Hardware
Sowohl Google als auch Nothing verwenden bei ihren Smartphones zahlreiche bereits bekannte Komponenten, die Mischung ist aber bei beiden Geräten interessant. Das Display des Phone (1) hat eine Auflösung von 2.400 x 1.080 Pixeln, ebenso das des Pixel 6a. Das Google-Smartphone unterstützt allerdings nur eine Bildrate von 60 Hz, während das Phone (1) bis zu 120 Hz unterstützt. Das macht sich in der täglichen Nutzung bemerkbar; das Nothing-Smartphone wirkt wesentlich flüssiger.
Beim Prozessor hat das Pixel 6a gegenüber dem Phone (1) einen Vorteil: Googles Tensor-Chip ist wesentlich leistungsfähiger als der Snapdragon 778G+, wenngleich auch der kein schlechter Prozessor ist. In den Benchmarktests schneidet das Pixel 6a durchweg besser ab als das Phone (1): Im Geekbench-5-Test erreicht das 6a einen Single Score von 1.030 Punkten, das Phone (1) nur knapp 800. Im Test Wild Life Extreme Unlimited des 3DMark erzielt das Pixel 6a mit 1.600 Zählern mehr als doppelt so viele Punkte wie das Nothing-Smartphone.
Maschinelles Lernen dank Tensor
Im Alltag vieler Nutzer mögen sich diese Leistungsunterschiede eher nicht bemerkbar machen - Googles Tensor-Chip dürfte mit seinen Leistungsreserven aber etwas zukunftssicherer sein. Zudem beherrscht der Chip maschinelles Lernen, was sich beim Pixel in zahlreichen Softwarefunktionen bemerkbar macht - dazu später mehr.
Das Pixel 6a hat 6 GByte RAM und 128 GByte Flash-Speicher, das Phone (1) kommt in der Grundversion mit 8 GByte RAM und 128 GByte Speicher. Mehr Arbeits- wie auch Flash-Speicher ist beim Smartphone von Nothing gegen Aufpreis möglich - das Pixel 6a hingegen gibt es nur in dieser Konfiguration. Beide Smartphones unterstützen 5G (SA/NSA) und Bluetooth in der Version 5.2, das Pixel 6a zudem Wi-Fi 6E; das Phone (1) unterstützt nur Wi-Fi 6.
Der Akku des Phone (1) hat eine Nennladung von 4.500 mAh, der des Pixel 6a kommt mit 4.410 mAh. Bei der Laufzeit nehmen sich die Smartphones nicht viel, wir kommen mit beiden problemlos über den Tag - auch wenn wir die Geräte häufiger verwenden. Die Glyph-Beleuchtung des Phone (1) wirkt sich unseren Beobachtungen nach nicht negativ auf die Laufzeit aus.
Deutliche Unterschiede gibt es beim Laden: Das Phone (1) lässt sich kabelgebunden mit 33 Watt laden, was fast doppelt so viel ist wie beim Pixel 6a (18 Watt). Das Nothing-Smartphone unterstützt zudem drahtloses Laden mit bis zu 15 Watt - das Google-Gerät hingegen können wir nicht drahtlos aufladen.
Fingerabdrucksensor beim Pixel 6a manchmal mit Problemen
Beide Smartphones haben einen Fingerabdrucksensor im Display verbaut. Die Entsperrung mit dem Finger dauert auf beiden Geräten ungefähr gleich lang, beim Pixel 6a haben wir aber immer wieder Probleme mit der Erkennung. Den von zwei Medien berichteten Bug, dass sich das Pixel 6a einfach mit jedem beliebigen Finger entsperren lassen kann, können wir nicht bestätigen.
Das Phone (1) hat anders als das Pixel 6a auch zusätzlich eine Gesichtsentsperrung. Diese verwendet allerdings keine Hilfsmittel wie eine Tiefenkamera und dürfte daher mit nicht allzu komplizierten Mitteln zu überlisten sein. Zudem funktioniert sie äußerst unzuverlässig: Im Test wird das Gesicht oft nicht erkannt, auch wenn ausreichend Licht vorhanden ist.
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| Pixel 6a vs. Nothing Phone: Welches ist das bessere Smartphone für 470 Euro? | Kameras |










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