Kameras

Das Pixel 6a und das Nothing Phone (1) haben beide eine weitwinklige Hauptkamera und eine zweite Kamera mit Superweitwinkelobjektiv auf der Rückseite eingebaut. Eine Telekamera hat keines der beiden Smartphones. Die Kameras unterscheiden sich stark in der Auflösung: Während Nothing bei beiden Kameras auf 50-Megapixel-Sensoren setzt, verwendet Google bei der Hauptkamera den bis zum Pixel 5 verwendeten 12,2-Megapixel-Sensor und einen 12-Megapixel-Sensor bei der Superweitwinkelkamera.

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Standardmäßig nimmt das Phone (1) mit beiden Kameras Fotos mit 12,5 Megapixel auf, die Qualität lässt sich also gut vergleichen. Grundsätzlich lässt sich beim Phone (1) die Schärfe verbessern, indem Fotos mit voller Auflösung gemacht werden. Wie bei allen Smartphones, die dieses Pixel Binning verwenden, leiden dann aber der Kontrast und die Bilddynamik.

Im Standardmodus machen die Hauptkameras des Phone (1) und des Pixel 6a gute Fotos, die sich in puncto Schärfe nur unter starker Vergrößerung unterscheiden lassen. Die Kantenschärfe ist beim Phone (1) etwas höher, was zu einem etwas knackigeren Bild führt. Die Bilddynamik ist bei beiden Bildern gut, das Pixel 6a belichtet Schatten in manchen Bildsituationen etwas besser. Die Superweitwinkelkameras beider Smartphones bieten eine vergleichbare Schärfe, das Phone (1) belichtet für unseren Geschmack stellenweise etwas besser.

Farben beim Phone (1) etwas natürlicher

Die Farben gefallen uns grundsätzlich beim Phone (1) besser, da sie nicht so stark gesättigt sind wie beim Pixel 6a. In Gegenlichtsituationen machen beide Smartphones gute Bilder. Die Bilddynamik bei Nachtaufnahmen ist beim Pixel 6a besser, das Phone (1) belichtet helle Bereiche allerdings nicht über wie das Pixel 6a. Die Nachtaufnahmen des Pixel 6a sind in der Detailvergrößerung merklich weniger scharf als beim Phone (1), dafür ist das Rauschen stärker. Porträts beherrschen beide Smartphones gut. Porträts bei schlechtem Licht bzw. nachts beherrscht das Pixel 6a besser, beim Phone (1) hilft die Glyph-Beleuchtung dann bei einer etwas sanfteren Ausleuchtung.

  • Das Phone (1) macht Bilder mit ausgeglichener Belichtung und guter Schärfe. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Beim Pixel 6a sind die Farben kräftiger, die Schatten mitunter ein wenig besser ausgeleuchtet. Dafür ist die Detailschärfe etwas geringer. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch bei den Superweitwinkelaufnahmen sind die Farben beim Phone (1) dezenter als ...
  • ... beim Pixel 6a. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Keines der Smartphones hat ein Teleobjektiv, die zweifache Vergrößerung ist beim Phone (1) aber noch gut nutzbar. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch beim Pixel 6a können wir problemlos digital zweifach vergrößern. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Bei siebenfacher Vergrößerung sind die Qualitätseinbußen sichtbar, sowohl beim Phone (1) ...
  • ... als auch beim Pixel 6a. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der 20-fache Digitalzoom beim Phone (1) eignet sich nur zu Dokumentationszwecken. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem Phone (1) gemachtes Bild (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem Pixel 6a gemachtes Bild (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Bei Gegenlichtaufnahmen schafft es das Phone (1), die Belichtung halbwegs ausgeglichen zu gestalten. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Beim Pixel 6a ist die Belichtung noch etwas besser. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • In dieser Gegenlichtaufnahme hingegen ist der Kontrast beim Phone (1) etwas gering, dafür gibt es reichlich Details. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Beim Pixel 6a verschwinden die Details am Boden und im Hintergrund aufgrund des hohen Kontrasts. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem Phone (1) gemachtes Bild (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem Pixel 6a gemachtes Bild (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem Phone (1) gemachtes Bild (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem Pixel 6a gemachtes Bild (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem Phone (1) gemachtes Bild (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem Pixel 6a gemachtes Bild (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Superweitwinkelkamera des Phone (1) belichtet in dieser Situation die Schatten besser ...
  • ... als das Pixel 6a. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Nothing Phone (1) hat einen Nachtmodus, der sich sowohl mit der Hauptkamera ...
  • ... als auch mit der Superweitwinkelkamera verwenden lässt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Nachtmodus des Pixel 6a belichtet die dunklen Bereiche besser und ist weniger verrauscht, dafür aber weniger scharf. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Nachtmodus des Pixel 6a, verwendet mit dem Superweitwinkelobjektiv (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Phone (1) ist ein gutes Stück größer als das Pixel 6a. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Google setzt beim Pixel 6a eher auf einen abgerundeten Rahmen, Nothing hält das Phone (1) eckig. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Vom Design her unterscheiden sich die beiden Smartphones stark - vor allem auf der Rückseite. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Phone (1) mit Beleuchtung (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Beide Smartphones haben eine Dualkamera mit Weitwinkel- und Superweitwinkelobjektiv. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Das Phone (1) macht Bilder mit ausgeglichener Belichtung und guter Schärfe. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
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Da beide Smartphones kein Teleobjektiv haben, sollte der Zoom idealerweise nur im niedrigen Vergrößerungsbereich verwendet werden. Bei zweifacher Vergrößerung können wir keine nennenswerten Unterschiede feststellen, die Aufnahmen sind qualitativ gut. Ab einem Vergrößerungsfaktor von vier sinkt die Qualität sichtbar; das Pixel 6a bietet wohlweislich nur maximal eine siebenfache Vergrößerung. Beim Phone (1) können wir maximal auf 20x zoomen, die Bilder dienen dann aber nur noch zu Dokumentationszwecken.

Nothing Phone (1) - 8 GB RAM + 256 GB, Glyph Interface, 50-MP-Dualkamera, Nothing OS, OLED-Display (6,55 Zoll, 120 Hz), weiß

Beim Phone (1) können wir 4K-Videos mit maximal 30 fps machen, beim Pixel 6a sind es 4K-Videos mit bis zu 60 fps. Beim Phone (1) können wir auch mit der Superweitwinkelkamera Videos machen, dann aber nur in Full-HD. Das Smartphone von Nothing kann außerdem HDR-Videos aufnehmen.

Insgesamt machen beide Kamerasysteme gute Fotos. Im direkten Vergleich hat das Pixel 6a Vorteile vor allem bei schlechtem Licht, das Phone (1) hingegen kann dank der höheren Auflösung bei der Schärfe punkten. Wer viele Videos mit seinem Smartphone aufnimmt, wird die Möglichkeit beim Pixel 6a schätzen, Filme auch in 4K mit 60 fps aufzunehmen. Dennoch können wir im Kamerabereich keinen direkten Gewinner ausmachen.

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Keep The Focus 06. Aug 2022 / Themenstart

wie kommst du darauf?

Trollversteher 04. Aug 2022 / Themenstart

Ich habe alle meine vorherigen iPhones (bis auf mein aktuelles, da habe ich mir mal so ne...

YaelS 31. Jul 2022 / Themenstart

Das Pixel6 kann ich de-googeln und Graphene-OS drauf installieren.

ApfelBirneHund123 30. Jul 2022 / Themenstart

Ist beim A53 nicht Konsens, besser zum A52s zu greifen? Nahezu identisches Phone, SoC...

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