyph-Interface leuchtet bei Anrufen und Benachrichtigungen analog zu mitunter skurril klingenden Klingeltönen und ist das Markenzeichen des Phone (1).

Das kann man mögen oder nicht - im direkten Vergleich sieht das Phone (1) aber definitiv interessanter aus. Von der Verarbeitungsqualität her sticht das Phone (1) durch die kratzfestere Rückseite hervor, ansonsten ist aber auch das Pixel 6a ein solide gebautes Smartphone. Das Google-Gerät ist zudem nach IP67 besser vor Wasser geschützt als das Phone (1) mit IP53.

Hardware

Sowohl Google als auch Nothing verwenden bei ihren Smartphones zahlreiche bereits bekannte Komponenten, die Mischung ist aber bei beiden Geräten interessant. Das Display des Phone (1) hat eine Auflösung von 2.400 x 1.080 Pixeln, ebenso das des Pixel 6a. Das Google-Smartphone unterstützt allerdings nur eine Bildrate von 60 Hz, während das Phone (1) bis zu 120 Hz unterstützt. Das macht sich in der täglichen Nutzung bemerkbar; das Nothing-Smartphone wirkt wesentlich flüssiger.

Beim Prozessor hat das Pixel 6a gegenüber dem Phone (1) einen Vorteil: Googles Tensor-Chip ist wesentlich leistungsfähiger als der Snapdragon 778G+, wenngleich auch der kein schlechter Prozessor ist. In den Benchmarktests schneidet das Pixel 6a durchweg besser ab als das Phone (1): Im Geekbench-5-Test erreicht das 6a einen Single Score von 1.030 Punkten, das Phone (1) nur knapp 800. Im Test Wild Life Extreme Unlimited des 3DMark erzielt das Pixel 6a mit 1.600 Zählern mehr als doppelt so viele Punkte wie das Nothing-Smartphone.

Maschinelles Lernen dank Tensor

Im Alltag vieler Nutzer mögen sich diese Leistungsunterschiede eher nicht bemerkbar machen - Googles Tensor-Chip dürfte mit seinen Leistungsreserven aber etwas zukunftssicherer sein. Zudem beherrscht der Chip maschinelles Lernen, was sich beim Pixel in zahlreichen Softwarefunktionen bemerkbar macht - dazu später mehr.

Das Pixel 6a hat 6 GByte RAM und 128 GByte Flash-Speicher, das Phone (1) kommt in der Grundversion mit 8 GByte RAM und 128 GByte Speicher. Mehr Arbeits- wie auch Flash-Speicher ist beim Smartphone von Nothing gegen Aufpreis möglich - das Pixel 6a hingegen gibt es nur in dieser Konfiguration. Beide Smartphones unterstützen 5G (SA/NSA) und Bluetooth in der Version 5.2, das Pixel 6a zudem Wi-Fi 6E; das Phone (1) unterstützt nur Wi-Fi 6.

Nothing Phone (1) - Hands on
Nothing Phone (1) - Hands on (01:43)

Der Akku des Phone (1) hat eine Nennladung von 4.500 mAh, der des Pixel 6a kommt mit 4.410 mAh. Bei der Laufzeit nehmen sich die Smartphones nicht viel, wir kommen mit beiden problemlos über den Tag - auch wenn wir die Geräte häufiger verwenden. Die Glyph-Beleuchtung des Phone (1) wirkt sich unseren Beobachtungen nach nicht negativ auf die Laufzeit aus.

Deutliche Unterschiede gibt es beim Laden: Das Phone (1) lässt sich kabelgebunden mit 33 Watt laden, was fast doppelt so viel ist wie beim Pixel 6a (18 Watt). Das Nothing-Smartphone unterstützt zudem drahtloses Laden mit bis zu 15 Watt - das Google-Gerät hingegen können wir nicht drahtlos aufladen.

Fingerabdrucksensor beim Pixel 6a manchmal mit Problemen

Beide Smartphones haben einen Fingerabdrucksensor im Display verbaut. Die Entsperrung mit dem Finger dauert auf beiden Geräten ungefähr gleich lang, beim Pixel 6a haben wir aber immer wieder Probleme mit der Erkennung. Den von zwei Medien berichteten Bug, dass sich das Pixel 6a einfach mit jedem beliebigen Finger entsperren lassen kann, können wir nicht bestätigen.

Das Phone (1) hat anders als das Pixel 6a auch zusätzlich eine Gesichtsentsperrung. Diese verwendet allerdings keine Hilfsmittel wie eine Tiefenkamera und dürfte daher mit nicht allzu komplizierten Mitteln zu überlisten sein. Zudem funktioniert sie äußerst unzuverlässig: Im Test wird das Gesicht oft nicht erkannt, auch wenn ausreichend Licht vorhanden ist.

Kameras

Das Pixel 6a und das Nothing Phone (1) haben beide eine weitwinklige Hauptkamera und eine zweite Kamera mit Superweitwinkelobjektiv auf der Rückseite eingebaut. Eine Telekamera hat keines der beiden Smartphones. Die Kameras unterscheiden sich stark in der Auflösung: Während Nothing bei beiden Kameras auf 50-Megapixel-Sensoren setzt, verwendet Google bei der Hauptkamera den bis zum Pixel 5 verwendeten 12,2-Megapixel-Sensor und einen 12-Megapixel-Sensor bei der Superweitwinkelkamera.

Standardmäßig nimmt das Phone (1) mit beiden Kameras Fotos mit 12,5 Megapixel auf, die Qualität lässt sich also gut vergleichen. Grundsätzlich lässt sich beim Phone (1) die Schärfe verbessern, indem Fotos mit voller Auflösung gemacht werden. Wie bei allen Smartphones, die dieses Pixel Binning verwenden, leiden dann aber der Kontrast und die Bilddynamik.

Im Standardmodus machen die Hauptkameras des Phone (1) und des Pixel 6a gute Fotos, die sich in puncto Schärfe nur unter starker Vergrößerung unterscheiden lassen. Die Kantenschärfe ist beim Phone (1) etwas höher, was zu einem etwas knackigeren Bild führt. Die Bilddynamik ist bei beiden Bildern gut, das Pixel 6a belichtet Schatten in manchen Bildsituationen etwas besser. Die Superweitwinkelkameras beider Smartphones bieten eine vergleichbare Schärfe, das Phone (1) belichtet für unseren Geschmack stellenweise etwas besser.

Farben beim Phone (1) etwas natürlicher

Die Farben gefallen uns grundsätzlich beim Phone (1) besser, da sie nicht so stark gesättigt sind wie beim Pixel 6a. In Gegenlichtsituationen machen beide Smartphones gute Bilder. Die Bilddynamik bei Nachtaufnahmen ist beim Pixel 6a besser, das Phone (1) belichtet helle Bereiche allerdings nicht über wie das Pixel 6a. Die Nachtaufnahmen des Pixel 6a sind in der Detailvergrößerung merklich weniger scharf als beim Phone (1), dafür ist das Rauschen stärker. Porträts beherrschen beide Smartphones gut. Porträts bei schlechtem Licht bzw. nachts beherrscht das Pixel 6a besser, beim Phone (1) hilft die Glyph-Beleuchtung dann bei einer etwas sanfteren Ausleuchtung.

Da beide Smartphones kein Teleobjektiv haben, sollte der Zoom idealerweise nur im niedrigen Vergrößerungsbereich verwendet werden. Bei zweifacher Vergrößerung können wir keine nennenswerten Unterschiede feststellen, die Aufnahmen sind qualitativ gut. Ab einem Vergrößerungsfaktor von vier sinkt die Qualität sichtbar; das Pixel 6a bietet wohlweislich nur maximal eine siebenfache Vergrößerung. Beim Phone (1) können wir maximal auf 20x zoomen, die Bilder dienen dann aber nur noch zu Dokumentationszwecken.

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Beim Phone (1) können wir 4K-Videos mit maximal 30 fps machen, beim Pixel 6a sind es 4K-Videos mit bis zu 60 fps. Beim Phone (1) können wir auch mit der Superweitwinkelkamera Videos machen, dann aber nur in Full-HD. Das Smartphone von Nothing kann außerdem HDR-Videos aufnehmen.

Insgesamt machen beide Kamerasysteme gute Fotos. Im direkten Vergleich hat das Pixel 6a Vorteile vor allem bei schlechtem Licht, das Phone (1) hingegen kann dank der höheren Auflösung bei der Schärfe punkten. Wer viele Videos mit seinem Smartphone aufnimmt, wird die Möglichkeit beim Pixel 6a schätzen, Filme auch in 4K mit 60 fps aufzunehmen. Dennoch können wir im Kamerabereich keinen direkten Gewinner ausmachen.

Software

Die nicht sonderlich zuverlässige Gesichtsentsperrung ist ein Hinweis darauf, dass sich das Phone (1) und das Pixel 6a momentan stellenweise deutlich in der Qualität der Software unterscheiden. Beim Phone (1) merken wir trotz eines ersten großen Updates mit Bugfixes, dass die Software noch nicht ausgereift ist. An verschiedenen Stellen fallen uns immer wieder Fehler auf, etwa die nicht funktionierende Gesichtserkennung.

Mit einem Doppeltipp auf den Einschalter lässt sich beim Phone (1) die Kamera aufrufen - leider interpretierte das System einen einfachen Druck auf den Button so oft als Doppeltipp, dass wir die Funktion mittlerweile abstellen mussten. Wir haben zudem erlebt, dass das Display des Smartphones nicht mehr anging, obwohl das Gerät selbst noch eingeschaltet war. Nothing sollte schnellstmöglich ein weiteres Update mit Bugfixes nachschieben.

Ansonsten entpuppt sich das vor dem Marktstart des Phone (1) als Nothing OS angekündigte Android-System im Grunde als solider Android-Skin, der einfach die meisten Teile des Pixel-Androids übernimmt. Bei einigen Überschriften hat Nothing die Schrift gegen eine eigene ausgetauscht, zudem gibt es ein paar eigene Widgets und natürlich die Steuerung der Glyph-Beleuchtung. Interessant für Tesla-Nutzer könnte die direkt in das Betriebssystem integrierte Fernsteuerung ihres Fahrzeugs sein. Insgesamt kommt Nothing OS dem Android auf dem Pixel 6a aber ziemlich nahe.

Pixel 6a mit weniger Bugs

Android 12 auf dem Pixel 6a läuft allerdings wesentlich zuverlässiger als das System auf dem Phone (1). Dabei sollte allerdings nicht vergessen werden, dass Google beim Pixel 6a einige Monate Vorlaufzeit hatte und dass in der Anfangszeit des Pixel 6 und Pixel 6 Pro dort auch zahlreiche Fehler aufgetreten waren.

Das Pixel 6a kommt mit den für die aktuellen Pixel-Smartphones typischen Zusatzfunktionen wie dem Bildbearbeitungstool Magic Eraser und der Rekorder-App, die aufgenommene Gespräche sehr gut transkribieren kann. Diese Funktionen werden Google zufolge durch die Maschinenlernfähigkeiten des Tensor-Chips ermöglicht und laufen daher nicht auf anderen Smartphones. Nothing hat zumindest versucht, für den Rekorder einen Ersatz anzubieten: Die App Automatische Transkription & Geräuschbenachrichtigungen ist aber eher als Unterstützung für Hörgeschädigte gedacht und bei Weitem nicht so präzise wie Googles Audiorekorder.

Aktuell ist die Software auf dem Pixel 6a umfangreicher und vor allem stabiler als die auf dem Nothing Phone (1). Die Stabilität wird Nothing hoffentlich mithilfe von Updates verbessern, gegen die fehlenden Funktionen wird das Unternehmen allerdings nichts tun können: Manche Android-Funktionen bietet Google schlichtweg nicht außerhalb seiner Pixel-Reihe an.

Bezüglich der Updateversorgung bietet Google beim Pixel 6a ein Jahr länger Sicherheitsupdates als Nothing beim Phone (1) an - fünf anstelle von vier Jahren. Android-Upgrades wollen sowohl Google als auch Nothing drei Jahre lang liefern. Bei beiden Smartphones lassen sich die Bootloader problemlos entsperren. Die Geräte lassen sich entsprechend einfach rooten und/oder mit einem alternativen Android-System versehen.

Verfügbarkeit und Fazit

Das Pixel 6a kostet bei Google(öffnet im neuen Fenster) 460 Euro. Es gibt nur ein Modell mit einer Speicherausstattung von 6 GByte RAM und 128 GByte Flash-Speicher. Das Phone (1) von Nothing(öffnet im neuen Fenster) kostet mit 8 GByte RAM und 128 GByte Flash-Speicher 470 Euro. Das Smartphone ist auch mit mehr Speicher erhältlich: Die Version mit 8 GByte RAM und 256 GByte Speicher kostet 500 Euro, die Variante mit 12 GByte RAM und 256 GByte Speicher ist für 550 Euro erhältlich.

Fazit

Das Pixel 6a und die Einstiegsversion des Nothing Phone (1) kosten nahezu gleich viel, die Smartphones unterscheiden sich aber in vielen Dingen stark. Das beginnt beim Display und setzt sich bei der Speicherausstattung, dem Prozessor, der Software und natürlich der Beleuchtung auf der Rückseite fort.

Grundsätzlich halten wir beide Smartphones angesichts des Preises für gut ausgestattet. Beide bieten ein gutes Dualkamerasystem, ausreichend Leistung und eine gute Akkulaufzeit. Beim Display sehen wir Vorteile beim Phone (1), was vor allem an der Unterstützung einer Bildrate von 120 Hz liegt. Im Alltag führt das zu merklich flüssigerem Scrolling.

Von der Leistung her ist das Pixel 6a auf dem Papier klar schneller. Im Alltag merken wir davon nicht viel, mehr Leistungsreserven wie beim Pixel 6a begrüßen wir langfristig gesehen aber. Bei nahezu gleichem Preis bietet das Phone (1) 2 GByte mehr Arbeitsspeicher; außerdem können Interessenten auch Versionen mit mehr Speicher bekommen, was beim Pixel 6a grundsätzlich nicht möglich ist.

Das Phone (1) setzt sich mit der Glyph-Beleuchtung und der grundsätzlich auffälligen Rückseite deutlich von der Konkurrenz ab. Verglichen mit dem Phone (1) wirkt das Pixel 6a, das mit dem breiten Kamerabalken selbst schon etwas ungewöhnlich ist, geradezu bieder. Ob einem die leuchtende Rückseite gefällt oder nicht, ist Geschmackssache - außergewöhnlich ist sie in jedem Fall.

Google Pixel 6a und Nothing Phone (1) im Vergleich
Google Pixel 6a Nothing Phone (1)
Display 6,1 Zoll OLED, 2.400 x 1.080 Pixel, 60 Hz 6,55 Zoll OLED, 2.400 x 1.080 Pixel, 12 Hz, HDR10+
Prozessor Google Tensor Qualcomm Snapdragon 778G+
Speicher 6 GByte LPDDR5-RAM und 128 GByte Flash (UFS 3.1) 8/12 GByte LPDDR5, 128/256 GByte UFS 3.1
Kamera 12,2 Megapixel Hauptkamera mit f/1.7 und OIS, 12 Megapixel Superweitwinkelkamera mit f/2.2 50 Megapixel Hauptkamera mit f/1.88 und OIS (Sony IMX766), 50 Megapixel Superweitwinkelkamera mit bis zu 114 Grad Bildwinkel (Samsung Isocell JN1), f/2.2
Frontkamera 8 Megapixel 16 Megapixel (Sony IMX471)
Akku 4.410 mAh, Laden mit 18 Watt, kein drahtloses Laden 4.500 mAh, Laden mit 33 Watt, drahtlos Laden mit 15 Watt
Netzwerk 5G, Wifi 6e, Bluetooth 5.2 5G, Wi-Fi 6, Bluetooth 5.2
Größe 152,2 x 71,8 x 8,9 mm 159,2 x 75,8 x 8,3 mm
Gewicht 178 Gramm 193,5 Gramm
Betriebssystem Android 12 Android 12
Besonderheiten Magic Eraser, Porträtschärfung, Sprachaufnahme mit Transkribierung Glyph-Beleuchtung der transparenten Rückseite, Tesla-Steuerung

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Nothing Phone (2) - 256 GB + 12 GB RAM, Glyph Interface, Nothing OS 2.0, 50-MP-Dual-Kamera, OIS, 6,7" LTPO OLED-Display, 4700-mAh-Akku, Wasserfest IP54, Android Simlockfreie Handy, Dunkelgrau

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Einige Unterschiede gibt es bei der Software: Zum einen läuft das Phone (1) aktuell noch nicht fehlerfrei, was angesichts der gerade erst erfolgten Veröffentlichung aber nicht ungewöhnlich ist. Google hatte bei seinen Pixel-6-Modellen monatelang Probleme mit zahlreichen Bugs. Das Pixel 6a wird außerdem grundsätzlich einige Software-Funktionen exklusiv haben, wie es bei Googles Pixel-Geräten üblich ist.

Nothing versucht, bei der Software eigene Akzente zu setzen - etwa durch die in das System integrierte Tesla-Steuerung. Allerdings sollte Nothing schnellstmöglich ein Update mit Fehlerbeseitigungen nachreichen, bevor das Phone (1) eine breitere Verfügbarkeit erreicht.

Am Ende gibt es in unserem Vergleich keinen eindeutigen Gewinner: Interessenten müssen sich zwischen einem schnelleren SoC und den Softwarefunktionen des Pixel 6a auf der einen Seite und dem besseren Display, drahtlosen Laden und dem Design des Phone (1) auf der anderen Seite entscheiden. Sobald Nothing die anfänglichen Bugs unter Kontrolle hat, dürfte die Entscheidung noch schwerer fallen. Vom Preis her betrachtet sind sowohl das Phone (1) als auch das Pixel 6a gute Smartphones.


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