Pixel 6 (Pro): Googles "Tensor" ist erstes eigenes Smartphone-SoC

Der Tensor-Chip soll die Computational Photography beim Pixel 6 (Pro) signifikant verbessern, als Partner wurde Samsung ausgewählt.

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Tensor-SoC eines Pixel 6 (Pro) im Größenvergleich
Tensor-SoC eines Pixel 6 (Pro) im Größenvergleich (Bild: Sundar Pichai)

Google hat sein erstes eigenes Smartphone-SoC vorgestellt: Das System-on-a-Chip wird als Google Tensor bezeichnet und künftig im Pixel 6 (Pro) stecken. Wie beim älteren Pixel Visual Core will Google mit dem Tensor-SoC die Qualität von Fotos und Videos aufwerten, genauer mit künstlicher Intelligenz für die Computational Photography.

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Intern als Whitechapel oder GS101 (Google Silicon) bezeichnet, umfasst das Tensor-SoC neben typischen Funktionsblöcken wie CPU-Kernen oder Grafikeinheit eine von Googles TPUs (Tensor Processing Units) abgeleitete Einheit. Dieser dedizierte Block soll besonders effizient und schnell bei maschinellem Lernen sein, das für die Computational Photography verwendet wird.

Als Partner für das Tensor-SoC soll sich Google mit Samsungs LSI-Abteilung zusammengetan haben, das System-on-a-Chip dürfte also einem Exynos-Design ähneln. Offen bleibt, ob das Tensor-SoC wie typisch für Google etwas ältere Funktionsblöcke nutzt oder die neuen Iterationen integriert.

Wahrscheinlich mit Technik von Anfang 2021

Sollte es dem Eyxnos 2100 entsprechen, würde es Cortex-X1/A78-Kerne und eine Mali-G78-Grafikeinheit nutzen. Seitens ARM wurden mit dem Cortex-X2, dem Cortex-A710 und der Mali-G710 bereits die Nachfolger vorgestellt; für ein SoC im Herbst 2021 könnte das aber zu früh sein. Klar ist nur, dass mit dem Titan M2 ein neuer Sicherheitsblock integriert wurde.

  • Tensor-SoC des Pixel 6 und Pixel 6 Pro (Bild: Google)
  • Camera Bar des Pixel 6 und Pixel 6 Pro (Bild: Google)
  • Pixel 6 und Pixel 6 Pro (Bild: Google)
Tensor-SoC des Pixel 6 und Pixel 6 Pro (Bild: Google)
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Das Pixel 6 und das Pixel 6 Pro nutzen eine sogenannte Camera Bar - einen breiten Streifen auf der Rückseite der Smartphones, in dem die Linsen sitzen. Laut Google weist das Pixel 6 Pro drei Kameras auf, das reguläre Pixel 6 hingegen nur zwei.

Beim Pro gibt es eine Kamera mit Standardsensor, eine mit Ultraweitobjektiv und zusätzlich ein Tele-Array für vierfach optischen Zoom. Dem Pixel 6 fehlt letzteres, auch fällt es mit 6.4 Zoll (FHD+ bei 90 Hz) statt 6.7 Zoll (WQHD+ bei 120 Hz) kompakter aus.

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