Abo
  • Services:

Pixel 3 und Pixel 3 XL im Hands on: Googles Smartphones mit verbesserten Kamerafunktionen

Google hat das Pixel 3 und das Pixel 3 XL vorgestellt. Bei beiden neuen Smartphones legt das Unternehmen besonders hohen Wert auf die Kamerafunktionen. Mit viel Software-Raffinessen sollen gute Bilder auch unter widrigen Umständen entstehen. Die ersten Eindrücke sind vielversprechend.

Ein Hands on von veröffentlicht am
Googles Pixel 3 und Pixel 3 XL
Googles Pixel 3 und Pixel 3 XL (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Alles dreht sich bei den neuen Pixel-Smartphones um die Kamerafunktionen. Beide Pixel-Smartphones haben auf der Rückseite wieder eine Kamera mit einer Auflösung von 12,2 Megapixeln. Google hat sich gegen die mittlerweile üblichen Dual-Kameras entschieden - jedenfalls für die Hauptkamera. Auf der Vorderseite sind hingegen zwei Linsen vorhanden; die beiden 8-Megapixel-Kameras versprechen vor allem gute Selbstportraits.

Inhalt:
  1. Pixel 3 und Pixel 3 XL im Hands on: Googles Smartphones mit verbesserten Kamerafunktionen
  2. Typische Ausstattung eines Oberklasse-Smartphones
  3. Pixel Stand ist eine induktive Ladestation

Die eine 8-Megapixel-Kamera hat einen Autofokus, während die andere mit einem fixen Fokus versehen ist. Durch Einsatz von zwei Linsen auf der Vorderseite schafft Google einen nahtlosen Zoom, um den Bildausschnitt nach Belieben verändern zu können. Entweder wird gezielt auf eine Person gezoomt oder bei einem Gruppenbild wird ein möglichst großer Weitwinkelbereich gewählt, damit alle Personen auf das Foto passen. Beim ersten Ausprobieren hat das gut funktioniert.

Bei allen Selbstporträt-Funktionen gibt es eine verbesserte Lächelautomatik namens Photobooth, die Kamera löst also aus, wenn alle Personen auf dem Foto lächeln. Mit der Funktion Top Shot nimmt die Kamera mehrere Serienbilder auf und schlägt mit Hilfe eines passenden Algorithmus das beste Bild vor. So sollen Gruppenfotos verhindert werden, bei denen viele Personen gerade die Augenlider geschlossen haben. Mit beiden Funktionen soll erreicht werden, den richtigen Moment in einem Foto zu bannen.

Neue Funktionen für die Hauptkamera

Auf der Rückseite haben die beiden Pixel-3-Smartphones eine Kamera mit einer Auflösung von 12,2 Megapixeln und einer Blendenöffnung von f/1.8. In den Pixel-2-Smartphones steckt eine Kamera mit den gleichen technischen Eckdaten, bei beiden Geräten wird eine Dual-Pixel-Kamera verwendet. Beim Pixel 3 wurden aber diverse Software-Verbesserungen vorgenommen, die teilweise als Update auch für die alten Pixel-Smartphones nachgereicht werden.

Stellenmarkt
  1. IT des Bezirks Oberbayern GmbH, München
  2. PHOENIX CONTACT Electronics GmbH, Berlin

Mit Hilfe des Dual-Pixel-Sensors liefert auch die Hauptkamera eine gute Tiefenschärfe in Fotos. Dafür nutzt Google den eingebauten optischen Bildstabilisator. Dieser wird auch für eine Pixel-Shift-Funktion verwendet, um mehr Details in Fotos zu bringen. Die Technik wird bei Smartphones bisher eigentlich nicht verwendet und ist bislang nur in normalen Kameras zu finden.

  • Das Pixel 3 hat keine Einbuchtung im Display. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Einbuchtung im Display des Pixel 3 XL ist ziemlich breit. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf dem Pixel Stand zeigt das Pixel 3 XL eine Diaschau. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein Foto auf dem Pixel 3 mit Night Side (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Beim Hineinzoomen in ein Night-Side-Foto ist recht starkes Rauschen zu erkennen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein Foto auf dem Pixel 3 ohne Night Side ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... und mit Night Side sind deutlich mehr Details zu erkennen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Beim Pixel 3 ragen die beiden Kameralinsen nicht in das Display. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein Bild im Super-Resolution-Modus auf dem Pixel 3 XL (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Beim Hereinzoomen gibt es deutlich mehr Details ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... als beim gleichen Bild ohne Super-Resolution-Technik. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Links das Pixel 3, rechts das Pixel 3 XL (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Links das Pixel 3, rechts das Pixel 3 XL (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Links das Pixel 3, rechts das Pixel 3 XL (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die drei Farben der Pixel-3-Smartphones (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die drei Farben der Pixel-3-Smartphones (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Ein Bild im Super-Resolution-Modus auf dem Pixel 3 XL (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Zudem gibt es die neue Funktion Super Resolution, bei der mehrere Fotos des gleichen Motivs zu einem Bild mit einer besonders hohen Auflösung zusammengerechnet werden. Das Ergebnis sind klarere und mehr Details, wenn wir in ein solches Foto hineinzoomen als bei einem normalen Foto.

Die Hauptkamera bietet einen Nachführautofokus, um damit ein sich bewegendes Objekt zu verfolgen. Der Autofokus der Kamera stellt dabei also immer auf das Objekt scharf, so dass Schnappschüsse gelingen sollten und nicht der falsche Bildbereich scharf gestellt wird.

  • Das Pixel 3 hat keine Einbuchtung im Display. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Einbuchtung im Display des Pixel 3 XL ist ziemlich breit. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf dem Pixel Stand zeigt das Pixel 3 XL eine Diaschau. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein Foto auf dem Pixel 3 mit Night Side (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Beim Hineinzoomen in ein Night-Side-Foto ist recht starkes Rauschen zu erkennen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein Foto auf dem Pixel 3 ohne Night Side ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... und mit Night Side sind deutlich mehr Details zu erkennen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Beim Pixel 3 ragen die beiden Kameralinsen nicht in das Display. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein Bild im Super-Resolution-Modus auf dem Pixel 3 XL (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Beim Hereinzoomen gibt es deutlich mehr Details ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... als beim gleichen Bild ohne Super-Resolution-Technik. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Links das Pixel 3, rechts das Pixel 3 XL (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Links das Pixel 3, rechts das Pixel 3 XL (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Links das Pixel 3, rechts das Pixel 3 XL (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die drei Farben der Pixel-3-Smartphones (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die drei Farben der Pixel-3-Smartphones (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Ein Foto auf dem Pixel 3 ohne Night Side ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Als weitere Verbesserung speichert die Kamera in den Pixel-3-Smartphones Bilder wahlweise auch im Raw-Format, um die Fotos besser nachbearbeiten zu können. Die Raw-Unterstützung sollen ältere Pixel-Smartphones mit einem Software-Update erhalten. Mit einem Software-Update erhält die Pixel-3-Kamera später die Funktion Night Side, mit der Aufnahmen in dunkler Umgebung automatisch nachgehellt werden. Dadurch liefern Aufnahmen bei schlechten Lichtbedingungen mehr Details, allerdings hatten die entsprechenden Bilder einen recht hohen Rauschanteil - aber möglicherweise wird das von Google noch behoben. Auch diese Funktion soll als Update für die alten Pixel-Smartphones kommen; als Termin gibt Google den November 2018 an. Die Funktion soll erst dann auch auf das Pixel 3 kommen, bei Auslieferung steht Night Side Google zufolge noch nicht zur Verfügung.

Generell können Besitzer eines Pixel 3 die Tiefenschärfe eines Fotos nachträglich verändern und auch der Schärfepunkt kann an eine andere Position gesetzt werden. Der Hintergrund kann also scharf oder unscharf gesetzt werden. Diese nachträgliche Änderung der Tiefenschärfe wird als Software-Update für die Pixel-2-Smartphones kommen und möglicherweise auch für das Pixel 1, das ist aber noch nicht entschieden.

Die Ausstattung beider Smartphones ist auf dem aktuellen Stand der Technik.

Typische Ausstattung eines Oberklasse-Smartphones 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,99€
  2. 54,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 05.10.)
  3. 15,49€

david_rieger 12. Okt 2018 / Themenstart

Ja, "früher" war das was anderes. Da bedeutete eine Speicherverdopplung etwas, heute ist...

ph0b0z 11. Okt 2018 / Themenstart

Selbst Apple nutzt doch die Tele-Linse nur bei sehr gutem Licht. Sobald es etwas dunkler...

anonym 10. Okt 2018 / Themenstart

da ich meistens sehen möchte, was auf dem display ist und dann damit interagieren möchte...

Atreyu 10. Okt 2018 / Themenstart

Mir ging es eigentlich gar nicht um Apple-Bashing. Ich finde nur, man sollte allgemein...

JackIsBlack 10. Okt 2018 / Themenstart

Ziemlich unpraktischer Wecker was den Stromverbrauch angeht. Und Updates musst du nicht...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Dragon Quest 11 - Test

Der 11. der Teil der Dragon-Quest-Reihe bleibt bei den Wurzeln der über 30 Jahre alten Serie und macht damit fast alles richtig.

Dragon Quest 11 - Test Video aufrufen
Athlon 200GE im Test: Celeron und Pentium abgehängt
Athlon 200GE im Test
Celeron und Pentium abgehängt

Mit dem Athlon 200GE belebt AMD den alten CPU-Markennamen wieder: Der Chip gefällt durch seine Zen-Kerne und die integrierte Vega-Grafikeinheit, die Intel-Konkurrenz hat dem derzeit preislich wenig entgegenzusetzen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. AMD Threadripper erhalten dynamischen NUMA-Modus
  2. HP Elitedesk 705 Workstation Edition Minitower mit AMD-CPU startet bei 680 Euro
  3. Ryzen 5 2600H und Ryzen 7 2800H 45-Watt-CPUs mit Vega-Grafik für Laptops sind da

HP Elitebook 840 und Toshiba Tecra X40: Es kann nur eines geben
HP Elitebook 840 und Toshiba Tecra X40
Es kann nur eines geben

Nicht nur Lenovo baut gute Business-Notebooks, auch HP und Toshiba haben Produkte, die vergleichbar sind. Wir stellen je ein Modell der beiden Hersteller mit ähnlicher Hardware gegenüber: das eine leichter, das andere mit überlegenem Akku - ein knapper Gewinner nach Punkten.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Portégé X20W-D-145 Toshiba stellt alte Hardware im flexiblen Chassis vor
  2. Tecra X40-E-10W Toshibas 14-Zoll-Thinkpad-Pendant kommt mit LTE
  3. Dell, HP, Lenovo AMDs Ryzen Pro Mobile landet in allen Business-Notebooks

Kaufberatung: Der richtige smarte Lautsprecher
Kaufberatung
Der richtige smarte Lautsprecher

Der Markt für smarte Lautsprecher wird immer größer. Bei der Entscheidung für ein Gerät sind Kaufpreis und Klang wichtig, ebenso die Wahl für einen digitalen Assistenten: Alexa, Google Assistant oder Siri? Wir geben eine Übersicht.
Von Ingo Pakalski

  1. Amazon Alexa Echo Sub verhilft Echo-Lautsprechern zu mehr Bass
  2. Beosound 2 Bang & Olufsen bringt smarten Lautsprecher für 2.000 Euro
  3. Google und Amazon Markt für smarte Lautsprecher wächst weiter stark

    •  /