Pixel 5: Google soll Radar-Chip bereits wieder aufgeben

Project Soli war eine der uninteressantesten Funktionen des Pixel 4 - Googles Pixel 5 könnte entsprechend ohne den Radar-Chip erscheinen.

Artikel veröffentlicht am ,
Beim Pixel 4 XL ist oberhalb des Displays ein Radar-Chip eingebaut.
Beim Pixel 4 XL ist oberhalb des Displays ein Radar-Chip eingebaut. (Bild: Heiko Raschke/Golem.de)

In seinem Podcast hat der Chefredakteur von 9to5Google, Stephen Hall, erklärt, dass das kommende Pixel 5 von Google ohne den Radar-Chip Soli erscheinen könnte. Diese Information sei Hall zugetragen worden.

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Der Radar-Chip und die damit verbundene Software-Implementierung - Project Soli genannt - wurde erstmals beim Pixel 4 und Pixel 4 XL verbaut. Nutzer können dank des Chips unter anderem Musik mit Hilfe von Handbewegungen über dem Display steuern, etwa, wenn das Smartphone auf einem Tisch liegt.

Wie auch andere Gestensteuerungen, beispielsweise von LG, erschien Golem.de die Soli-Steuerung des Pixel 4 XL im Test als eine nicht zwingenderweise notwendige Funktion. Im Alltag können wir uns kaum eine Situation vorstellen, in der wir die Steuerung benötigen würden. Einfache Wischbewegungen für die Musiksteuerung beispielsweise dürften sich zudem auch mit Hilfe der Frontkamera umsetzen lassen.

Google hat selbst keine Innovationen mehr geliefert

Google selbst hat nach der Veröffentlichung des Pixel 4 und Pixel 4 XL keine nennenswerten Innovationen im Rahmen von Project Soli vorgestellt. Auch bei App-Entwicklern hat sich die Funktion nicht durchgesetzt.

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Entsprechend erscheint es realistisch, dass Google den Radar-Chip beim Pixel 5 wieder weglässt. Der Platz könnte anderweitig genutzt werden, etwa, um einen Bildschirm mit einer kleinen Notch zu verbauen. Das Pixel 4 XL hatte keine Notch, sondern einen klassischen, breiten Rahmen oberhalb des Displays.

Traditionell werden die neuen Vollversionen des Pixels im Herbst veröffentlicht. Aufgrund der Coronapandemie könnte sich der Veröffentlichungszeitraum in diesem Jahr aber nach hinten verschieben.

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at666 19. Mai 2020

Das ist das Problem mit ausentwickelten Produkten: es werden dringend neue Features und...

bastie 19. Mai 2020

Am besten mit beiden Händen gleichzeitig!

M.P. 18. Mai 2020

Und zu welchem Preis man demnächst auf Vorrat produzierte und nicht mehr gebrauchte Radar...

M.P. 18. Mai 2020

Vielleicht sucht der Bewegungssensor die für ihn möglichen Frequenzen ab, um 60 GHz WLANs...



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