Tensor-Chip bringt sinnvolle Funktionen

In beiden neuen Pixel-Smartphones steckt der Tensor-Chip. Dieser wurde von Google eigenentwickelt, offenbar in Zusammenarbeit mit Samsung, und weist eine ungewöhnliche CPU-Konfiguration auf. Der im 5-nm-Verfahren gefertigte Prozessor hat eine 2+2+4-Aufteilung und verwendet zwei schnelle Cortex-X1-Kerne, vier A55-Kerne und zwei A76-Kerne. Hier hätten wir eher A78-Kerne erwartet. Google zufolge werden allerdings meist die X1-Kerne in niedrigerem Takt verwendet, was effizienter ist, als die A76-Kerne voll auszulasten.

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Im Geräte-Benchmark Geekbench kommen die beiden neuen Pixel-Modelle auf einen Single-Wert von 1.030 Punkten, was um die 80 Punkte weniger als beim Snapdragon 888 ist. Im Multi-Test liegt der Unterschied bei rund 1.000 Zählern. Im Alltag merken wir keinen Unterschied zu Smartphones mit Snapdragon 888, was die Leistungsfähigkeit des Systems angeht: Beide Modelle arbeiten flott und haben auch mit leistungsstarken Apps keine Probleme.

Im Tensor-SoC steckt eine TPU (Tensor Processing Unit), die für Maschinenlern-Aufgaben zuständig ist. Dies merken wir an zahlreichen Stellen bei der Nutzung des Pixel 6. So können wir beispielsweise bei Fotoaufnahmen automatisch verwackelte Porträts "entwackeln" und unerwünschte Bildelemente mit dem Magic Eraser entfernen lassen. Das funktioniert in der Praxis besonders gut bei Hochspannungsleitungen oder Menschen im Hintergrund.

Magic Eraser wird es nur auf dem Pixel geben

Wir können den Magic Eraser auch bei Fotos verwenden, die wir nicht mit dem Pixel 6 oder 6 Pro aufgenommen haben - die Funktion selbst bleibt aber Pixel-exklusiv. Erkennt der Magic Eraser ein Objekt nicht von alleine, können wir es einkreisen und es wird entfernt. Bei Personen im Sonnenlicht bleiben allerdings die Schatten stehen - so clever ist die Funktion dann zumindest aktuell doch noch nicht.

  • Ein bei trübem Wetter mit dem Pixel 6 Pro aufgenommenes Bild (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das iPhone 13 Pro macht im direkten Vergleich ein weniger gut belichtetes Foto. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit der Hauptkamera des Pixel 6 Pro gemachtes Bild (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit der Superweitwinkelkamera des Pixel 6 Pro gemachtes Bild (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Im direkten Vergleich wirken auch hier die mit dem iPhone 13 Pro gemachten Bilder ...
  • ... weniger ausdruckstark. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Hauptkamera des Pixel 6 Pro ...
  • ... ermöglicht einen zweifachen Digitalzoom. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Außerdem hat das Pixel 6 Pro eine Telekamera mit vierfacher Vergrößerung, ...
  • ... die bis zu 20-fache digitale Vergrößerung ermöglicht. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das iPhone 13 Pro hingegen schafft eine dreifache optische Vergrößerung ...
  • und eine weniger gut aussehende 15-fache digitale Vergrößerung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Mit dem Pixel 6 Pro sind stimmige Nachtaufnahmen möglich. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem Pixel 6 Pro aufgenommenes Bild (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem Pixel 6 Pro aufgenommenes Bild (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem Pixel 6 Pro aufgenommenes Bild (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Pixel 6 Pro ermöglicht es, Nachtaufnahmen auch im Porträtmodus zu machen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das iPhone 13 hingegen macht im direkten Vergleich weniger gute Nachtaufnahmen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das iPhone 13 hingegen macht im direkten Vergleich weniger gute Nachtaufnahmen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Bei den Nachtporträts finden wir, dass das iPhone 13 Pro im direkten Vergleich die Hautfarbe nicht gut trifft. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Mit dem Magic Eraser können wir Bildteile aus Fotos entfernen - auch, wenn wir sie (wie hier) nicht mit einem Pixel gemacht haben. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • An die beiden Personen im Gässchen erinnern nur noch die Schatten, die auf den zweiten Blick sichtbar sind. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Links das Pixel 6 Pro, rechts das Pixel 6 (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Pixel 6 Pro hat drei Objektive, das Pixel 6 zwei (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Kameras der neuen Pixel-Modelle sind in einem auffälligen Querbalken eingebaut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Pixel 6 Pro hat zusätzlich zur Haupt- und Superweitwinkelkamera noch eine Telekamera. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Pixel 6 hat eine Hauptkamera und eine Superweitwinkelkamera. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Pixel 6 ist ein bisschen kleiner als das Pro-Modell. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Pixel 6 hat ein 6,4 Zoll großes Display, der Bildschirm des Pixel 6 Pro ist 6,7 Zoll groß. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Pixel 6 Pro hat abgerundete Display-Ränder. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Pixel 6 Pro in der Hand (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Pixel 6 in der Hand (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Kameramodul ragt recht prägnant aus dem Gehäuse hervor. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Mit dem Magic Eraser können wir Bildteile aus Fotos entfernen - auch, wenn wir sie (wie hier) nicht mit einem Pixel gemacht haben. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
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Ebenfalls möglich sind dank Maschinenlernen verschiedene Langzeitbelichtungsaufnahmen, die Google unter dem Stichpunkt "Bewegung" in der Kamera-App sammelt. Wir können unser Smartphone bei sich bewegenden Objekten mitbewegen und mit der Software-Verstärkung trotz kurzer Belichtungszeit einen Hintergrund mit Bewegungsunschärfe generieren. Außerdem sind Langzeitbelichtungen möglich, bei denen wir beispielsweise Wasser fließend erscheinen lassen.

GOOGLE Pixel 6 128 GB Stormy Black Dual SIM

Die Hauptkamera beider Modelle hat 50 Megapixel und eine Anfangsblende von f/1.85. Fotos werden automatisch in 12,5 Megapixeln aufgenommen, es werden also immer vier Pixel zu einem zusammengefügt. Das lässt sich auch nicht umgehen, wir können keine Bilder mit voller Auflösung aufnehmen. Die Superweitwinkelkamera hat bei beiden Modellen 12 Megapixel und eine Anfangsblende von f/2.2.

Das Pixel 6 Pro hat zusätzlich noch eine in Periskop-Bauweise verbaute Telekamera mit 48 Megapixeln, einer Anfangsblende von f/3.5 und einer vierfachen Vergrößerung. Dadurch ist ein 20-facher Digitalzoom möglich, während beim Pixel 6 nur ein siebenfacher Digitalzoom möglich ist. Käufer des Pixel 6 Pro erhalten entsprechend ein etwas vielseitigeres Smartphone, was die Kamera betrifft.

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 Pixel 6 und 6 Pro im Test: Google hat es endlich geschafftStarke Kameras bei beiden Modellen 
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DerBofrostmann 29. Okt 2021

Apple kann sich vor allem Jahrelang Updates leisten weil sie über den AppStore Geld...

amagol 28. Okt 2021

Vielleicht - ich sagte "auch", und ich gebe dir recht es wuerde mit weniger gehen, aber...

amagol 28. Okt 2021

Stimmt. USA :)

The-Master 27. Okt 2021

Hö? Genau andersrum. Mit dem Streifen auf voller Breite kippelt es nicht hin und her...



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