Abo
  • IT-Karriere:

Display ohne Farbstich des Pixel 2 XL

Das OLED-Display des Pixel 3 XL ist 6,3 Zoll groß und hat eine Auflösung von 2.960 x 1.440 Pixeln, was zu einer hohen Pixeldichte von 523 ppi führt. Entsprechend scharf werden Bildschirminhalte angezeigt. Erfreulicherweise hat das neue Modell nicht mehr den störenden blauen Farbstich des Pixel 2 XL.

Stellenmarkt
  1. Etkon GmbH, Gräfelfing
  2. Franz Binder GmbH + Co. Elektrische Bauelemente KG, Neckarsulm

Am oberen Rand hat das Display eine Einbuchtung, die sogenannte Notch, in der die beiden Frontkameras sitzen - zu diesen später mehr. Womöglich aufgrund der für die Dual-Frontkamera notwendigen Technik benötigt die Notch außergewöhnlich viel Platz, sie ist schätzungsweise 50 Prozent höher als bei anderen Smartphones mit Einbuchtung im Display. Dies führt zu einer ungewöhnlich hohen Benachrichtigungsleiste, was aus mehreren Gründen nicht gut aussieht.

  • Ein mit dem Pixel 3 XL aufgenommenes Bild bei Tageslicht (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das gleiche Motiv mit eingeschaltetem HDR-Modus; auffällig ist, dass sich an der Bilddynamik nichts ändert. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das gleiche Motiv mit Huaweis P20 Pro aufgenommen: Hier sind die dunklen Bereiche merklich heller. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Pixel 3 XL soll einen scharfen Zoom bieten - hier eine dreifache Vergrößerung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Mit dem optischen Dreifach-Zoom des P20 Pro kann das neue Pixel-Smartphone nicht mithalten. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch die Fünffach-Vergrößerung des Pixel 3 XL ...
  • ... ist dem digital aufbereiteten Fünffach-Zoom des P20 Pro unterlegen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Pixel 3 XL macht etwas farbenfrohere Aufnahmen als ...
  • ... sein Vorgänger, das Pixel 2 XL. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Allerdings sind die Bilder des Pixel 3 XL in der Vergrößerung unschärfer als die ...
  • ... des Pixel 2 XL. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Bei extrem schlechter Beleuchtung macht das Pixel 3 XL wie sein Vorgänger weiterhin nicht nutzbare Bilder. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein Unterschied zum Pixel 2 XL ist nicht vorhanden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Gut gefallen uns die Porträtaufnahmen der Frontkamera des PIxel 3 XL. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das P20 Pro hat hier mit der Belichtung des Hintergrundes mehr Probleme. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Pixel 3 XL ist Googles erstes Smartphone mit einer Notch. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Smartphone hat einen 6,3 Zoll großen Bildschirm. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Geladen wird das Pixel 3 XL über einen USB-C-Anschluss, einen Klinkenstecker für Kopfhörer gibt es nicht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Vorderseite verbaut Google zwei Kameras. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Hauptkamera hat jedoch weiterhin nur ein Objektiv. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Notch ist sehr hoch, weshalb die Statusleiste sehr breit ist. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Pixel 3 XL ist sehr gut verarbeitet. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Rückseite ist beim neuen Modell komplett aus Glas. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Beim Pixel 2 XL war die Rückseite noch größtenteils aus Metall. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ansonsten hat Google das Design sehr ähnlich gelassen - bis auf die Notch natürlich. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Die Notch ist sehr hoch, weshalb die Statusleiste sehr breit ist. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Zum einen wirken die Symbole aufgrund des Platzes über ihnen irgendwie verloren. Zum anderen führt die hohe Benachrichtigungsleiste bei Apps, die diese farbig einfärben, zu einem fetten Balken am oberen Displayrand. Das sieht nicht gut aus, wie wir finden. Momentan lassen sich die Bereiche links und recht von der Notch noch nicht ausblenden, Nutzer müssen also mit der unförmigen Leiste leben.

Die Qualität des Displays ist ansonsten sehr gut. Farben werden mit angenehmer Sättigung angezeigt, die Schärfe und die Schwarzwerte sind sehr gut. Der Bildschirm ist HDR-fähig, Nutzer können also beispielsweise Youtube-Videos mit besserer Bilddynamik schauen.

Drehen wir das Pixel 3 XL um, erkennen wir die einzelne, nur minimal aus dem Gehäuse ragende Kamera. Diese hat die gleichen Kenndaten wie die Kamera des Pixel 2 XL, Google hat aber die Software erweitert. Diese soll beispielsweise dank Pixel Shift schärfere und detailreichere Bilder liefern, der Super-Resolution-Zoom soll einen scharfen Digitalzoom ermöglichen. Zudem gibt es noch Hilfen für Personenaufnahmen, wie etwa Top-Foto: Hier sucht das Pixel 3 XL aus einer Reihe von Fotos dasjenige aus, auf dem beispielsweise bei einer Gruppenaufnahme niemand blinzelt.

Top Foto sucht das beste Bild raus

Das funktioniert in unseren Tests gut, die Funktion ist aber nicht besonders intuitiv verbaut. Nutzer müssen zunächst die Motion-Funktion aktivieren, mit Hilfe derer das Pixel 3 XL immer vor und nach dem eigentlichen Foto weitere Bilder aufnimmt. Automatisch sucht das Smartphone nicht das beste Bild heraus, dafür müssen wir in Google Fotos den Menü-Button mit den drei Punkten nutzen und auf "Bilder auswählen" gehen. Alternativ können wir bei einer entsprechenden Aufnahme auch nach oben swipen, um die verfügbaren Bilder und Empfehlungen aufzurufen.

Dann zeigt uns das Pixel 3 XL alle verfügbaren Bilder an, die empfohlenen sind mit einem Punkt markiert. Das vom Smartphone als das beste Bild eingeschätzte Foto wird uns als erstes angezeigt, zusätzlich weitere empfohlene Bilder. Das Bild, das uns am besten gefällt, können wir anschließend separat speichern - in unseren Tests lag die Einschätzung des Pixel 3 XL meist richtig. Besonders bei Schnappschüssen sowie Gruppenaufnahmen kann diese Funktion sehr hilfreich sein, zudem verleiht sie der von uns bisher eher als unsinnig erachteten Motion-Funktion endlich einen Sinn.

Problematisch finden wir allerdings, dass wir nur von Google vorgeschlagene Bilder in hoher Qualität speichern können. Wählen wir ein anderes Bild aus der Motivreihe, wird es in nur 0,8 Megapixeln abgespeichert. Auch die empfohlenen Bilder werden mitunter in deutlich niedrigerer Auflösung als 12 Megapixel gespeichert.

 Pixel 3 XL im Test: Algorithmen können nicht allesZoom kann nicht mit Konkurrenz mithalten 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5
  7. 6
  8.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 3,99€
  2. (-78%) 2,20€
  3. 17,99€
  4. 69,99€ (Release am 25. Oktober)

STIMO89 17. Okt 2018

H.265 wird es können.

t3st3rst3st 16. Okt 2018

Ich glaube gelesen zu haben dass die 40MP qualitativ schlechter sein sollen als die 10MP...

Gandalf2210 16. Okt 2018

Äpfel mit Äpfeln und Birnen mit Birnen vergleichen

t3st3rst3st 16. Okt 2018

Gehäuse-, nicht Panelform.

t3st3rst3st 16. Okt 2018

Der Ursprung bleibt digitaler Zoom. Ja Google versucht das mit Stapelung und Verrechnung...


Folgen Sie uns
       


Golem.de probiert 5G in Berlin aus - Bericht

Wir probieren 5G in Berlin-Adlershof aus.

Golem.de probiert 5G in Berlin aus - Bericht Video aufrufen
Mädchen und IT: Fehler im System
Mädchen und IT
Fehler im System

Bis zu einem gewissen Alter sind Jungen und Mädchen gleichermaßen an Technik interessiert. Wenn es dann aber um die Berufswahl geht, entscheiden sich immer noch viel mehr junge Männer als Frauen für die IT. Ein wichtiger Grund dafür ist in der Schule zu suchen.
Von Valerie Lux

  1. IT an Schulen Intelligenter Stift zeichnet Handschrift von Schülern auf
  2. 5G Milliardenlücke beim Digitalpakt Schule droht
  3. Medienkompetenz Was, Ihr Kind kann nicht programmieren?

WLAN-Kameras ausgeknipst: Wer hat die Winkekatze geklaut?
WLAN-Kameras ausgeknipst
Wer hat die Winkekatze geklaut?

Weg ist die Winkekatze - und keine unserer vier Überwachungskameras hat den Dieb gesehen. Denn WLAN-Cams von Abus, Nest, Yi Technology und Arlo lassen sich ganz einfach ausschalten.
Von Moritz Tremmel

  1. Wi-Fi 6 Router und Clients für den neuen WLAN-Standard
  2. Wi-Fi 6 und 802.11ax Was bringt der neue WLAN-Standard?
  3. Brandenburg Vodafone errichtet 1.200 kostenlose WLAN-Hotspots

Atari Portfolio im Retrotest: Endlich können wir unterwegs arbeiten!
Atari Portfolio im Retrotest
Endlich können wir unterwegs arbeiten!

Ende der 1980er Jahre waren tragbare PCs nicht gerade handlich, der Portfolio von Atari war eine willkommene Ausnahme: Der erste Palmtop-Computer der Welt war klein, leicht und weitestgehend DOS-kompatibel - ideal für Geschäftsreisende aus dem Jahr 1989 und Nerds aus dem Jahr 2019.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Retrokonsole Hauptverantwortlicher des Atari VCS schmeißt hin

    •  /