Pixel 6 und 6 Pro im Test: Google hat es endlich geschafft

Das Pixel 6 und Pixel 6 Pro werden endlich Googles Rang als Android-Macher gerecht: Die Smartphones bieten starke Hardware und sinnvolle Software.

Ein Test von veröffentlicht am
Links das Pixel 6 Pro, rechts das Pixel 6
Links das Pixel 6 Pro, rechts das Pixel 6 (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Mit dem neuen Pixel 6 und Pixel 6 Pro versucht Google etwas Neues: Anstatt sich wie zuvor auf einen Prozessor von Qualcomm zu verlassen, setzt das Unternehmen auf den eigenen Tensor-Chip. Diese Entscheidung hat Auswirkungen auf eine Reihe von Faktoren, die aus Googles Pixel-Geräten endlich für Android repräsentative Geräte machen - was schon seit Jahren hätte so sein sollen.

Die neuen Pixel-Modelle machen keine Kompromisse mehr beim Prozessor und bieten dank maschinellem Lernen eine Reihe von Foto- und Videofunktionen, die im Alltag tatsächlich nützlich sind. Zusammen mit einem längeren Update-Zeitraum als bisher sind das Pixel 6 und das Pixel 6 Pro endlich Android-Topgeräte, wie man sie von Google erwarten würde.

Packen wir das Pixel 6 und das Pixel 6 Pro aus, fällt uns sofort das eigenwillige Design der Rückseite auf. Die Kameras sind in einem breiten, schwarzen Modul verbaut, das sich von einer Längsseite zur nächsten erstreckt. Das Pixel 6 hat zwei Kameras, das Pixel 6 Pro drei - dazu später mehr. Der Bereich über den Kameras ist beim Pro etwas breiter, woran man die Geräte auf den ersten Blick unterscheiden kann.

Kamerabalken ist prägnant

Blicken wir auf Googles Nexus-Smartphones zurück, ist der Kamerabalken gar nicht mehr so neuartig: Das Nexus 6P - von Huawei gebaut - hatte ein vergleichbar auffälliges Kameramodul. Bei den neuen Pixel-Modellen unterteilt der Kamerabalken auch die Farbgebung der Rückseite: Der Bereich oberhalb ist in einem leicht anderen Farbton als der Hauptbereich. Mit dem Design konnten wir uns nach anfänglichen Bedenken durchaus anfreunden, wir finden, dass es sich vom Einerlei der meisten Konkurrenten abhebt.

  • Ein bei trübem Wetter mit dem Pixel 6 Pro aufgenommenes Bild (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das iPhone 13 Pro macht im direkten Vergleich ein weniger gut belichtetes Foto. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit der Hauptkamera des Pixel 6 Pro gemachtes Bild (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit der Superweitwinkelkamera des Pixel 6 Pro gemachtes Bild (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Im direkten Vergleich wirken auch hier die mit dem iPhone 13 Pro gemachten Bilder ...
  • ... weniger ausdruckstark. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Hauptkamera des Pixel 6 Pro ...
  • ... ermöglicht einen zweifachen Digitalzoom. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Außerdem hat das Pixel 6 Pro eine Telekamera mit vierfacher Vergrößerung, ...
  • ... die bis zu 20-fache digitale Vergrößerung ermöglicht. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das iPhone 13 Pro hingegen schafft eine dreifache optische Vergrößerung ...
  • und eine weniger gut aussehende 15-fache digitale Vergrößerung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Mit dem Pixel 6 Pro sind stimmige Nachtaufnahmen möglich. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem Pixel 6 Pro aufgenommenes Bild (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem Pixel 6 Pro aufgenommenes Bild (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem Pixel 6 Pro aufgenommenes Bild (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Pixel 6 Pro ermöglicht es, Nachtaufnahmen auch im Porträtmodus zu machen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das iPhone 13 hingegen macht im direkten Vergleich weniger gute Nachtaufnahmen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das iPhone 13 hingegen macht im direkten Vergleich weniger gute Nachtaufnahmen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Bei den Nachtporträts finden wir, dass das iPhone 13 Pro im direkten Vergleich die Hautfarbe nicht gut trifft. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Mit dem Magic Eraser können wir Bildteile aus Fotos entfernen - auch, wenn wir sie (wie hier) nicht mit einem Pixel gemacht haben. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • An die beiden Personen im Gässchen erinnern nur noch die Schatten, die auf den zweiten Blick sichtbar sind. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Links das Pixel 6 Pro, rechts das Pixel 6 (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Pixel 6 Pro hat drei Objektive, das Pixel 6 zwei (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Kameras der neuen Pixel-Modelle sind in einem auffälligen Querbalken eingebaut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Pixel 6 Pro hat zusätzlich zur Haupt- und Superweitwinkelkamera noch eine Telekamera. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Pixel 6 hat eine Hauptkamera und eine Superweitwinkelkamera. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Pixel 6 ist ein bisschen kleiner als das Pro-Modell. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Pixel 6 hat ein 6,4 Zoll großes Display, der Bildschirm des Pixel 6 Pro ist 6,7 Zoll groß. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Pixel 6 Pro hat abgerundete Display-Ränder. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Pixel 6 Pro in der Hand (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Pixel 6 in der Hand (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Kameramodul ragt recht prägnant aus dem Gehäuse hervor. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Links das Pixel 6 Pro, rechts das Pixel 6 (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Das Pixel 6 und das Pixel 6 Pro haben nahezu identische Hardware, Unterschiede gibt es - wie bereits erwähnt - bei den Kameras, aber auch bei den Displays. Das Pixel 6 hat ein 6,4 Zoll großes OLED-Display mit einer Auflösung von 2.400 x 1.080 Pixeln. Die Bildrate stellt das Smartphone automatisch zwischen 30 und 90 Hz ein, geschützt wird der Bildschirm durch Gorilla Glass Victus.

Das Pixel 6 Pro hat ein 6,7 Zoll großes OLED-Display mit LTPO-Backing, weshalb die Bildrate zwischen 10 und 120 Hz reguliert werden kann. Auch die Auflösung ist mit 3.120 x 1.440 Pixeln höher als beim Pixel 6. Geschützt wird der Bildschirm auch hier mit Gorilla Glass Victus. Bei beiden Modellen ist die Farbwiedergabe sehr gut, die Schärfe stimmt - insgesamt gefallen uns die Displays sehr gut.

Beide neuen Pixel-Modelle sind größer als das Pixel 5 - ob Google noch ein Pixel 6a mit kleinerem Display rausbringen wird, ist noch nicht bekannt. Es scheint aber so, als würde sich Google von dem Gedanken verabschieden, kleinere Top-Smartphones auf den Markt zu bringen. Denkbar ist, dass weltweit betrachtet die Nachfrage nach Geräten mit größeren Displays einfach größer ist.

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Tensor-Chip bringt sinnvolle Funktionen 
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DerBofrostmann 29. Okt 2021

Apple kann sich vor allem Jahrelang Updates leisten weil sie über den AppStore Geld...

amagol 28. Okt 2021

Vielleicht - ich sagte "auch", und ich gebe dir recht es wuerde mit weniger gehen, aber...

amagol 28. Okt 2021

Stimmt. USA :)

The-Master 27. Okt 2021

Hö? Genau andersrum. Mit dem Streifen auf voller Breite kippelt es nicht hin und her...



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