Pixel 6a im Test: Googles Mittelklasse überzeugt trotz Kompromissen

Beim Pixel 6a setzt Google auf bekannte Hardware - das Smartphone ist aktuell die preiswerteste Möglichkeit, alle Pixel-Softwarefunktionen zu nutzen.

Ein Test von veröffentlicht am
Das Pixel 6a (rechts) neben dem Pixel 6 Pro
Das Pixel 6a (rechts) neben dem Pixel 6 Pro (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Googles neues Smartphone Pixel 6a ist vorbestellbar. Damit bringt Google nach dem Pixel 4a wieder ein Pixel-Mittelklassemodell nach Deutschland, nachdem das Pixel 5a hierzulande nicht erschienen ist. Das Pixel 6a ist eine Mischung aus Pixel 5 und Pixel 6 und bietet entsprechend einiges an bekannter Hardware. Es ist gleichzeitig auch das kleinste aktuelle Pixel und der günstigste Weg, an Googles komplette Pixel-Softwareoptimierungen zu kommen. Golem.de hat sich das neue Smartphone genau angeschaut.

Inhalt:
  1. Pixel 6a im Test: Googles Mittelklasse überzeugt trotz Kompromissen
  2. Googles Tensor-Chip wie im Pixel 6
  3. Verfügbarkeit und Fazit: Pixel 6a

Das Design des Pixel 6a hat Google wenig überraschend komplett vom Pixel 6 und Pixel 6 Pro übernommen: Das Smartphone hat einen markanten schwarzen Balken auf der Rückseite, in den die Kameras eingebaut sind. Das Kameramodul ist allerdings flacher als bei den beiden anderen Modellen. Die Rückseite ist aus Kunststoff und nicht aus Glas wie beim Pixel 6 und Pixel 6 Pro, was auf den ersten Blick allerdings kaum auffällt - nach einiger Nutzung aber dann doch, da die Rückseite sehr schnell verkratzt.

Der Rahmen des Pixel 6a ist aus Metall, insgesamt fühlt sich das Smartphone sehr hochwertig an. Anders als die anderen aktuellen Pixel-Modelle ist das Pixel 6a aber nicht nach IP68 vor Wasser und Staub geschützt, sondern nach IP67. Das bedeutet, dass kein Schutz gegen dauerndes Untertauchen besteht, sondern nur gegen zeitweiliges Untertauchen. Das Smartphone ist offiziell beim Eintauchen in Wasser also nicht sicher.

Trotz 6,1-Zoll-Display ist das Pixel 6a kein kleines Smartphone

Das OLED-Display hat eine Größe von 6,1 Zoll und ist damit noch einmal kleiner als der Bildschirm des Pixel 6 mit 6,4 Zoll. Das Pixel 6a ist damit das kleinste aktuelle Pixel-Modell, wenngleich es mit 152 x 71 mm kein kleines Smartphone ist. Das Pixel 4a beispielsweise war mit 144 x 70 mm kleiner, das Pixel 5a hingegen etwas größer. Der Bildschirm des Pixel 6a hat eine Auflösung von 2.400 x 1.080 Pixeln und unterstützt eine Bildrate von nur 60 Hz - anders als das Pixel 6 mit maximal 90 Hz und das Pixel 6 Pro mit bis zu 120 Hz.

  • Das Pixel 6a hat das gleiche Design wie die anderen beiden Pixel-6-Modelle. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Kamera ist ebenfalls in einem breiten Balken auf der Rückseite eingebaut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Dieser ist allerdings weniger hoch als beim PIxel 6 und Pixel 6 Pro, ...
  • ... wie der direkte Vergleich zeigt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Pixel 6a, rechts, neben dem Pixel 6 Pro (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Display des Pixel 6a ist 6,1 Zoll groß, was das Smartphone zwar kleiner als das Pixel 6, aber nicht kompakt macht. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Frontkamera ist direkt im Display untergebracht. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Qualität der Hauptkamera entspricht - nicht verwunderlich - der des Pixel 5. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die gleiche Szene mit dem Pixel 6 aufgenommen - das Pixel 6a verwendet die gleiche Hauptkamera. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Pixel 6 Pro zeigt unter starker Vergrößerung eine etwas bessere Schärfe, der Bildeindruck ist ansonsten aber sehr ähnlich. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Superweitwinkelkamera entspricht der des Pixel 6 und Pixel 6 Pro. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Dasselbe Motiv, mit dem Pixel 5 aufgenommen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Dasselbe Motiv, mit dem Pixel 6 Pro aufgenommen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Pixel 6a hat kein optisches Teleobjektiv, was auf kurzen Zoomdistanzen wie hier (2x) unproblematisch ist. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Dasselbe Motiv, mit dem Pixel 5 aufgenommen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Dasselbe Motiv, mit dem Pixel 6 Pro aufgenommen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Bilddynamik ist auch beim Pixel 6a sehr gut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der zweifache Digitalzoom ist gut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Sobald wir den Zoom ausreizen, ist die Qualität aber nicht mehr mit der des Pixel 6 Pro vergleichbar - dieses hat aber auch ein Teleobjektiv. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Das Pixel 6a hat das gleiche Design wie die anderen beiden Pixel-6-Modelle. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
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Das führt dazu, dass Bildschirminhalte beim Pixel 6a im direkten Vergleich mit den beiden anderen aktuellen Pixel-Modellen etwas weniger flüssig wirken. Die Farben sind in der Grundeinstellung für unseren Geschmack etwas zu knallig, das lässt sich aber mit der Option "natürlich" ändern. Grundsätzlich gefällt uns das Display des Pixel 6a gut, dass Google bei einem Preis von 460 Euro aber auf eine Bildrate von wenigstens 90 Hz verzichtet hat, finden wir schade.

Google Pixel 6a

Wie bei den beiden anderen Pixel-6-Modellen ist der Fingerabdrucksensor beim Pixel 6a im Display verbaut. Google hat sich die Kritik der Pixel-6-Nutzer offenbar zu Herzen genommen und einen anderen Sensor verbaut: Dieser reagiert wesentlich schneller als der des Pixel 6 Pro, das wir als Vergleich hinzugezogen haben. Im Vergleich mit einem wesentlich teureren Smartphone wie dem ROG Phone 6 von Asus braucht das Pixel 6a aber dennoch länger, um mit dem Finger entsperrt zu werden.

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Googles Tensor-Chip wie im Pixel 6 
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Kaleidosc0pe 26. Jul 2022 / Themenstart

Ich gebe dir da voll Recht. Das P30 Pro war seiner Zeit weit voraus. Es war mit Abstand...

WakeUpNews 25. Jul 2022 / Themenstart

Da gibt es auch andere Meinungen? Mich interessieren Quellen dafür ("null secure"), denn...

Truster 22. Jul 2022 / Themenstart

Evtl falsche Ansicht? Du hast auf Psy's Posting bzgl der Größe des Gerätes geantwortet...

tk (Golem.de) 22. Jul 2022 / Themenstart

Hallo! Danke für den Hinweis, das habe ich glatt übersehen. Habe ich nachgetragen!

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