Sinnvolle Hardware für einen guten Preis

Beim Blick auf die Frontkamera fällt auf, dass das Pixel 5 anders als noch das Pixel 4 keine große Notch mehr hat. Grund dafür ist unter anderem, dass Google den Motion-Sense-Sensor ersatzlos gestrichen hat. Im Gespräch mit Golem.de erklärte Google, dass man weiterhin von der Gestensteuerung überzeugt sei, beim Pixel 5 aber auch aus Kostengründen darauf verzichtet habe. Das schließe allerdings nicht aus, dass die Technologie später in anderen Modellen wieder eingesetzt werden könnte.

Das Thema Kostenreduktion ist auch bei der Wahl des SoC sichtbar: Google hat sich für den Snapdragon 765G entschieden, Qualcomms 5G-Chip aus dem unteren Oberklassebereich. Für das Ziel, das Pixel 5 etwas günstiger als die Top-Smartphones anderer Hersteller anbieten zu können, ist das hilfreich: Das SoC ist günstiger im Einkauf als der Snapdragon 865. Im Alltag dürften die meisten Nutzer von der Leistung her aber kaum einen Unterschied bemerken.

Das Pixel 5 unterstützt den schnellen Netzstandard 5G. Neben einer physischen SIM-Karte kann auch die eingebaute eSIM verwendet werden. Der Arbeitsspeicher ist 8 GByte groß, der eingebaute Flash-Speicher 128 GByte. Einen Steckplatz für Micro-SD-Karten hat das Pixel 5 wie seine Vorgänger nicht, entsprechend müssen Nutzer mit den 128 GByte auskommen - unserer Meinung nach wären 256 GByte angebrachter gewesen.

Akku mit langer Laufzeit

Der Akku hat eine Nennladung von 4.000 mAh. Einen Full-HD-Film können wir bei voller Helligkeit ungefähr 14 Stunden lang anschauen - ein guter Wert. Schnellladen lässt sich das Pixel 5 mit 18 Watt, was angesichts der Konkurrenz nicht sonderlich schnell ist. Das Smartphone lässt sich auch drahtlos laden. Im Alltag hält das Pixel 5 problemlos auch bei häufiger Nutzung einen Tag lang durch, bei normaler Nutzung auch anderthalb Tage - wie immer kommt es dabei darauf an, was man mit dem Smartphone anstellt.

  • Das Pixel 5 hat einen 6 Zoll großen OLED-Bildschirm und gehört damit zu den kleineren Smartphones auf dem Markt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auf der Rückseite ist eine Dualkamera eingebaut, die ein Weitwinkel- und ein Superweitwinkelobjektiv hat. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Design der Rückseite erinnert an das Pixel 4. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Gehäuse ist aus 100 Prozent recyceltem Aluminium. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Pixel 5 ist kompakt und relativ dünn. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • An der rechten Seite sind wieder die Lautstärkewippe und der Einschalter eingebaut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Im Inneren des Pixel 5 steckt Qualcomms Snapdragon 765G. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Frontkamera ist in einem Loch im Display eingebaut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Mit dem Nachtaufnahmemodus können wir nicht nur Personen und Häuser fotografieren, ...
  • ... sondern auch wieder den Nachthimmel. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Für die Astroaufnahmen ist allerdings ein Stativ oder ein fester Standplatz für das Pixel 5 notwendig. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine Tageslichtaufnahme an einem trüben Berliner Herbsttag. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das neue Superweitwinkelobjektiv erweitert das Gestaltungsspektrum ungemein. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Für zweifache Teleaufnahmen lässt sich problemlos der Digitalzoom verwenden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Selbst höhere Zoomstufen sind noch durchaus brauchbar. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine Tageslichtaufnahme an einem trüben Berliner Herbsttag. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Das Gehäuse ist aus 100 Prozent recyceltem Aluminium. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Verlängern können wir die Laufzeit beim Pixel 5 nicht nur mit dem normalen Energiesparmodus, sondern auch mithilfe des neuen Super-Energiesparmodus. Dieser schaltet alle im Hintergrund laufenden Anwendungen ab, solange sie nicht auf einer Whitelist stehen - also auch Kommunikations-Apps wie Whatsapp oder Anwendungen wie die Corona-Warn-App. Nutzer sollten sich dessen bewusst sein, wenn sie den Modus aktivieren. Um Fehlfunktionen zu vermeiden, schaltet er sich auch nicht automatisch ein.

Ausgeliefert wird das Pixel 5 mit Android 11, das eine Reihe von praktischen Neuerungen mit sich bringt. App-Benachrichtigungen werden jetzt beispielsweise sortiert im Benachrichtigungsmenü angezeigt, so dass wir beispielsweise Chat-Antworten besser sehen können. Interessant sind auch die Bubbles, mit deren Hilfe Chatprogramme über der aktuell verwendeten App benutzt werden können. Dieses Konzept ist alles andere als neu, dennoch ist es schön zu sehen, dass Google die Funktion direkt in Android eingebaut hat.

Das Gehäuse des Pixel 5 besteht aus Aluminium, das zu 100 Prozent recycelt ist. Die Oberfläche ist rau und leicht meliert, was gut aussieht. Das Pixel 5 ist nach IP68 vor Wasser und Staub geschützt. Einen Klinkenanschluss für Kopfhörer hat das Smartphone nicht. Google zufolge besitzt das Smartphone Stereolautsprecher, was allerdings nicht ganz richtig ist: Es gibt zwei Lautsprecher, einen im unteren Rahmen und den Lautsprecher für Telefonate, der als Unterstützung zugeschaltet wird. Spielen wir eine Testaudiodatei in Stereo ab, kommt aus beiden Lautsprechern allerdings der gleiche Klang.

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 Google bleibt bei 12,2 MegapixelnPixel 5:Verfügbarkeit und Fazit 
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ph0b0z 24. Okt 2020

Naja, ich kann das Pixel 5 jetzt genau so gut mit einer Hand bedienen, wie das 5" Pixel 2...

seven83 22. Okt 2020

Und das OnePlus Nord ist mit den Factory Resets, Bootschleifen und Display Verfärbungen...

ITnachHauseTele... 22. Okt 2020

Ich spiele mit dem selben Gedanken bzw. direkt auf das Pixel 5 zu gehen. Ich bin aber...

Dr. Fritz Prengel 18. Okt 2020

Das Pixel 5 ist halt das perfekte Telefon für eine Zielgruppe, die bisher wenig Auswahl...



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