Google bleibt bei 12,2 Megapixeln
Das Auflösungs-Wettrennen macht Google auch beim Pixel 5 nicht mit und verzichtet auf einen Bildsensor mit 48, 64 oder gar 108 Megapixeln. Den mit derartigen Sensoren durch Pixel-Binning einhergehenden Vorteil bei der Lichterfassung macht Google auch beim Pixel 5 mit 1,4 µm großen Pixeln und guten Software-Algorithmen wett: Auch bei bewölktem Himmel sind schattige Stellen bei unseren Aufnahmen gut ausgeleuchtet, das Bildrauschen ist unauffällig.
Unter hoher Detailvergrößerung ist natürlich sichtbar, dass der Sensor des Pixel 5 weniger Schärfe liefert als ein höherauflösender Chip. Für alltägliche, meist eher leichte Vergrößerungen reicht die Auflösung aber allemal aus, in der Standardansicht auf dem Smartphone oder PC ist keine Unschärfe zu entdecken. Die Schärfe stimmt, Details sind gut sichtbar, der Weißabgleich ist korrekt und die Farbdynamik gut.
Dieser Bildeindruck ändert sich auch bei Superweitwinkelaufnahmen nicht: Auch hier stimmen Belichtung und Farben, die Verzerrungen an den Ecken halten sich in Grenzen. Die Schärfe reicht hier ebenfalls aus, um leicht zu vergrößern. Wollen wir bei der Aufnahme etwas zoomen, können wir dies einfach über den Digitalzoom machen: Eine zweifache Vergrößerung ist noch scharf genug, selbst eine 4,5-fache Vergrößerung ist brauchbar.
Nachtaufnahmemodus mit Sternenoption
Mit an Bord ist wieder Googles Nachtaufnahmemodus, der auch beim Pixel 5 für gut belichtete Aufnahmen bei schwierigen Lichtverhältnissen sorgt. Neben dem Standardmodus gibt es wieder die Möglichkeit, den Sternenhimmel zu fotografieren. Dafür benötigen Nutzer ein Stativ, da die Belichtungszeit mitunter vier Minuten lang ist. Die Ergebnisse überzeugen: Selbst im lichtverseuchten Berlin können wir einige Sterne ablichten. Den Nachtmodus hat Google beim Pixel 5 auch auf Porträts ausgeweitet.
Videos nimmt das Pixel 5 in maximal 4K und 60 fps auf. Interessant sind die neuen, Pixel-exklusiven Stabilisierungsmodi: Mit der Kinoeffekt-Stabilisierung können wir epische Schwenks aufnehmen, wie man sie aus manchen Filmen kennt. Dafür wird die Aufnahme mit hoher Framerate gemacht und anschließend bei halber Geschwindigkeit abgespielt. Zusammen mit der Stabilisierung ergibt das cineastisch wirkende Schwenks - auf Ton müssen Nutzer hierbei allerdings verzichten.
Interessant ist auch der Gesperrt-Modus: Hierbei hält das Pixel 5 den gewählten Bildausschnitt während der Aufnahme wie ein Standbild stabil. Das eignet sich für Aufnahmen, in denen Nutzer die Kamera nicht bewegen wollen, sondern eine Szene möglichst ruhig aufnehmen möchten. Die Aktiv-Stabilisierung ist hingegen das genaue Gegenteil: Dieser Modus eignet sich für Aufnahmen mit vielen, teilweise auch ruckartigen Bewegungen und bietet entsprechend einen sehr hohen Stabilisierungsgrad. Google erreicht das, indem für die Videoaufnahmen die Superweitwinkelkamera verwendet wird, was für einen entsprechend großen Bildwinkel sorgt, um für die Stabilisierung zu croppen.
Insgesamt hat Google beim Pixel 5 eine gute Kamera verbaut. Die Hauptkamera bietet qualitativ zwar nicht viel Neues, behält die gute Bildqualität des Pixel 4 allerdings bei - was alles andere als schlecht ist. Das Superweitwinkelobjektiv bringt dem Pixel 5 die Variabilität, die dem Pixel 4 gefehlt hat. Der Austausch des Teleobjektivs ist eine der wichtigsten Neuerungen beim Pixel 5, die Nutzer schätzen dürften. Gut gefallen uns auch die Stabilisierungsoptionen bei der Videoaufnahme und die neue Porträtbeleuchtung.
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Naja, ich kann das Pixel 5 jetzt genau so gut mit einer Hand bedienen, wie das 5" Pixel 2...
Und das OnePlus Nord ist mit den Factory Resets, Bootschleifen und Display Verfärbungen...
Ich spiele mit dem selben Gedanken bzw. direkt auf das Pixel 5 zu gehen. Ich bin aber...
Das Pixel 5 ist halt das perfekte Telefon für eine Zielgruppe, die bisher wenig Auswahl...