Googles Tensor-Chip wie im Pixel 6
Im Inneren des Pixel 6a steckt Googles Tensor-Chip. Im Test Wild Life Extreme Unlimited des 3DMark kommt das Smartphone auf durchschnittlich um die 1.600 Zähler. Das liegt nur unwesentlich unter dem Ergebnis des Pixel 6 Pro, das aufgrund der Größe möglicherweise eine bessere Hitzeverteilung hat. Mit 6 GByte LPDDR5-Arbeitsspeicher hat das Pixel 6a weniger RAM als die beiden anderen aktuellen Pixel-Modelle, im Alltag reagiert das Smartphone aber flott.
Auf der Rückseite des Pixel 6a ist eine Dualkamera eingebaut. Die Hauptkamera hat 12,2 Megapixel und eine Anfangsblende von f/1.7, was der Kamera des Pixel 5 entspricht. Wenig überraschend sind die mit der Hauptkamera des Pixel 6a gemachten Fotos von der Qualität her identisch zu denen, die wir mit dem Pixel 5 machen. Die Superweitwinkelkamera hat das Pixel 6a von der Pixel-6-Serie übernommen: Sie hat 12 Megapixel und eine Anfangsblende von f/2.2. Wenig überraschend entsprechen deren Bildergebnisse denen der Superweitwinkelkamera des Pixel 6 Pro.
Nicht die gleiche Kamera wie beim Pixel 6
Anders als beim Pixel 4a und Pixel 5a bekommen Käufer des Pixel 6a also nicht mehr die gleiche Kamera wie bei den teureren aktuellen Pixel-Modellen. Vergleichen wir allerdings die mit der Hauptkamera des Pixel 6a gemachten Bilder mit denen, die wir mit dem Pixel 6 Pro im 12-Megapixel-Modus gemacht haben, zeigt sich, dass das Pixel 6 Pro eine etwas höhere Detailschärfe hat. Bei feinen Details wie Blättern oder Dachschindeln ist das erkennbar - allerdings auch nur in der Vergrößerung.
Der Bildeindruck an sich ist sehr ähnlich, was an der gleichen Bildverarbeitung beim Pixel 6a liegen dürfte. Auch das Pixel 6a macht ausgeglichen belichtete Bilder mit gutem Kontrast, guter Darstellung von Schatten und angenehmer Schärfe. Beim Superweitwinkelobjektiv sind die Bildergebnisse des Pixel 6a und Pixel 6 Pro identisch.
Beim digitalen Zoomen im niedrigen Vergrößerungsbereich sehen wir keine nennenswerten Unterschiede zwischen dem Pixel 6a und dem Pixel 6 Pro. Wenn wir die vierfache Vergrößerung allerdings überschreiten, wird der Qualitätsunterschied deutlich: Dann wechselt das Pixel 6 Pro auf das optische Teleobjektiv, das das Pixel 6a nicht hat. Entsprechend sind die Bildergebnisse dann merklich besser, zudem ist ein größerer Zoombereich möglich.
Verzichten müssen Nutzer auf die Bewegungsmodi des Pixel 6 und Pixel 6 Pro, mit denen sich Bilder mit Bewegungsunschärfe und Langzeitbelichtungen machen lassen. Funktionen wie der magische Radierer, mit dem ungewünschte Elemente aus einem Bild entfernt werden können, der Porträtmodus mit künstlicher Beleuchtung und Live-HDR+ sind aber auch beim Pixel 6a vorhanden. Videoaufnahmen sind auch beim Pixel 6a in 4K-Auflösung mit bis zu 60 fps möglich.
Gute Kameraleistung trotz älterem Sensor
Insgesamt bietet das Pixel 6a aber trotz älterem Sensor bei der Hauptkamera eine gute Kameraleistung - was angesichts der Ergebnisse, die wir damals mit dem Pixel 5 erzielt haben, nicht verwunderlich ist. Wie beim Pixel 6 müssen Nutzer auf ein Teleobjektiv verzichten, was im niedrigen Zoombereich allerdings unproblematisch ist. Die Befürchtung, mit dem Pixel 6a ein im Kamerabereich deutlich schlechteres Smartphone als das Pixel 6 zu bekommen, ist aus unserer Sicht unbegründet. Die Detailschärfe ist beim Pixel 6 Pro besser, was angesichts des Unterschiedes beim Sensor zu erwarten war. Der Schärfeunterschied ist aber nur in Detailvergrößerungen zu sehen.
Das Pixel 6a hat einen Akku mit einer Nennladung von 4.410 mAh, was gut 200 mAh weniger ist als beim Pixel 6. Wir kommen mit einer Akkuladung gut über den Tag; wie beim Test des Pixel 6 Pro verlängerte sich die Laufzeit nach ein paar Tagen. Solange benötigt offenbar Googles Akku-Algorithmus, um die Laufzeit zu optimieren. Geladen wird das Pixel 6a wie die anderen Pixel-6-Modelle mit bis zu 18 Watt, drahtloses Laden ist anders als beim Pixel 6 und Pixel 6 Pro nicht möglich.
Ausgeliefert wird das Pixel 6a mit Android 12 und den Softwarefunktionen, die auch das Pixel 6 und Pixel 6 Pro bieten. So können wir auch auf dem Pixel 6a Gespräche in verschiedenen Sprachen aufnehmen und automatisch ein schriftliches Protokoll anfertigen lassen. Auch systemweite Untertitel sind möglich. Beim Pixel 6a verspricht Google fünf Jahre lang Sicherheitsupdates und drei Jahre lang Versionsupgrades. Die Softwareversorgung soll also bis 2027 erfolgen.
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| Pixel 6a im Test: Googles Mittelklasse überzeugt trotz Kompromissen | Verfügbarkeit und Fazit: Pixel 6a |










Ich gebe dir da voll Recht. Das P30 Pro war seiner Zeit weit voraus. Es war mit Abstand...
Da gibt es auch andere Meinungen? Mich interessieren Quellen dafür ("null secure"), denn...
Evtl falsche Ansicht? Du hast auf Psy's Posting bzgl der Größe des Gerätes geantwortet...
Hallo! Danke für den Hinweis, das habe ich glatt übersehen. Habe ich nachgetragen!