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Reduzierte Hardware reicht im Alltag vollkommen aus

Im Inneren der beiden neuen Pixel-Smartphones läuft Qualcomms Snapdragon-670-SoC. Der Mittelklasse-Chip hat acht Kerne, vier mit einer maximalen Taktrate von 2 GHz und vier mit maximal 1,7 GHz. Als Grafikeinheit kommt eine Adreno 615 zum Einsatz, zudem ist Googles Titan-M-Sicherheits-Chip eingebaut.

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Das SoC erreicht im Geräte-Benchmark Geekbench einen Single-Wert von 1.636 Punkten. Das ist angesichts der Leistungsdaten des Chips zu erwarten, verglichen mit Top-Smartphones liefern das Pixel 3a und Pixel 3a XL aber natürlich weniger Leistung. Zum Vergleich: Das Pixel 3 XL kommt in unserem Test auf einen Single-Wert von 2.300 Punkten, das Galaxy S10+ von Samsung auf 4.490 Punkte. Angesichts der unterschiedlichen Preisklasse sind derartige Vergleiche aber nur zur Einordnung sinnvoll und nicht zur Bewertung der Leistung.

  • Eine Tageslichtaufnahme, mit dem Pixel 3a aufgenommen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine Tageslichtaufnahme, mit dem Pixel 3a XL aufgenommen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine Tageslichtaufnahme, zum Vergleich mit dem Pixel 3 aufgenommen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Pixel 3a verfügt über Googles Nachtsichtmodus, der auch in nahezu vollkommener Dunkelheit Bilder machen kann. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch das Pixel 3a XL hat den Nachtsichtmodus. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Im Vergleich mit dem Nachtsichtmodus des Pixel 3 gibt es keine Unterschiede. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Mit dem P30 Pro können aber auch die neuen Pixel-Smartphones nicht mithalten. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Pixel 3a XL ist 6 Zoll groß, das Pixel 3a 5,6 Zoll. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Vom Design her unterscheiden sich die beiden neuen Pixel-Smartphones nicht vom Pixel 3 - das Gehäuse ist allerdings aus Kunststoff, und nicht aus Glas. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wie das Pixel 3 haben die beiden neuen Smartphones jeweils eine Hauptkamera. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bei der Kamera handelt es sich um das gleiche Modul wie beim Pixel 3. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Gehäuse mag aus Kunststoff sein, wirkt aber sehr hochwertig verarbeitet. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Kamera macht gute Fotos, aufgrund des fehlenden zweiten Objektivs stößt sie aber wie beim Pixel 3 irgendwann an ihre Grenzen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Vorderseite haben die neuen Pixel-Smartphones eine einzelne Frontkamera, nicht zwei wie die Pixel-3-Modelle. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Beide neuen Pixel-Smartphones verwenden OLED-Bildschirme.
Das Gehäuse mag aus Kunststoff sein, wirkt aber sehr hochwertig verarbeitet. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Die neuen Pixel-3a-Geräte sind - anders als das Pixel 3 - vom Prozessor her Mittelklassegeräte und erledigen in diesem Rahmen die an sie gestellten Anforderungen problemlos. Die Benutzeroberfläche reagiert flüssig, Apps lassen sich ohne Probleme starten. Auch bei mehreren geöffneten Apps wird das Smartphone nicht merklich langsamer. Wir können auf den beiden Geräten auch mehrere Anwendungen öffnen und zwischen ihnen wechseln, ohne dass die zuerst gestartete App neu geladen werden muss. Verglichen mit leistungsfähigeren Smartphones dürften die neuen Pixel-Geräte bei sehr anspruchsvollen Apps wie etwa manchen Spielen Probleme bekommen, im Alltag reicht die Leistung aber vollkommen aus.

Beide Pixel-3a-Geräte haben Stereolautsprecher verbaut, die für einen schönen räumlichen Klang sorgen. Die Lautstärke ist ausreichend, wenn wir etwas bemängeln würden, dann die etwas schwache Basswiedergabe. Anders als die Pixel-3-Smartphones haben sowohl das Pixel 3a als auch das Pixel 3a XL jeweils eine Klinkenbuchse für einen Kopfhörer. Wie beim Pixel 3 und Pixel 3 XL verzichtet Google auch bei seinen neuen Smartphones auf einen unter dem Display-Glas verbauten Fingerabdrucksensor. Stattdessen kommt ein traditioneller Sensor auf der Rückseite zum Einsatz, der zuverlässig funktioniert.

Sowohl das Pixel 3a als auch das Pixel 3a XL kommen in nur einer Speicherkonfiguration auf den Markt: Der Arbeitsspeicher ist 4 GByte groß, der eingebaute Flash-Speicher 64 GByte. Das ist nicht viel, wenn Nutzer Videos oder Musik auf ihrem Smartphone speichern und viele Fotos aufnehmen wollen, einen Steckplatz für Speicherkarten gibt es nicht. Zumindest bezüglich der Fotos gibt es eine Speicherplatz einsparende Lösung: Wie bei den Pixel-Vorgängern können auch Nutzer des Pixel 3a und Pixel 3a XL ihre Bilder in Originalgröße bei Google Fotos hochladen und müssen sie entsprechend nicht auf den Geräten selbst speichern. Bei anderen Smartphones werden die Bilder stets von der Dateigröße her verkleinert.

Cat11-LTE und eingebaute eSIM

Beide Smartphones verfügen über Active Edge, also einen druckempfindlichen Rahmen. Ist die Funktion aktiviert, lassen sich mit verschiedenen Druckgesten Funktionen und Apps starten. Sowohl das Pixel 3a als auch das Pixel 3a XL unterstützen Cat11-LTE und WLAN nach 802.11ac. Bluetooth läuft in der Version 5.0, ein GPS-Empfänger sowie ein NFC-Chip sind eingebaut. Entsprechend können die Smartphones auch für Google Pay und andere Bezahl-Apps verwendet werden. Neben dem einzelnen SIM-Kartensteckplatz ist in jedem der beiden Geräte eine eSIM verbaut.

Der nicht ohne weiteres wechselbare Akku hat beim Pixel 3a eine Nennladung von 3.000 mAh, beim XL-Modell sind es 3.700 mAh. Videos sollen sich beim Pixel 3a bis zu zwölf Stunden lang wiedergeben lassen, beim Pixel 3a XL bis zu 14 Stunden lang. Einen Full-HD-Film können wir auf dem Pixel 3a über elf Stunden lang anschauen, beim Pixel 3a XL sind es 14 Stunden - die von Google angegebenen Werte sind also realistisch. Beide Smartphones unterstützen Schnellladen, ein 18-Watt-Netzteil wird jeweils mitgeliefert. Drahtlos aufladen können Nutzer die beiden neuen Pixel-Smartphones anders als die Pixel-3-Modelle nicht. Ausgeliefert werden beiden neuen Smartphones mit Android 9, die Beta-Entwicklerversion von Android O kann installiert werden. Google verspricht, für die Geräte drei Jahre lang Android-Updates samt neuer Versionen zu liefern - rein vom Kernel wäre eine längere Zeit möglich.

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Hut+Burger 12. Mai 2019

Ich habe ein 3 Jahre altes Smartphone, welches 4 GB RAM hat. Android 9 läuft drauf...

Trollversteher 10. Mai 2019

OK. Das ist allerdings eine komplett andere Aussage, als "Lieber dicken Rand als nur 1-2...

Apfelbaum 09. Mai 2019

Das ist ein vorbildliches Nutzungsverhalten! Ich selbe habe mein Smartphone auch bis zum...

ttinsb 09. Mai 2019

Neben der Hauptkamera wohl das wichtigste Kaufargument: Es ist von Google und erhält...

Trollversteher 09. Mai 2019

Naja, die CPU ist bei beiden SoCs doch exakt die gleiche, ich glaube, beim 712er sind...


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